Vast: Krypto-Milliardär plant Raumstation mit künstlicher Schwerkraft
In der Raumfahrt-Szene macht aktuell ein neues Unternehmen mit ambitionierten Zielen von sich reden, das schnelle Fortschritte verzeichnen kann: Vast Space will schon bald Raumfahrzeuge mit künstlicher Schwerkraft in den Weltraum befördern.
Das Unternehmen trat im Grunde erst im vergangenen September etwas größer öffentlich in Erscheinung und konnte einige spannende Konzepte vorweisen. Jetzt hat Vast Space das Startup Launcher übernommen, das ein eigenes Raketensystem inklusive eines Raumschleppers entwickelt. Dadurch bekommt man nun Zugriff auf wichtige Technologien für Orbiter und Triebwerke, berichtete TechCrunch.
Vast-Gründer Jed McCaleb, der mit der Kryptobörse Mt. Gox zum Multimilliardär wurde, erklärte, dass man Launchers Schlepper nutzen will, um die eigenen Technologien bald im Orbit testen zu können. Die ersten Flüge sind jetzt für den kommenden Juni und den Oktober geplant. Um die Versuche finanzieren zu können, will man parallel auch Nutzlasten von Kunden mit in die Erdumlaufbahn nehmen.
Die erste Raumstation, die Vast bauen will, soll noch eine Null-G-Station sein - hier wird man also unter Schwerelosigkeit erst einmal die zahlreichen anderen Technologien erproben, die für den dauerhaften Betrieb von Technik im Weltraum nötig sind. Erst danach sollen die Schwerkraft-Simulationen in größerem Stil umgesetzt werden. In welcher Form dies genau geschehen soll, gehört noch zu den Geschäftsgeheimnissen des Startups.
McCaleb stellt sich mit seiner Arbeit allerdings bereits in Beziehung zu Elon Musk, mit dem er das Bestreben teile, die "Menschheit ins Sonnensystem zu bringen". Während Musks SpaceX sich allerdings auf den Start von der Erde konzentriere, wolle er daran anschließend die Technologien zur Besiedlung des Weltraums mit mehr Menschen als bisher entwickeln. Entsprechend wird es auch nicht zur Arbeit Vasts gehören, eigene Trägerraketen zu bauen, hier will man sich zukünftig auf andere Anbieter verlassen.
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Vast-Gründer Jed McCaleb, der mit der Kryptobörse Mt. Gox zum Multimilliardär wurde, erklärte, dass man Launchers Schlepper nutzen will, um die eigenen Technologien bald im Orbit testen zu können. Die ersten Flüge sind jetzt für den kommenden Juni und den Oktober geplant. Um die Versuche finanzieren zu können, will man parallel auch Nutzlasten von Kunden mit in die Erdumlaufbahn nehmen.
Fahrplan steht
Wenn die Versuche erfolgreich verlaufen, will man weitere Schritte in Richtung der Konstruktion einer eigenen Raumstation gehen. Dafür bringt man schon selbst entwickelte Fertigkeiten für die Annäherung und Entfernung von Raumfahrzeugen und die Aufnahme von Nutzlasten mit. Weiterhin hat Vast Flugsoftware, Avionik und Leit-, Navigations- und Kontrollsysteme entwickelt, die nun mit dem Raumschlepper kombiniert werden sollen.Die erste Raumstation, die Vast bauen will, soll noch eine Null-G-Station sein - hier wird man also unter Schwerelosigkeit erst einmal die zahlreichen anderen Technologien erproben, die für den dauerhaften Betrieb von Technik im Weltraum nötig sind. Erst danach sollen die Schwerkraft-Simulationen in größerem Stil umgesetzt werden. In welcher Form dies genau geschehen soll, gehört noch zu den Geschäftsgeheimnissen des Startups.
McCaleb stellt sich mit seiner Arbeit allerdings bereits in Beziehung zu Elon Musk, mit dem er das Bestreben teile, die "Menschheit ins Sonnensystem zu bringen". Während Musks SpaceX sich allerdings auf den Start von der Erde konzentriere, wolle er daran anschließend die Technologien zur Besiedlung des Weltraums mit mehr Menschen als bisher entwickeln. Entsprechend wird es auch nicht zur Arbeit Vasts gehören, eigene Trägerraketen zu bauen, hier will man sich zukünftig auf andere Anbieter verlassen.
Zusammenfassung
- Vast Space will künstliche Schwerkraft ins All bringen
- Im September 2019 gab es erste öffentliche Erscheinungen
- Übernahme von Launcher mit Raketen und Raumschlepper
- Erste Tests im Juni und Oktober
- Entwicklung eigener Technologien für Orbiter und Triebwerke
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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