Windows 11: Microsoft testet "Sperre" für Apps mit Abhängigkeiten
Microsoft bzw. dessen Nutzer bereiten sich dieser Tage auf das demnächst erscheinende Herbst-Update (22H2) vor, parallel dazu läuft die Arbeit an den nächsten Updates weiter. Dazu gibt es nun einen bzw. zwei neue Builds, die eine neue Sperrfunktion enthalten.
Wie mittlerweile üblich hat Microsoft per Blogbeitrag die Veröffentlichung von zwei neuen Windows 11-Builds bekannt gegeben. Build 22621.598 und Build 22622.598 unterscheiden sich nur dadurch, dass im erstgenannten Fall neue Features von Haus aus deaktiviert sind, im zweiten Fall (also Build 22622.598) hingegen per Default verteilt werden.
Allzu viele neue Funktionen sind es dieses Mal allerdings nicht, die man in Build 22622.598 finden kann. Genau genommen stellt Microsoft im Beta-Kanal nur ein neues Feature zur Verfügung, dieses ist aber durchaus interessant.
Microsoft gibt hier selbst das beste Beispiel: Steam und Steam-Spiele. Wenn man also Games installiert hat, die den Steam-Client erfordern, kann man diesen dann auch nicht deinstallieren. Das klingt praktisch, vor allem wenn Abhängigkeiten bestehen, die nicht ganz so offensichtlich sind bzw. die man vergessen hat oder die man nicht kennt. Ob es dabei bleibt, haben die Redmonder aber offenbar noch nicht final entschieden. Dazu kommen auch noch einige Fixes.
Allzu viele neue Funktionen sind es dieses Mal allerdings nicht, die man in Build 22622.598 finden kann. Genau genommen stellt Microsoft im Beta-Kanal nur ein neues Feature zur Verfügung, dieses ist aber durchaus interessant.
Anwendungen mit Abhängigkeiten
Denn Microsoft schreibt, dass es ("bis auf Weiteres") nicht mehr möglich sein wird, Apps mit Abhängigkeiten zu deinstallieren oder Win32-Apps unter Einstellungen -> Apps -> Installierte Apps zu reparieren. Darüber hinaus gibt man bekannt, dass man Win32-Anwendungen ohne Abhängigkeiten weiterhin ändern und deinstallieren kann.Microsoft gibt hier selbst das beste Beispiel: Steam und Steam-Spiele. Wenn man also Games installiert hat, die den Steam-Client erfordern, kann man diesen dann auch nicht deinstallieren. Das klingt praktisch, vor allem wenn Abhängigkeiten bestehen, die nicht ganz so offensichtlich sind bzw. die man vergessen hat oder die man nicht kennt. Ob es dabei bleibt, haben die Redmonder aber offenbar noch nicht final entschieden. Dazu kommen auch noch einige Fixes.
Fixes in Build 22622.598
- Es wurde ein Problem behoben, das dazu führte, dass eine kleine Gruppe von Insidern mit der Option "Starten von Ordnerfenstern in einem separaten Prozess" den Datei-Explorer in den letzten beiden Flights aufgrund eines Absturzes von explorer.exe nicht starten konnte.
- Es wurde ein Problem behoben, bei dem man nicht mit dem oberen Teil des Datei-Explorers (mit der Adressleiste) interagieren konnte, wenn der Datei-Explorer im Vollbildmodus war (F11).
- Es wurde ein Problem behoben, bei dem Befehlsleistenelemente wie Kopieren, Einfügen und Papierkorb leeren unerwartet nicht aktiviert werden konnten, obwohl sie es sollten.
Fixes in Build 22621.598 und Build 22622.598
- Wir haben ein Problem behoben, bei dem eine doppelte Druckwarteschlange erstellt wurde. Dies führt dazu, dass die ursprüngliche Druckwarteschlange nicht mehr funktioniert.
- Wir haben ein Problem behoben, das Roaming-Benutzerprofile betrifft. Nachdem Sie sich an- oder abgemeldet haben, werden einige Ihrer Einstellungen nicht wiederhergestellt.
Bekanntes Problem:
Das Anklicken des Netzwerksymbols auf dem Sperrbildschirm funktioniert nicht und führt zum Absturz des Sperrbildschirms und erfordert möglicherweise einen Neustart zur Anmeldung. Nach der Anmeldung können Sie je nach Bedarf zwischen drahtlosen Netzwerken wechseln.
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