Porsche-Managerin: Staat soll E-Fuels so billig machen wie Diesel
Von den Verfechtern der E-Fuels kommt der Ruf nach Subventionen unerwartet schnell. Eine Porsche-Managerin sieht den Staat in der Verantwortung, dafür zu sorgen, dass die synthetischen Kraftstoffe letztlich so billig werden wie normaler Diesel.
Porsche ist hierzulande der Vorreiter bei der E-Fuel-Produktion. Das Unternehmen hat vor einiger Zeit eine Pilotanlage in Chile gestartet, von der aus zukünftig der deutsche Markt ein Stück weit versorgt werden soll. Allerdings tritt nun das ein, was angesichts des enormen Energieverbrauchs bei der Produktion dieser Kraftstoffe zu erwarten war.
"Der Kraftstoff, den wir herstellen, ist viel zu teuer, als dass wir ihn so verwenden könnten", erklärte Barbara Frenkel, Einkaufschefin Porsches, laut eines Berichtes der Nachrichtenagentur DPA. Sie erwarte daher von der Politik, dass dafür gesorgt werde, dass E-Fuels auf einer Stufe mit fossilen Kraftstoffen stehen. Das könne entweder über eine entsprechende Besteuerung der Emissionen beim klassischen Diesel und Benzin, oder aber über einen Bonus für CO2-Vermeidung gehen, erläuterte sie auf einer Veranstaltung des Wirtschaftspresseclubs in Stuttgart.
Durchschnittlich werden für die Produktion eines Liters E-Fuel rund 27 Kilowattstunden Strom benötigt. Selbst wenn man günstig an die Energie kommt, sind die synthetischen Kraftstoffe damit weder zu den klassischen Mineralölen noch zu Elektrofahrzeugen konkurrenzfähig. Hinzu kommt, dass die Produktion in absehbarer Zeit schlicht nicht so große Mengen erreichen wird, als dass an mehr als eine Beimischung zu den fossilen Treibstoffen zu denken ist.
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"Der Kraftstoff, den wir herstellen, ist viel zu teuer, als dass wir ihn so verwenden könnten", erklärte Barbara Frenkel, Einkaufschefin Porsches, laut eines Berichtes der Nachrichtenagentur DPA. Sie erwarte daher von der Politik, dass dafür gesorgt werde, dass E-Fuels auf einer Stufe mit fossilen Kraftstoffen stehen. Das könne entweder über eine entsprechende Besteuerung der Emissionen beim klassischen Diesel und Benzin, oder aber über einen Bonus für CO2-Vermeidung gehen, erläuterte sie auf einer Veranstaltung des Wirtschaftspresseclubs in Stuttgart.
Nicht konkurrenzfähig
Anreize für E-Fuels seien ihr aber lieber als höhere Spritpreise. Das würde also bedeuten, dass der Staat die synthetischen Kraftstoffe so stark subventioniert, dass sie preislich mit den klassischen Varianten mithalten können. Frenkel nannte keine konkreten Zahlen, zu welchem Preis Porsche in seiner Anlage produzieren kann oder was hier zukünftig möglich sein könnte.Durchschnittlich werden für die Produktion eines Liters E-Fuel rund 27 Kilowattstunden Strom benötigt. Selbst wenn man günstig an die Energie kommt, sind die synthetischen Kraftstoffe damit weder zu den klassischen Mineralölen noch zu Elektrofahrzeugen konkurrenzfähig. Hinzu kommt, dass die Produktion in absehbarer Zeit schlicht nicht so große Mengen erreichen wird, als dass an mehr als eine Beimischung zu den fossilen Treibstoffen zu denken ist.
Zusammenfassung
- Porsche will Subventionen für E-Fuels erreichen
- Einkaufschefin von Porsche erwartet Anreize statt höherer Spritpreise.
- Produktion von E-Fuels erfordert enormen Energieverbrauch.
- Für einen Liter E-Fuel werden 27 kWh Strom benötigt.
- E-Fuels sind nicht konkurrenzfähig.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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