Russland-Sanktionen: Warnung vor gefälschten Bitcoin-Phishing-Mails

Der Krieg in der Ukraine hat enormes Leid zur Folge, doch selbst in Tragödien wie dieser gibt es Menschen, die davon profitieren wollen. Und so sollte man sich nicht wundern, dass aktuell verstärkt Phishing-Mails unterwegs sind, die mit der Unsicherheit des Ukraine-Krieg spielen. Seit einer Woche erreichen uns aus der Ukraine schreckliche Bilder und viele Menschen wollen auch spenden. Dafür gibt es zwar auch bei uns diverse sichere Möglichkeiten, so mancher will aber womöglich Mittel direkt in die betroffenen Gebiete überweisen. Ein verlockender Weg sind Kryptowährungen, diese erlangen in Kriegszeiten eine immer größer werdende Bedeutung.

Unterschiedliche Betrugsmaschen

Doch wie das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt, sollte man dieser Tage besonders vorsichtig sein, vor allem dann, wenn man Mails im Zusammenhang mit Stichwörtern wie Russland, Ukraine, Spenden und Bitcoin bekommt (via Caschy). Derartige Mails haben Betreffzeilen wie "Russland Sanktionen Ihr Konto wird deaktiviert" oder "Ihr Konto wird deaktiviert - Russland Sanktionen".

Erkennbar sind solche Phishing-Mails auch an den Absendern, denn diese haben in der Regel nichts mit der Sache zu tun, so das LKA. Die Behörde weiter: "Vor der eigentlichen Absenderadresse steht zusätzlich bitcoin.de. Ggf. kann es sich dabei um missbräuchlich übernommene/gehackte Server/Webseiten/Accounts handeln."

Bitcoin ist offenbar ein Teil der betrügerischen Masche, denn der Text soll den Anschein erwecken, dass Bitcoin.de der Absender ist. Es wird behauptet, dass "aufgrund der aktuellen Situation alle Finanzdienstleister zur Einhaltung der Sanktionen verpflichtet seien", so das LKA. Die Phishing-Opfer sollten deshalb eine "Verifikation" ihrer Daten durchführen und sich über einen speziellen Link einloggen.

Es gibt aber offenbar auch noch andere Maschen, nämlich Mails, die behaupten, dass Prominente wie Elon Musk oder Friedrich Merz ihr Vermögen in Bitcoin übertragen und man doch besser auch dasselbe tun sollte. Das LKA warnt schließlich auch generell: "Weiterhin sind auch vergleichbare Phishing-Mails im Namen/Aussehen von anderen Banken und Kreditinstituten denkbar", außerdem tauchen auch verstärkt Spendenaufrufe auf.

Gefahrlos spenden kann man in Deutschland mit der Aktion Deutschland Hilft beim Bündnis deutscher Hilfsorganisationen:

IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30
Spendenstichwort: Nothilfe Ukraine
BIC: BFSWDE33XXX

oder über die Online-Spende-Möglichkeit.

Das Bündnis trägt das DZI-Siegel und das Zertifikat des Deutschen Spendenrats. Diese bestätigen den transparenten und besonders sparsamen Umgang mit Spendengeldern.

Russland, Krieg, Ukraine, Militär, Ukraine-Krieg, Armee, Soldaten, Invasion, Ukraine-Konflikt, Soldat Russland, Krieg, Ukraine, Militär, Ukraine-Krieg, Armee, Soldaten, Invasion, Ukraine-Konflikt, Soldat
Mehr zum Thema: Bitcoin
Diese Nachricht empfehlen
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

BitCoin-Kurs

Bitcoin Münze mit 24-Karat Gold-Überzug

Tipp einsenden

❤ WinFuture unterstützen

Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!