Drive Pilot: Mercedes überholt Tesla und Co. mit erstem Level-3-System
Elon Musk und Tesla werden nicht müde, für die eigene Full
Self-Driving Beta zu trommeln. Das führt zu so manchem Aufreger, denn viele Kunden denken, dass ihr Auto mehr kann, als es der Fall ist. Mercedes-Benz hat nun Tesla mehr oder weniger still und heimlich überholt.
Der Stuttgarter Autobauer hat einen ganz anderen Stil als Tesla, denn im Gegensatz zum Unternehmen von Elon Musk lässt man sich nicht auf Experimente ein, bei denen man Kunden Beta-Funktionen auf der Straße testen lässt. Das bedeutet aber nicht, dass Mercedes nicht feiert bzw. PR beherrscht. Denn wie Electrek berichtet, gab Mercedes-Benz im Rahmen eines Events in Las Vegas bekannt, dass der eigene Drive Pilot als erstes Level-3-System die Straßenzulassung in den USA erhalten hat. Los geht es in Nevada, die Stuttgarter hoffen, schon bald die Zulassung für Kalifornien zu erhalten.
In Deutschland darf Mercedes bereits seit Mai 2022 mit dieser Lösung auf den öffentlichen Straßen unterwegs sein, der Drive Pilot ist optional für die S-Klasse sowie EQS erhältlich. Bisher hatte Mercedes die Genehmigung für ein Level-2-System, hier muss der Fahrer die Hände stets auf dem Lenkrad haben.
Mercedes hat auch noch weitere Systeme integriert, die das Ganze besonders sicher machen sollen und das ist auch mit der Grund, warum man als erster Hersteller in den USA die Level-3-Erlaubnis nach Richtlinien der SAE International erhalten hat.
Damit hat Mercedes auch Tesla geschlagen. Man sollte sich hier von unterschiedlichen Bezeichnungen nicht verwirren lassen, denn viele Hersteller haben eigene Systeme zur Erfassung von Autonomie. Damit können sie zwar auf den Straßen unterwegs sein, die Verantwortung tragen dann aber immer die Fahrer und nicht der Hersteller.
Siehe auch:
In Deutschland darf Mercedes bereits seit Mai 2022 mit dieser Lösung auf den öffentlichen Straßen unterwegs sein, der Drive Pilot ist optional für die S-Klasse sowie EQS erhältlich. Bisher hatte Mercedes die Genehmigung für ein Level-2-System, hier muss der Fahrer die Hände stets auf dem Lenkrad haben.
Level 3 nach SAE-Richtlinien
Bei Level 3 ist das nicht der Fall: Hier kommen die vorhandenen Sensoren des Driving Assistance Package eines EQS zum Einsatz, diese werden aber durch LiDAR und eine Kamera in der Heckscheibe ergänzt. Dazu kommen Mikrofone, um herannahende Einsatzfahrzeuge zu erkennen, sowie ein Nässesensor im Radkasten.Mercedes hat auch noch weitere Systeme integriert, die das Ganze besonders sicher machen sollen und das ist auch mit der Grund, warum man als erster Hersteller in den USA die Level-3-Erlaubnis nach Richtlinien der SAE International erhalten hat.
Damit hat Mercedes auch Tesla geschlagen. Man sollte sich hier von unterschiedlichen Bezeichnungen nicht verwirren lassen, denn viele Hersteller haben eigene Systeme zur Erfassung von Autonomie. Damit können sie zwar auf den Straßen unterwegs sein, die Verantwortung tragen dann aber immer die Fahrer und nicht der Hersteller.
Zusammenfassung
- Mercedes-Benz erhält als erster Hersteller Level-3-Zulassung in den USA
- Level-3-System setzt auf LiDAR, Kamera, Mikrofon, Nässesensor
- Drive Pilot optional für S-Klasse und EQS erhältlich
- Level-3-Zulassung in Deutschland seit Mai 2022
- Tesla trommelt für Full Self-Driving Beta, aber Mercedes kann bereits mehr
Siehe auch:
- Mercedes setzt voll auf Elektro und wird EQ-Marke schon bald aufgeben
- Samsung-Smartphones: Mercedes-Designer soll für frischen Wind sorgen
- Erste Level 4-Erlaubnis: KBA genehmigt Mercedes Einparken ohne Fahrer
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