Twitter zahlt keine Mieten und weigert sich, Abfindungen zu überweisen
Elon Musk hat vor mehreren Wochen Twitter übernommen und seither herrscht dort blankes Chaos. Nach Entlassungen fehlt es an Mitarbeitern und vor allem Geld, denn der Kauf hatte neue Schulden zur Folge. Und Elon Musk sucht nun "kreative" Wege, dieses zu finden.
Das Wort kreativ ist hier aber alles andere als positiv zu sehen, denn der neue Besitzer und CEO Elon Musk führt Maßnahmen durch, die man eher mit verzweifelt, unverschämt und wohl auch ungesetzlich umschreiben kann. Denn laut einem Bericht der New York Times hat Musk in den vergangenen zwei Wochen "drastische Schritte" veranlasst, mit denen bei Twitter Geld gespart werden soll.
Um Kosten zu sparen, wurden beispielsweise seit Wochen die Mieten nicht bezahlt. Das betrifft einerseits das Hauptquartier in San Francisco, anderseits auch Twitter-Büros auf der ganzen Welt. Auch andere Rechnungen werden schlichtweg nicht beglichen, darunter jene für einen Charterflug in Höhe von fast 200.000 Dollar aus der Woche der Musk-Übernahme. In der Führungsriege wird außerdem diskutiert, ob und wie man die Zahlungen von Abfindungen für tausende Mitarbeiter verhindern bzw. verweigern kann.
Das wichtigste Mittel, um überhaupt eine Chance zu haben, derartige Schritte vor Gericht durchsetzen zu können, ist ein aggressives und gut überlegtes juristischen Vorgehen. Doch auch hier herrscht offenbar pures Chaos: Denn Musk hat sofort nach seiner Machtübernahme die beiden Chefjuristen von Twitter gefeuert und deren Aufgaben zum Teil in die Hände seines persönlichen Anwaltes Alex Spiro gelegt. Doch Spiro wurde mittlerweile von seinen neuen Aufgaben entbunden, nachdem Musk mit einigen Entscheidungen nicht zufrieden war.
Die Lücken sollen Anwälte von Musks anderen Firmen füllen. Wie diese die geplante Weigerung, Abfindungen auszuzahlen, vor Gerichten durchsetzen wollen, ist unklar, ebenso wie die Frage nach den nicht bezahlten Mieten und sonstigen Rechnungen. Ziel des Ganzen ist es aber offenbar, zumindest teilweise bessere Konditionen zu erwirken.
Siehe auch:
Rechnungen werden einfach nicht bezahlt
Zunächst hat Musk die Rechtsabteilung weitreichend umgebaut und bereitet sich gleichzeitig auf zahlreiche juristische Auseinandersetzungen vor. Musk und sein Team haben überdies Mitarbeiter angewiesen, in Erwartung möglicher Rechtsstreitigkeiten die Lieferanten nicht zu bezahlen, berichten mit der Angelegenheit vertraute Personen.Um Kosten zu sparen, wurden beispielsweise seit Wochen die Mieten nicht bezahlt. Das betrifft einerseits das Hauptquartier in San Francisco, anderseits auch Twitter-Büros auf der ganzen Welt. Auch andere Rechnungen werden schlichtweg nicht beglichen, darunter jene für einen Charterflug in Höhe von fast 200.000 Dollar aus der Woche der Musk-Übernahme. In der Führungsriege wird außerdem diskutiert, ob und wie man die Zahlungen von Abfindungen für tausende Mitarbeiter verhindern bzw. verweigern kann.
Das wichtigste Mittel, um überhaupt eine Chance zu haben, derartige Schritte vor Gericht durchsetzen zu können, ist ein aggressives und gut überlegtes juristischen Vorgehen. Doch auch hier herrscht offenbar pures Chaos: Denn Musk hat sofort nach seiner Machtübernahme die beiden Chefjuristen von Twitter gefeuert und deren Aufgaben zum Teil in die Hände seines persönlichen Anwaltes Alex Spiro gelegt. Doch Spiro wurde mittlerweile von seinen neuen Aufgaben entbunden, nachdem Musk mit einigen Entscheidungen nicht zufrieden war.
Die Lücken sollen Anwälte von Musks anderen Firmen füllen. Wie diese die geplante Weigerung, Abfindungen auszuzahlen, vor Gerichten durchsetzen wollen, ist unklar, ebenso wie die Frage nach den nicht bezahlten Mieten und sonstigen Rechnungen. Ziel des Ganzen ist es aber offenbar, zumindest teilweise bessere Konditionen zu erwirken.
Siehe auch:
- Musk entfesselt den Mob: Ex-Twitter-Manager muss abtauchen
- Von 280 auf 4000 Zeichen: Twitter will das Zeichenlimit kippen
- Twitter Blue startet am Montag wieder - mit Aufschlag für iPhone-Nutzer
- Elon Musk soll bei Twitter bevorzugt Frauen entlassen haben
- Apple und Amazon sollen Twitter-Werbung wieder aufgenommen haben
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