69 Euro: Verkehrsunternehmen fordern Nachfolger für 9-Euro-Ticket

Das Neun-Euro-Ticket ist ein Erfolg, viele Menschen nutzen aktuell die Möglichkeit, nahe, aber auch ferne Ziele kostengünstig bereisen zu können. Verkehrsunternehmen möchten, dass dieses Ticket einen teureren, aber immer noch erschwinglichen Nachfolger bekommt.
Aus neun sollen 69 Euro werden: Das jedenfalls fordert der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) als Nachfolger des aktuellen 9-Euro-Tickets, also eine bundesweit für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) geltende Monatsfahrkarte. Gegenüber der FAZ sagte VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff, dass die politische Entscheidung, bei der es in erster Linie um die Finanzierung geht, rasch erfolgen müsse: "Das muss schnell entschieden werden, wir können nicht bis zum Herbst warten."


Von einmaliger Entlastung zu dauerhafter Einrichtung

Das für den Juni, Juli und August beschlossene Neun-Euro-Ticket war als Entlastung auf den Ukraine-Krieg geplant und gedacht und es wird auch bestens angenommen. Im Juni haben mehr als 31 Millionen Menschen einen solchen Fahrschein gekauft, viele sehen ein günstiges Monatsabo als Schlüssel zu einer nachhaltigen Klima- und Verkehrswende. Infografik ÖPNV: Wer das 9-Euro-Ticket (nicht) nutzen möchteÖPNV: Wer das 9-Euro-Ticket (nicht) nutzen möchte Damit ein 69-Euro-Ticket überhaupt angeboten werden kann, bedarf es einer signifikanten Subventionierung durch den Staat. Laut VDV beliefen sich die Kosten für ein Ticket mit deutlich höherem Eigenanteil der Fahrgäste auf zwei Milliarden Euro. Zum Vergleich: Für das Neun-Euro-Ticket muss der Bund den Ländern 2,5 Milliarden Euro zuschießen.

Als Hauptzielgruppe für das 69-Euro-Ticket nannte Wolff - auf Basis der Erfahrungen mit dem aktuellen Sommer-Angebot - "zahlungswillige Autofahrerinnen und -fahrer". Neben dem Preis wird es aber weitere Unterschiede geben, denn das 69-Euro-Ticket soll nicht automatisch für Abonnenten gelten.

In der Politik gibt es schon länger Forderungen nach einem Nachfolger, für den VDV-Vorschlag gibt es entsprechend positives Echo, allen voran von der SPD und den Grünen. Über die Umsetzung wird aber diskutiert, denn viele verweisen auch auf Fragen wie jene der nachhaltigen Investitionen in den ÖPNV sowie Angebote für Sozialschwache.

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