Nahverkehr: Nach dem 9-Euro-Ticket kommt wohl die Preissteigerung
Das 9-Euro-Ticket ist seit 23. Mai verfügbar und schon jetzt ein Erfolg. Zwar gibt es noch die eine oder andere Kinderkrankheit bzw. Unklarheit, es wurde und wird aber dennoch massenweise gekauft. Die Rechnung könnte jedoch im Herbst folgen, denn der Nahverkehr könnte teurer werden.
Das 9-Euro-Ticket ist für viele ein Segen, in den drei Sommermonaten wird der Nahverkehr nicht nur im Arbeits-Alltag deutlich günstiger, auch der eine oder andere Ausflug wird damit möglich sein. Doch die Rechnung dafür könnte es ab September geben, wie Ingo Wortmann, Präsident des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), im Gespräch mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland sagte.
Denn Wortmann rechnet damit, dass nach dem Auslaufen des subventionierten Tickets die Preise steigen könnten oder dürften. Grund sind ausbleibende Ausgleichszahlungen des Bundes, die es andernfalls für beispielsweise höhere Spritpreise gäbe.
Der VDV-Präsident meinte, dass solche Ausgleichszahlungen "dringend" notwendig seien: "Ohnehin brauchen wir deutlich mehr Geld von Bund und Ländern, um mit Blick auf die Klimaschutzziele im Verkehr das Angebot auszubauen, neue Strecken zu schaffen und die Taktung zu erhöhen."
Zwar sei das 9-Euro-Ticket eine gute Sache, meint Wortmann, eine nachhaltige Auswirkung sieht er darin aber nicht: "Alle bisherigen Erfahrungen mit besonders günstigem ÖPNV zeigen: Zuerst muss das Angebot stimmen, der Preis ist zweitrangig." Er erwartet aber dennoch positive Folgen und hat die "Hoffnung, dass wir Kunden, die in der Corona-Krise aufs Auto umgestiegen sind, zurückgewinnen können."
Siehe auch:
Denn Wortmann rechnet damit, dass nach dem Auslaufen des subventionierten Tickets die Preise steigen könnten oder dürften. Grund sind ausbleibende Ausgleichszahlungen des Bundes, die es andernfalls für beispielsweise höhere Spritpreise gäbe.
"Ticketpreise werden steigen"
Wortmann: "Wir werden mittelfristig die fehlenden Gelder auf die Fahrpreise umschlagen müssen oder das Angebot einschränken. Die Ticketpreise werden also weiter steigen - nicht direkt zum 1. September, aber in den nächsten Preisrunden. Leider kommen wir dann in die Situation, dass Menschen, die ohnehin schon belastet sind, für ihre Fahrten mehr bezahlen müssen."Der VDV-Präsident meinte, dass solche Ausgleichszahlungen "dringend" notwendig seien: "Ohnehin brauchen wir deutlich mehr Geld von Bund und Ländern, um mit Blick auf die Klimaschutzziele im Verkehr das Angebot auszubauen, neue Strecken zu schaffen und die Taktung zu erhöhen."
Zwar sei das 9-Euro-Ticket eine gute Sache, meint Wortmann, eine nachhaltige Auswirkung sieht er darin aber nicht: "Alle bisherigen Erfahrungen mit besonders günstigem ÖPNV zeigen: Zuerst muss das Angebot stimmen, der Preis ist zweitrangig." Er erwartet aber dennoch positive Folgen und hat die "Hoffnung, dass wir Kunden, die in der Corona-Krise aufs Auto umgestiegen sind, zurückgewinnen können."
Siehe auch:
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Foren Software Software Allgemein Die LibreOffice Conference
d-hubs - Gestern 23:29 Uhr -
"Windows 11 macht mich langsam wahnsinnig aber was macht ihr aben
Q 1 - Gestern 16:35 Uhr -
Immich v 3.2.0 :: mit mittlerweile weit mehr als 2.000 Beiträgern
d-hubs - Gestern 08:50 Uhr -
CPU Lüfter für AMD Ryzen 9 5900x
landbastler - Vorgestern 19:38 Uhr -
GIMP 3.2.6 : seit GIMP 3.2.4 sind 871 commits
d-hubs - Vorgestern 13:34 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen