Bitcoin fällt und fällt und ein Ende der Talfahrt ist nicht absehbar
Kryptowährungen sind und bleiben eine volatile Angelegenheit, Kursschwankungen sind also alles andere als ungewöhnlich. Doch das, was gerade bei Bitcoin und Co. passiert, ist mehr, denn der Kurs der bekanntesten Kryptowährungen rasselt derzeit gnadenlos in den Keller.
Am Ende des vergangenen Jahres durchbrach der Bitcoin-Kurs mehrere Male den Wert von 65.000 Dollar, zuletzt pendelte sich die Kryptowährung stabil über 40.000 Dollar ein. Selbst der russische Angriff auf die Ukraine konnte Bitcoin nichts anhaben. Das schien auch nicht überraschend zu sein, da digitale Währungen wie Bitcoin den Ruf haben, verhältnismäßig krisensicher zu sein. Grund dafür ist, dass sie von klassischen monetären Systemen abgekoppelt bzw. weniger abhängig davon sind.
Doch in den vergangenen Monaten hat sich der Kurs halbiert, in den vergangenen Tagen ist der Kurssturz besonders dramatisch gewesen, denn innerhalb kürzester Zeit ging es von rund 30.000 Dollar auf knapp über 22.000 Dollar herunter, zwischenzeitlich kratzte der Kurs sogar an der "magischen" Marke von 20.000 Dollar. So tief war Bitcoin seit eineinhalb Jahren nicht mehr.
Doch in den vergangenen Monaten hat sich der Kurs halbiert, in den vergangenen Tagen ist der Kurssturz besonders dramatisch gewesen, denn innerhalb kürzester Zeit ging es von rund 30.000 Dollar auf knapp über 22.000 Dollar herunter, zwischenzeitlich kratzte der Kurs sogar an der "magischen" Marke von 20.000 Dollar. So tief war Bitcoin seit eineinhalb Jahren nicht mehr.
"Extreme Marktbedingungen"
Ein Hintergrund bzw. Auslöser dieses Kurssturzes ist, dass Celsius Network, eine der größten Krypto-Plattformen, eine plötzliche "Pause" für Abhebungen und Überweisungen bekannt gegeben hat. Als Grund wurden "extreme Marktbedingungen" angegeben (via The Verge). Das hatte nicht nur für Bitcoin dramatische Folgen, sondern auch für alle anderen Währungen dieser Art, darunter Ether. Das hatte gestern zeitweise Auswirkungen auf die weltgrößte Kryptobörse Binance, diese musste wegen eines "Backlogs" bei Überweisungen die Abhebungen für etwa drei Stunden pausieren.Gesamter Finanzmarkt ist nervös
Das Ganze zeigt, dass Kryptowährungen eben nicht vom Rest der Wirtschaft abgekoppelt sind, denn als weiterer Auslöser gelten die aktuellen Inflations- und Zinssorgen auf den Weltmärkten. Die Zentralbanken passen ihre Währungspolitiken an und das hat auch Folgen für die Kryptowährungen.
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