Microsoft-Chef: Cloud-Sparte wächst weiter, federt Windows-Krise ab
Für Microsoft-Chef Satya Nadella ist das Cloud-Geschäft des US-Softwarekonzerns offenbar das beste Mittel, um das Unternehmen durch die derzeit bestehende Krisenlage zu retten. Durch das kräftige Wachstum der Cloud-Sparte sollen offenbar Schwächen rund um Windows & Co aufgefangen werden.
Wie Satya Nadella, der seit 2014 CEO von Microsoft ist, in einem Interview mit dem japanischen Wirtschaftsportal Nikkei Asia erklärte, geht er davon aus, dass das Unternehmen vor allem dank der guten Performance des Cloud-Geschäfts weiter wachsen kann. Die Voraussetzungen dafür seien gut, wie sich zuletzt anhand des 30-prozentigen Wachstums der Umsätze der Cloud-Sparte im Jahresvergleich gezeigt habe.
Anders als etwa Amazon und Google sei für Microsoft der Cloud-Markt noch nicht gesättigt. Offenbar ist Nadella also der Auffassung, dass die Konkurrenten kaum noch Spielraum für weiteres Wachstum haben, während Microsoft selbst noch reichlich Potenzial hat. Es gäbe kaum andere Anbieter, die unter den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen bei jährlichen Umsätzen von mehr als 100 Milliarden Dollar derartige Zuwächse verzeichnen könnten, so Nadella weiter.
Statt 15 verschiedene Abonnements abzuschließen, könnten die Kunden bei Microsoft mehr Produkte im Rahmen eines gemeinsamen Abos nutzen. Weil die Redmonder laut Nadella auf diese Weise einen besseren Gegenwert böten als die Konkurrenz, könne man auch während einer wirtschaftlichen Krise weiter wachsen, so der Microsoft-CEO. Während die Wettbewerber durch ihre Abhängigkeit vom Werbemarkt anfällig für Krisen sind, sei Microsoft durch sein Cloud-Geschäft widerstandsfähiger.
So hätte das gut laufende Cloud-Business zuletzt den Rückgang der Windows-Verkäufe um 15 Prozent aufgefangen. Laut früheren Berichten soll Windows in der Cloud-Strategie aber selbst auch eine Rolle spielen, da Microsoft derzeit Wege sucht, wie man das Betriebssystem in Form von Abo-Modellen für seine Cloud-Services einem größeren Publikum anbieten kann.
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Anders als etwa Amazon und Google sei für Microsoft der Cloud-Markt noch nicht gesättigt. Offenbar ist Nadella also der Auffassung, dass die Konkurrenten kaum noch Spielraum für weiteres Wachstum haben, während Microsoft selbst noch reichlich Potenzial hat. Es gäbe kaum andere Anbieter, die unter den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen bei jährlichen Umsätzen von mehr als 100 Milliarden Dollar derartige Zuwächse verzeichnen könnten, so Nadella weiter.
Eins statt 15 Abos: Microsoft will Cloud- und Endkunden-Produkte bündeln
Mittlerweile ist das Cloud-Business zum einträglichsten Geschäftsbereich von Microsoft geworden, sorgt es doch für ganze 51 Prozent des Gesamtumsatzes des Konzerns. Dennoch steht die Cloud-Sparte in einem frühen Stadium, findet Nadella, weshalb es noch reichlich Raum für langfristiges Wachstum der Umsätze bietet. Dabei setzt er unter anderem auf eine Bündelung mit diversen anderen Produkten des Unternehmens.Statt 15 verschiedene Abonnements abzuschließen, könnten die Kunden bei Microsoft mehr Produkte im Rahmen eines gemeinsamen Abos nutzen. Weil die Redmonder laut Nadella auf diese Weise einen besseren Gegenwert böten als die Konkurrenz, könne man auch während einer wirtschaftlichen Krise weiter wachsen, so der Microsoft-CEO. Während die Wettbewerber durch ihre Abhängigkeit vom Werbemarkt anfällig für Krisen sind, sei Microsoft durch sein Cloud-Geschäft widerstandsfähiger.
So hätte das gut laufende Cloud-Business zuletzt den Rückgang der Windows-Verkäufe um 15 Prozent aufgefangen. Laut früheren Berichten soll Windows in der Cloud-Strategie aber selbst auch eine Rolle spielen, da Microsoft derzeit Wege sucht, wie man das Betriebssystem in Form von Abo-Modellen für seine Cloud-Services einem größeren Publikum anbieten kann.
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