Authentifizierungsproblem:
US-Behörde warnt vor Windows-Patch
Die US-Cybersecurity-Behörde CISA warnt jetzt vor der Installation des jüngsten Patch-Day-Updates - normalerweise warnt die CISA vor Sicherheitslücken und empfiehlt Patches. Hintergrund ist ein Problem mit Domänencontrollern.
Das meldet das Online-Magazin Bleeping Computer und verweist dabei auf ein entsprechendes Schreiben, das die CISA veröffentlicht hat. Das Schreiben haben wir für euch übersetzt und am Ende des Beitrags mit angehängt. Der ganze Ärger mit dem Mai-Patch für Windows und den Domänencontrollern dreht sich nun um Authentifizierungsprobleme, von denen wir bereits in der letzten Woche berichtet haben.
Microsoft hatte dabei bestätigt, dass es nach dem Mai-Patch-Day zu Problemen gekommen war. Nutzer meldeten nach den Updates von Windows 10 und 11-PCs, dass die Autorisierung mit den Protokollen NPS, RRAS, EAP und PEAP unter Umständen fehlschlägt. Das Problem hängt damit zusammen, wie der Domänencontroller die Zuordnung von Zertifikaten zu Computerkonten handhabt. Dieser bestätigte Fehler hat aber keine Auswirkungen auf Client-Windows-Geräte und nicht-domänengesteuerte Windows-Server.
Hinweis: Die Installation von Updates, die am 10. Mai 2022 veröffentlicht wurden, auf Client-Windows-Geräten und Windows-Servern, die keine Domänencontroller sind, verursacht dieses Problem nicht und wird weiterhin dringend empfohlen. Dieses Problem betrifft nur Updates vom 10. Mai 2022, die auf Servern installiert sind, die als Domänencontroller verwendet werden. Organisationen sollten weiterhin Updates auf Client-Windows-Geräten und Windows-Servern ohne Domänencontroller installieren.
Da die CISA jetzt offiziell davon abrät, den Mai-Patch auf Windows Server DCs zu installieren, muss Microsoft schnellstmöglich handeln, um eine dauerhafte Lösung gegen alle Sicherheitslücken, die beim Patch-Day geschlossen wurden, zu bieten.
FAQ zu Windows 11 Anleitungen, Tipps und Tricks Siehe auch:
Microsoft hatte dabei bestätigt, dass es nach dem Mai-Patch-Day zu Problemen gekommen war. Nutzer meldeten nach den Updates von Windows 10 und 11-PCs, dass die Autorisierung mit den Protokollen NPS, RRAS, EAP und PEAP unter Umständen fehlschlägt. Das Problem hängt damit zusammen, wie der Domänencontroller die Zuordnung von Zertifikaten zu Computerkonten handhabt. Dieser bestätigte Fehler hat aber keine Auswirkungen auf Client-Windows-Geräte und nicht-domänengesteuerte Windows-Server.
Authentifizierung erzwungen
Microsoft hatte dabei Änderungen eingeführt, um eine Windows Local Security Authority (LSA) Spoofing-Schwachstelle zu schließen (CVE-2022-2692). Dieser schwerwiegende Fehler ermöglicht es nicht authentifizierten Angreifern, anonym Aufrufe zu starten und den Domain Controller (DC) zu zwingen, sie über NTLM zu authentifizieren. Damit könnte eine Erhöhung der Rechte geschaffen werden, und Angreifer können die Kontrolle über eine gesamte Domäne übernehmen.Die US-Cybersecurity-Behörde meldet:
Die CISA entfernt CVE-2022-26925 vorübergehend aus ihrem Katalog bekannter Sicherheitsrisiken, da das Risiko von Authentifizierungsfehlern besteht, wenn das Microsoft Rollup-Update vom 10. Mai 2022 auf Domänencontrollern angewendet wird. Nach der Installation des Rollup-Updates vom 10. Mai 2022 auf Domänencontrollern kann es in Unternehmen zu Authentifizierungsfehlern auf dem Server oder Client für Dienste wie Network Policy Server (NPS), Routing and Remote Access Service (RRAS), Radius, Extensible Authentication Protocol (EAP) und Protected Extensible Authentication Protocol (PEAP) kommen. Microsoft hat die CISA über dieses Problem informiert, das damit zusammenhängt, wie die Zuordnung von Zertifikaten zu Computerkonten durch den Domänencontroller gehandhabt wird.Hinweis: Die Installation von Updates, die am 10. Mai 2022 veröffentlicht wurden, auf Client-Windows-Geräten und Windows-Servern, die keine Domänencontroller sind, verursacht dieses Problem nicht und wird weiterhin dringend empfohlen. Dieses Problem betrifft nur Updates vom 10. Mai 2022, die auf Servern installiert sind, die als Domänencontroller verwendet werden. Organisationen sollten weiterhin Updates auf Client-Windows-Geräten und Windows-Servern ohne Domänencontroller installieren.
Da die CISA jetzt offiziell davon abrät, den Mai-Patch auf Windows Server DCs zu installieren, muss Microsoft schnellstmöglich handeln, um eine dauerhafte Lösung gegen alle Sicherheitslücken, die beim Patch-Day geschlossen wurden, zu bieten.
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