Gabe Newell: Bitcoin wurde auf Steam massiv für Betrug genutzt
Valve-Chef Gabe Newell gibt interessante Einblicke in die Entscheidung seines Unternehmens, Bitcoin als Zahlungsmittel auf der Plattform abzuschaffen. Demnach hatten rund die Hälfte aller Transaktionen mit der Kryptowährung einen betrügerischen Hintergrund.
"Wir hatten Probleme, als wir anfingen, Kryptowährungen als Zahlungsoption zu akzeptieren. 50 % dieser Transaktionen waren betrügerisch, eine verblüffende Zahl. Das waren Kunden, die wir nicht haben wollten", so Newell laut PC Gamer. Wie der Valve-Chef ausführt, konnte aus dieser dramatischen Statistik nur eine Schlussfolgerung folgen: Wenn so viele Akteure in diesem Bereich betrügerische Absichten haben, gilt es als Unternehmen zu verhindern, "dass sie mit Ihren Kunden interagieren".
Zu guter Letzt hätten aber auch die heftigen Kursschwankungen Bitcoin als Zahlungsmittel für Spiele auf Steam zu einem "absoluten Albtraum" gemacht. Für Kunden sei es nur schwer zu akzeptieren, wenn sich der Preis eines Spiels innerhalb eines Tages sehr deutlich verändern kann.
Offiziell wegen Kosten abgeschafft: Bitcoin bei Steam war eine Betrugswährung
Als Steam die Möglichkeit zur Zahlung mit Bitcoin nach nur rund eineinhalb Jahren im Dezember 2017 wieder abgeschafft hatte, lieferte das Unternehmen eine recht unspektakuläre Begründung. Die "signifikante Erhöhung der Gebühren für die Verarbeitung von Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk" hätten zu der Entscheidung geführt. In einem Interview mit PC Gamer liefert Valve-Chef Gabe Newell jetzt aber einen deutlich tieferen Einblick in die Hintergründe - und betont einmal mehr sehr deutlich, dass er von Kryptowährungen in ihrer aktuellen Form nur wenig hält."Wir hatten Probleme, als wir anfingen, Kryptowährungen als Zahlungsoption zu akzeptieren. 50 % dieser Transaktionen waren betrügerisch, eine verblüffende Zahl. Das waren Kunden, die wir nicht haben wollten", so Newell laut PC Gamer. Wie der Valve-Chef ausführt, konnte aus dieser dramatischen Statistik nur eine Schlussfolgerung folgen: Wenn so viele Akteure in diesem Bereich betrügerische Absichten haben, gilt es als Unternehmen zu verhindern, "dass sie mit Ihren Kunden interagieren".
Zu guter Letzt hätten aber auch die heftigen Kursschwankungen Bitcoin als Zahlungsmittel für Spiele auf Steam zu einem "absoluten Albtraum" gemacht. Für Kunden sei es nur schwer zu akzeptieren, wenn sich der Preis eines Spiels innerhalb eines Tages sehr deutlich verändern kann.
Hat Nutzen, den niemand nutzt
Newell betont, dass er prinzipiell sehr großen Nutzen in der Blockchain und dezentralen Datenbanken sieht. Aktuell hätten die meisten Menschen aber noch nicht herausgefunden, wann und wo diese sinnvoll zum Einsatz kommen sollten. "Es gibt einen Unterschied zwischen dem, was es sein sollte, und dem, was es in der realen Welt wirklich ist", so der Valve-Chef.
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