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Befreiungsschlag? - Vodafone-Kabelnetz könnte ausgegliedert werden
Der Telekommunikationskonzern Vodafone hat sich in den letzten Jahren in eine schwierige Lage manövriert. Im Versuch, der Konkurrenz in verschiedenen Märkten etwas entgegenzusetzen, verschuldete man sich stark. Jetzt soll der Befreiungsschlag gelingen.
Laut eines Berichts des Handelsblatts, der sich auf informierte Kreise im Unternehmen und an den Finanzmärkten beruft, zeichnen sich zwei tragende Säulen des Sanierungsprojektes ab, mit dem Konzernchef Nick Read seine Kritiker endlich zur Ruhe bringen und den Aktionären die geforderten höheren Renditen bringen will: So sollen ein größerer Anteil an der Betreibergesellschaft der Mobilfunktürme verkauft und der Glasfaser-Ausbau mit einem externen Investor beschleunigt werden.
In Deutschland hatte Vodafone im Konkurrenzkampf mit der Deutschen Telekom erhofft, sich durch die Infrastruktur der TV-Kabelnetze deutlich besser zu positionieren. Das gelang zu einem guten Stück auch, doch liefen die letzten Monate nicht mehr so gut. Hier fiel das Unternehmen zuletzt wieder zurück - und das wahrscheinlich auch, weil mit der Telefonica ein weiterer gestärkter Wettbewerber Druck machte.
Zusätzlich dürfte die Kabel-Infrastruktur unter passenden Umständen wieder in ein eigenes Unternehmen ausgegliedert werden, in das dann ein Investor einsteigen könnte. Mit dessen Kapital könnte der notwendige Ausbau vorangebracht werden, was die Entwicklung längerfristig absichern würde. Aktuell steht der Kabelbereich durch den zunehmenden Ausbau von Glasfaser-Anbindungen unter Druck, mit dem man hinsichtlich des Wertes für die Nutzer kaum mithalten kann. Daher soll auch hier verstärkt auf Glas auf der letzten Meile gesetzt werden.
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In Deutschland hatte Vodafone im Konkurrenzkampf mit der Deutschen Telekom erhofft, sich durch die Infrastruktur der TV-Kabelnetze deutlich besser zu positionieren. Das gelang zu einem guten Stück auch, doch liefen die letzten Monate nicht mehr so gut. Hier fiel das Unternehmen zuletzt wieder zurück - und das wahrscheinlich auch, weil mit der Telefonica ein weiterer gestärkter Wettbewerber Druck machte.
Interessenten sind da
Der britische Konzern hat allerdings mit dem Mastenbetreiber Vantage Towers noch eine gute Sicherheit in der Hand. An der auf 13 Milliarden Dollar geschätzten Tochtergesellschaft hält man noch 81 Prozent und kann relativ problemlos Anteile abgeben, ohne die Kontrolle zu verlieren. Und genau solch ein Schritt soll sich nun anbahnen. American Tower und Cellnex Telecom sollen Interesse an einem Einstieg in die Firma angemeldet haben.Zusätzlich dürfte die Kabel-Infrastruktur unter passenden Umständen wieder in ein eigenes Unternehmen ausgegliedert werden, in das dann ein Investor einsteigen könnte. Mit dessen Kapital könnte der notwendige Ausbau vorangebracht werden, was die Entwicklung längerfristig absichern würde. Aktuell steht der Kabelbereich durch den zunehmenden Ausbau von Glasfaser-Anbindungen unter Druck, mit dem man hinsichtlich des Wertes für die Nutzer kaum mithalten kann. Daher soll auch hier verstärkt auf Glas auf der letzten Meile gesetzt werden.
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