Elektroautos: Chinesische Hersteller werfen sich Design-Diebstahl vor
Der Wettbewerb im chinesischen Markt für E-Autos wird immer schärfer, sodass zwei der größten Hersteller mit rechtlichen Schritten aufeinander losgehen. Changan Automotive wirft Volvo-Mutterkonzern Geely vor, das Design für seine jüngsten E-Autos geklaut zu haben.
Geely hatte laut TechNode vor Kurzem unter dem Namen Galaxy eine neue Marke für Elektroautos vorgestellt und mit dem Galaxy Light EV auch ein erstes Modell präsentiert, dessen Design sich an einigen traditionellen chinesischen ästhetischen Elementen orientiert. Nach Meinung des Konkurrenten Changan hat Geely dabei aber einige Design-Elemente unrechtmäßig übernommen und verstößt deshalb gegen Urheberrechte.
Changan vertreibt selbst eine Reihe von Elektroautos, die tatsächlich ein durchaus ähnliches Design haben. Der Hersteller wirft Geely deshalb in einer Unterlassungsaufforderung vor, gegen die Schutzrechte auf das Design zu verstoßen. In dem Schreiben, das kürzlich online veröffentlicht wurde, wird außerdem mit rechtlichen Schritten gedroht, falls Geely tatsächlich beginnen will, die neuen Fahrzeuge mit dem jüngst vorgestellten Design zu vermarkten.
Dass sich die Fahrzeuge der beiden chinesischen Autohersteller durchaus ähneln, lässt sich wohl kaum abstreiten. Dennoch ist es umso kurioser, dass die beiden Firmen nun im Clinch liegen, da das Urheberrecht in China traditionell einen eher laxen Umgang erfahren hat. Changan ist Fertigungspartner von Ford und verkaufte zuletzt gut 270.000 Elektroautos unter seinen Marken. Geely konnte die Zahl der verkauften E-Autos in China im Jahr 2022 auf fast 330.000 Stück verdreifachen.
Siehe auch:
Changan vertreibt selbst eine Reihe von Elektroautos, die tatsächlich ein durchaus ähnliches Design haben. Der Hersteller wirft Geely deshalb in einer Unterlassungsaufforderung vor, gegen die Schutzrechte auf das Design zu verstoßen. In dem Schreiben, das kürzlich online veröffentlicht wurde, wird außerdem mit rechtlichen Schritten gedroht, falls Geely tatsächlich beginnen will, die neuen Fahrzeuge mit dem jüngst vorgestellten Design zu vermarkten.
Geely wehrt sich gegen die Vorwürfe
Der Volvo-Mutterkonzern reagierte in einer Stellungnahme auf Weibo äußerst allergisch und warf Changan seinerseits vor, dem Unternehmen mit Falschinformationen Schaden zufügen zu wollen. Man drohte ebenfalls mit rechtlichen Schritten wegen der Verbreitung von Fehlinformationen und beteuerte, dass man sicher sei, nicht gegen Urheberrecht irgendwelcher anderer Autohersteller zu verstoßen.Dass sich die Fahrzeuge der beiden chinesischen Autohersteller durchaus ähneln, lässt sich wohl kaum abstreiten. Dennoch ist es umso kurioser, dass die beiden Firmen nun im Clinch liegen, da das Urheberrecht in China traditionell einen eher laxen Umgang erfahren hat. Changan ist Fertigungspartner von Ford und verkaufte zuletzt gut 270.000 Elektroautos unter seinen Marken. Geely konnte die Zahl der verkauften E-Autos in China im Jahr 2022 auf fast 330.000 Stück verdreifachen.
Zusammenfassung
- Changan und Geely streiten um Design-Elemente der E-Autos
- Changan wirft Geely vor, Schutzrechte verletzt zu haben, Geely wehrt sich.
- Geely reagiert und droht ebenfalls mit rechtlichen Schritten.
- Laxer Umgang mit Urheberrecht in China.
Siehe auch:
- Sion wird eingestampft: Sono Motor verkündet Aus für Solar-Elektroauto
- Preiskrieg bei Akkus für Elektroautos beginnt: CATL lockt mit Rabatten
- Renault: Tesla-Preissenkungen untergraben Vertrauen in Elektroautos
- Audi: Alle Werke sollen schon bald Elektroautos produzieren
- US-Sportwagen: Corvette wird zu eigenständiger Marke für Elektroautos
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