Drittes Entlastungspaket bringt Vorschlag für 9-Euro-Ticket-Nachfolger
Die Ampelkoalition hat sich in der jüngsten Verhandlungsrunde auf ein drittes Entlastungspaket geeinigt. Einige Eckpunkte stehen aber noch nicht fest. So wird es einen Nachfolger für das 9-Euro-Ticket geben, der wird aber deutlich teurer.
Das berichtet der Spiegel. Die Gespräche über ein drittes Entlastungspaket wurden am Wochenende endlich konkret. Die Verhandlungen gingen bis in die Nacht zum Sonntag, brachten aber einige wichtige Ergebnisse. Beschlossen wurden unter anderem Hilfen in Höhe von 65 Milliarden Euro.
Neben Einmalzahlungen für Studenten (200 Euro) und Rentner (300 Euro) als Entlastung für die steigenden Preise hat man sich auf eine Erhöhung von Kinder- und Bürgergeld geeinigt.
Eine Fortführung des 9-Euro-Tickets bleibt in der zuvor geltenden Form weiterhin abgeschlossen. In dem Beschlusspapier hat man sich aber auf einen Nachfolger festgelegt, der als Nächstes mit den Bundesländern diskutiert werden soll.
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Neben Einmalzahlungen für Studenten (200 Euro) und Rentner (300 Euro) als Entlastung für die steigenden Preise hat man sich auf eine Erhöhung von Kinder- und Bürgergeld geeinigt.
Reform des Strommarktes
Zudem wollen sich die Politiker für eine Reform des Strommarktes auf EU-Basis starkmachen. Festgelegt haben die Politiker jetzt schon einen günstigen Basisverbrauch: "Den Privathaushalten kann so eine gewisse Menge Strom zu einem vergünstigten Preis gutgeschrieben werden (Basisverbrauch)", heißt es. Diese Preise sollen wieder fallen, auch als ein Anreiz, um generell Energie zu sparen.Eine Fortführung des 9-Euro-Tickets bleibt in der zuvor geltenden Form weiterhin abgeschlossen. In dem Beschlusspapier hat man sich aber auf einen Nachfolger festgelegt, der als Nächstes mit den Bundesländern diskutiert werden soll.
Hoher Folgepreis
Aktuell sieht man dabei einen Preis zwischen 49 und 69 Euro im Monat vor. Festgelegt hat man sich da aber noch nicht. Die Bundesregierung hat vorgeschlagen, den Ländern für ein bundesweites Nahverkehrsticket jährlich 1,5 Milliarden Euro zusätzlich zur Verfügung zu stellen, wenn die Länder mindestens den gleichen Betrag geben, heißt es in dem Beschlusspapier. Wann die Gespräche mit den Ländern erwartet werden, ist unbekannt. Zudem wurde noch nicht mitgeteilt, ob es sich um eine befristete Maßnahme handelt.Siehe auch:
- Christian Lindner: 9-Euro-Ticket ist 'Gratismentalität' und 'nicht fair'
- Effekt gemessen: 9-Euro-Ticket sorgt für weniger Stau in vielen Städten
- Klimaticket geplant: Günstiger ÖPNV auch nach dem Neun-Euro-Ticket
- 9-Euro-Ticket: Deutsche Bahn veröffentlicht eigene Smartphone-App
- Nahverkehr: Nach dem 9-Euro-Ticket kommt wohl die Preissteigerung
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