Senf dazu: Paramount+ ist gestartet, die Qualität ist aber ein Witz
Vor kurzem ist mit Paramount+ der neueste Streaming-Dienst verfügbar und damit wird die Content-Landschaft um einen weiteren Player reicher, im doppelten Sinn des Wortes. Die Inhalte von Paramount+ sind Geschmackssache, Bild- und Tonqualität sind jedoch lachhaft.
Aber das ist jetzt gar nicht das Thema, ebenso wenig, ob die Inhalte von Paramount+ rund acht Euro im Monat wert sind (bzw. weniger im Jahresabo, das zum Start auch noch zum Einführungspreis von 59,99 Euro zu haben ist). Mit Serien wie Star Trek und Yellowstone und einer ganzen Reihe an hochwertigen Filmen kann man durchaus Argumente finden, warum man sich Paramount+ holen sollte.
Wer mit dem Gedanken spielt, sollte den Dienst aber auf alle Fälle zunächst per Probeabo ausführlich testen. Denn wir wollen und müssen hier über die Qualität von Paramount+ sprechen. Denn beim Ersteindruck am PC sah der Streaming-Dienst durchaus noch solide bis gut aus: Die Oberfläche erinnert stark an jene von Disney+ und sieht auch entsprechend aufgeräumt sowie zeitgemäß aus.
Sicherheitshalber Brille geputzt, doch auch das ändert nichts daran, dass das Bild wirkt, als hätte man eine uralte DVD aus dem Keller geholt, um diese auf dem Ultra-HD/HDR-75-Zöller abzuspielen.
Nach einer schnellen Internet-Recherche wird aus der Vermutung dann schnell Gewissheit: Paramount+ ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz tatsächlich mit einer technischen Basis gestartet, die vielleicht vor mehr als zehn Jahren zeitgemäß gewesen wäre - also 1080p. Keine 4K-Auflösung, von HDR ganz zu schweigen und eine Kompression aus der Streaming-Hölle. Und man fragt sich laut: Paramount Deutschland, ist das euer Ernst?
Netflix, Disney+, Apple TV+ und Amazon Prime bieten allesamt 4K, HDR und auch zeitgemäße Tonformate. Diese sind zwar mal besser und mal schlechter gelungen, aber dennoch für viele, vor allem neue Exklusiv-Inhalte vorhanden. Paramount+ hat diese gar nicht.
Paramount+ ist jetzt da Alle Infos zum Start
Der nächste Streaming-Dienst
Man kann viel über die Fragmentierung auf dem Streaming-Markt sprechen und das ist sicherlich eine für den Kunden wenig erfreuliche Entwicklung. Denn Serien- und Film-Fans müssen mittlerweile viel Geld hinlegen, wenn sie - ohne Unterbrechung - auf alle verfügbaren Streaming-Inhalte Zugriff wollen.Aber das ist jetzt gar nicht das Thema, ebenso wenig, ob die Inhalte von Paramount+ rund acht Euro im Monat wert sind (bzw. weniger im Jahresabo, das zum Start auch noch zum Einführungspreis von 59,99 Euro zu haben ist). Mit Serien wie Star Trek und Yellowstone und einer ganzen Reihe an hochwertigen Filmen kann man durchaus Argumente finden, warum man sich Paramount+ holen sollte.
Wer mit dem Gedanken spielt, sollte den Dienst aber auf alle Fälle zunächst per Probeabo ausführlich testen. Denn wir wollen und müssen hier über die Qualität von Paramount+ sprechen. Denn beim Ersteindruck am PC sah der Streaming-Dienst durchaus noch solide bis gut aus: Die Oberfläche erinnert stark an jene von Disney+ und sieht auch entsprechend aufgeräumt sowie zeitgemäß aus.
Ist da was verstellt?
Nach den ersten Eindrücken ging es dann am Abend auf die Couch, mit Vorfreude auf einige Folgen Strange New Worlds und Yellowstone. Doch nach wenigen Minuten fanden wir uns im Hauptmenü wieder, "Da stimmt doch was nicht" murmelnd, auf der Suche nach der Einstellung, die die Bildqualität anpasst. Denn ganz offensichtlich muss es sich hier um einen Bug handeln oder auch einen verstellten Einstellungspunkt. Doch schnell merkten wir: Da ist nichts, was die Auflösung oder Bildqualität beeinflussen kann.Paramount+ Deutschland: Offizielles Video zum Streaming-Dienst
Sicherheitshalber Brille geputzt, doch auch das ändert nichts daran, dass das Bild wirkt, als hätte man eine uralte DVD aus dem Keller geholt, um diese auf dem Ultra-HD/HDR-75-Zöller abzuspielen.
Nach einer schnellen Internet-Recherche wird aus der Vermutung dann schnell Gewissheit: Paramount+ ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz tatsächlich mit einer technischen Basis gestartet, die vielleicht vor mehr als zehn Jahren zeitgemäß gewesen wäre - also 1080p. Keine 4K-Auflösung, von HDR ganz zu schweigen und eine Kompression aus der Streaming-Hölle. Und man fragt sich laut: Paramount Deutschland, ist das euer Ernst?
Paramount, wir haben das Jahr 2022!
Es folgt ein kurzer Selbstvorwurf, diese technischen Einschränkungen im "Alles zum Start"-Artikel nicht erwähnt zu haben. Dann kommt einem aber der Gedanke: Wer zur Hölle kommt im Jahr 2022 überhaupt auf die Schnapsidee, mit einem derartigen Backend zu starten (Ok, von Sky bzw. Wow mal abgesehen)?Netflix, Disney+, Apple TV+ und Amazon Prime bieten allesamt 4K, HDR und auch zeitgemäße Tonformate. Diese sind zwar mal besser und mal schlechter gelungen, aber dennoch für viele, vor allem neue Exklusiv-Inhalte vorhanden. Paramount+ hat diese gar nicht.
Heimkino-Fans: Finger weg!
Deshalb lautet unser Urteil: Wem Bild- und Tonqualität nicht wichtig sind oder wer Paramount+ vorzugsweise auf einem Tablet, Laptop, Smartphone oder maximal FullHD-TV konsumiert, der kann den neuesten Streaming-Dienst durchaus in Erwägung ziehen. Wer aber einen modernen 4K/HDR-TV sowie eine vernünftige Surround-Anlage besitzt und dem diese auch wichtig sind, der sollte einen weiten Bogen um Paramount+ machen - zumindest bis der Dienst im Jahr 2022 angekommen ist (und auch PayPal anbietet).Paramount+ ist jetzt da Alle Infos zum Start
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