Renault verhängt Bestellstopp für alle E- und Hybrid-Modelle
Renault hat laut Medienberichten einen generellen Bestellstopp für alle reinen Elektro-Modelle verhängt. Auch bei Hybrid-Fahrzeugen soll es vorübergehend nicht möglich sein, sich ein Fahrzeug zusammenzustellen. Hintergrund ist nicht nur der Teilemangel in der Branche.
Das meldet das Online-Magazin Edison. Dort heißt es, dass Renault Deutschland aufgrund von Lieferproblemen und der "ungeklärten Zukunft des Umweltbonus" nur noch bis Freitag, 25. März Bestellungen für E-Autos entgegennehmen will. Jetzt ist also ein Bestellstopp verhängt worden. Betroffen sind davon der Zoe, der Twingo Electric, der Master Z.E. sowie der Mégane E-Tech, der erst im Juni in den Handel kommen wird. Zudem können nun die Hybrid-Versionen von Mégane und Captur nicht mehr bestellt werden.
Renault hat in einem Schreiben an seine Händler erläutert, dass man mit dem Stopp der Bestellannahme auf die jüngsten Entwicklungen reagiert.
Die Konsequenz, schreibt Edison, sei jetzt wie folgt: "Kaufanträge, die in Deutschland noch bis Freitagabend gezeichnet werden, wird das Unternehmen noch bedienen - alle übrigen Kunden müssen sich in Geduld üben. Denn wann die Produktion wieder anläuft, steht noch in den Sternen." Die aktuelle Zulieferer-Situation sei prekär, die Versorgung der Renault-Werke mit Computerchips und Kabelbäumen verlaufen nur noch sehr schleppend und eingeschränkt. Zudem werden in dem Händler-Anschreiben "Logistik-Herausforderungen und die Preisschwankungen bei den Rohstoffen" als Gründe für die Entscheidung genannt.
Ärgerlich könnte es jetzt allerdings für Kunden werden, die auf den Umweltbonus spekulieren und sich einen neuen Renault anschaffen wollten. Laut dem Bericht will Renault nur für Fahrzeuge, die vor dem 23. März bestellt werden, die Auszahlung des Herstelleranteils (in Höhe von 3.000 bzw. 2.500 Euro bei Batterieautos) zur Innovationsprämie garantieren. Das hat etwas mit den langen Lieferzeiten zu tun. Die Innovationsprämie soll im kommenden Jahr neugestaltet werden. Bis es da neue Informationen gibt, will sich Renault bedeckt halten.
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Renault hat in einem Schreiben an seine Händler erläutert, dass man mit dem Stopp der Bestellannahme auf die jüngsten Entwicklungen reagiert.
Die Konsequenz, schreibt Edison, sei jetzt wie folgt: "Kaufanträge, die in Deutschland noch bis Freitagabend gezeichnet werden, wird das Unternehmen noch bedienen - alle übrigen Kunden müssen sich in Geduld üben. Denn wann die Produktion wieder anläuft, steht noch in den Sternen." Die aktuelle Zulieferer-Situation sei prekär, die Versorgung der Renault-Werke mit Computerchips und Kabelbäumen verlaufen nur noch sehr schleppend und eingeschränkt. Zudem werden in dem Händler-Anschreiben "Logistik-Herausforderungen und die Preisschwankungen bei den Rohstoffen" als Gründe für die Entscheidung genannt.
Bestellpause nur vorübergehend
Ralf Benecke, Marketing-Vorstand bei Renault Deutschland, bestätigte die vorübergehende Bestellpause. Laut Benecke sei "die interne Information an den Handel mit Vorlauf erfolgt, um laufende Kundengespräche zum Abschluss bringen zu können. Ziel ist es, möglichst schnell die Verfügbarkeiten zu klären und dann mit einer neuen Sichtbarkeit wieder zu starten."Ärgerlich könnte es jetzt allerdings für Kunden werden, die auf den Umweltbonus spekulieren und sich einen neuen Renault anschaffen wollten. Laut dem Bericht will Renault nur für Fahrzeuge, die vor dem 23. März bestellt werden, die Auszahlung des Herstelleranteils (in Höhe von 3.000 bzw. 2.500 Euro bei Batterieautos) zur Innovationsprämie garantieren. Das hat etwas mit den langen Lieferzeiten zu tun. Die Innovationsprämie soll im kommenden Jahr neugestaltet werden. Bis es da neue Informationen gibt, will sich Renault bedeckt halten.
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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