Togg: Türkische Elektroautos sollen ab Ende 2024 in Europa starten
Europa wird im nächsten Jahr zum Exportziel für Elektroautos aus der Türkei. Dann sollen tausende Fahrzeuge der Marke Togg nicht mir nur in der Heimat des Herstellers vertrieben werden, sondern in immer größeren Stückzahlen auch in Westeuropa.
Laut einem Bericht von Bloomberg will der erste türkische Hersteller von Elektroautos ab Ende 2024 beginnen, seine Fahrzeuge auch nach West- und Nordeuropa zu liefern. Die Firma Togg produziert bisher nur für den heimischen Markt, hat aber schon jetzt große Pläne für den Einstieg in den europäischen Markt.
Ende nächsten Jahres werde man mit der Produktion der sogenannten "Smart Vehicles" für Europa beginnen, hieß es vom Chef der noch jungen Firma, die das Resultat von Investitionen in Milliardenhöhe ist, die auf den türkischen Präsidenten Erdoğan zurückgehen. Togg will die ersten Fahrzeuge dann vor allem nach Skandinavien liefern, wobei man konkret Norwegen als erstes Land im Visier hat.
Für dieses Jahr plant Togg mit rund 28.000 insgesamt gefertigen Autos, bevor die Stückzahlen dann im nächsten Jahr auf weit über 50.000 Einheiten verdoppelt werden sollen. Als erstes Modell hatte Togg, dessen kompletter Name eigentlich Turkiye'nin Otomobili Girisim Grubu AS lautet, bereits im Oktober 2022 das Kompakt-SUV T10X vorgestellt, das in Varianten mit maximal 314 oder 523 Kilometern Reichweite angeboten wird.
Die Produktion begann vor einigen Monaten, wobei Togg mittlerweile auch schon mit der Arbeit an einer Limousine und einem Cross-Coupé begonnen hat. Das Design der Fahrzeuge stammt von Pininfarina, während man in der Fertigung auf internationale Zulieferer setzt. Dennoch will Togg aber einen Großteil der gut 5000 Teile seiner Fahrzeuge in der Türkei herstellen lassen, wobei der Anteil bei rund 76 Prozent liegen soll.
In der Türkei wird der Togg T10X aktuell zum Preis von umgerechnet mindestens 48.000 Euro vertrieben.
Siehe auch:
Ende nächsten Jahres werde man mit der Produktion der sogenannten "Smart Vehicles" für Europa beginnen, hieß es vom Chef der noch jungen Firma, die das Resultat von Investitionen in Milliardenhöhe ist, die auf den türkischen Präsidenten Erdoğan zurückgehen. Togg will die ersten Fahrzeuge dann vor allem nach Skandinavien liefern, wobei man konkret Norwegen als erstes Land im Visier hat.
Für dieses Jahr plant Togg mit rund 28.000 insgesamt gefertigen Autos, bevor die Stückzahlen dann im nächsten Jahr auf weit über 50.000 Einheiten verdoppelt werden sollen. Als erstes Modell hatte Togg, dessen kompletter Name eigentlich Turkiye'nin Otomobili Girisim Grubu AS lautet, bereits im Oktober 2022 das Kompakt-SUV T10X vorgestellt, das in Varianten mit maximal 314 oder 523 Kilometern Reichweite angeboten wird.
Die Produktion begann vor einigen Monaten, wobei Togg mittlerweile auch schon mit der Arbeit an einer Limousine und einem Cross-Coupé begonnen hat. Das Design der Fahrzeuge stammt von Pininfarina, während man in der Fertigung auf internationale Zulieferer setzt. Dennoch will Togg aber einen Großteil der gut 5000 Teile seiner Fahrzeuge in der Türkei herstellen lassen, wobei der Anteil bei rund 76 Prozent liegen soll.
In der Türkei wird der Togg T10X aktuell zum Preis von umgerechnet mindestens 48.000 Euro vertrieben.
Zusammenfassung
- Togg, erster türkischer Hersteller von Elektroautos, will ab Ende 2024 auch in West- und Nordeuropa verkaufen
- Produktion der "Smart Vehicles" für Europa soll Ende nächsten Jahres starten
- Erstes Modell: Kompakt-SUV T10X mit 314 oder 523 km Reichweite, Design von Pininfarina
- Produktion bereits angelaufen, Limousine und Cross-Coupé in Arbeit
- Großteil der 5000 Teile in der Türkei hergestellt, 76 % Anteil
- T10X in der Türkei für mind. 48.000 Euro erhältlich
- Stückzahlen 2021: 28.000, 2022: über 50.000 Einheiten
Siehe auch:
- Elektroautos: In China beginnt das Aussterben der Hersteller
- Millionen-Auftrag: Rheinmetall liefert Teile für Elektroautos von Xiaomi
- Elektroautos: "Die Chinesen sind uns um Lichtjahre voraus"
- Elektroautos: Deutsche Hersteller kommen beim Export doch noch voran
- Elektroautos: Chinesische Hersteller werfen sich Design-Diebstahl vor
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