Online-Hetze: Bayern möchte Social-Media-Betreiber bestrafen
Rheinland-Pfalz und Bayern fordern, dass Social-Media-Betreiber mehr Verantwortung übernehmen. Zukünftig sollen nicht nur die Verfasser von Beleidigungen, sondern auch die Betreiber bestraft werden können. Bislang sind für die Betreiber lediglich Bußgeldverfahren vorgesehen.
Soziale Netzwerke werden oft nicht nur dazu genutzt, Erlebnisse mit anderen Personen zu teilen. Oft wird auf den Plattformen auch Hass und Hetze verbreitet. Neben einfachen Beleidigungen tauchen in vielen sozialen Netzwerken leider auch häufig Todesdrohungen und Terror-Ankündigungen auf. Die Betreiber der Dienste sind verpflichtet, solche Inhalte nach entsprechender Meldung umgehend zu löschen. Sollten die Botschaften nicht gelöscht werden, könnten Betreiber sich bald nicht nur ordnungswidrig verhalten, sondern strafbar machen.
Infografik Facebook & Co.: Wer verbringt die meiste Zeit in sozialen Netzwerken?
Die Justizminister von Rheinland-Pfalz und Bayern planen, bei der zweitägigen Justizministerkonferenz am 1. und 2. Juni einen Antrag für eine neue gesetzliche Regelung vorzuschlagen. Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, findet das Treffen im bayerischen Schwangau statt. Bei der Konferenz soll darüber hinaus auch über die Bekämpfung von Menschenhandel, Zwangsprostitution und Antisemitismus gesprochen werden.
Weitere News zu sozialen Netzwerken:
Strafrechtliche Konsequenzen gefordert
Aktuell hat das Bundesamt für Justiz in solchen Fällen nur die Option, ein Bußgeldverfahren gegen den Betreiber zu eröffnen. Die geforderten Summen seien vor allem für die Inhaber großer Plattformen häufig aus der Portokasse zu zahlen. Bayerns Justizminister Georg Eisenreich fordert daher, dass der Bund auch strafrechtliche Konsequenzen in Betracht ziehen soll. Momentan sei dieser Punkt rechtlich nicht ausreichend erklärt. Das Strafrecht zielt derzeit darauf ab, die Verfasser der Beiträge zu bestrafen.Die Justizminister von Rheinland-Pfalz und Bayern planen, bei der zweitägigen Justizministerkonferenz am 1. und 2. Juni einen Antrag für eine neue gesetzliche Regelung vorzuschlagen. Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, findet das Treffen im bayerischen Schwangau statt. Bei der Konferenz soll darüber hinaus auch über die Bekämpfung von Menschenhandel, Zwangsprostitution und Antisemitismus gesprochen werden.
Weitere News zu sozialen Netzwerken:
- Kostenloser ÖPNV: Fake-Seite verbreitet sich in sozialen Netzwerken
- Bafin: Finanzaufsicht warnt vor Krypto-Tipps in sozialen Netzwerken
- Soziale Medien: Noch härtere Einschränkungen für junge Chinesen
- Fake-News in Sozialen Medien: Huawei prüft Marketing-Taktik
- Eric Schmidt: "Soziale Netzwerke sind Verstärker für Idioten"
Thema:
Beliebte Downloads
Videos zum Thema soziale Netzwerke
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- Mehr als eine Kamerabrille? Die Ray-Ban-Meta-Smart Glasses im Test
- Super Bowl 2022: Meta schickt Animatronics ins Metaverse
- "Schnelle Lacher": Netflix kopiert TikTok und erweitert mobile Apps
- Super Bowl 2020: Das waren die besten Werbespots beim Sport-Event
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Google Earth: Flugsimulator jetzt kostenlos im Browser nutzbar
- iPhone Fold Ultra im Hands-on-Video: Alle Details im Überblick
- Tesla-Autopilot: Fahrer hebeln Sicherheitssystem mit 8-€-Gadget aus
- Spiele bis zu 95 % schneller laden: Riesiger Boost für AMD-GPUs ist da
- Nur heute: Media Markt und Saturn mit genialen Wochenendknallern
- Windows Recovery: Microsoft startet neue Updates für Windows 11 & 10
- Windows 11: Juni-Patchday sorgt für BSODs und Datei-Explorer-Bug
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen