Dacia Spring - Probefahrt mit dem derzeit günstigsten Elektroauto

Der Dacia Spring ist das derzeit günstigste Elektroauto. Kostet der Wa­gen "normal" 20.490 Euro, ist er dank Um­welt­prä­mie schon für knapp 11.000 Eu­ro zu ha­ben. Zwar sind in Sa­chen Reich­wei­te und Leis­tung kei­ne Spit­zen­wer­te zu er­war­ten, mit 45 PS macht er aber in der Stadt Spaß.

Das findet zumindest unser Kollege Johannes Knapp, der eine Probefahrt mit dem Dacia Spring gemacht hat.

Mehr von Johannes: NewGadgets.de NewGadgets auf YouTube
Dieses Video empfehlen
Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Jetzt mal ehrlich, aber 0-100km/h in 19,1 Sekunden ist doch nicht "wunderbar die Beschleunigung". In der Stadt von 0-50km/h mit 5,8 Sekunden mag das noch "wunderbar" sein, aber nicht auf der Landstraße.

Ansonsten finde ich vorallem den Preis sehr gut. Schade ist die fehlende Möglichkeit noch viel mehr Komfort dazu zu konfigurieren.
 
@lalanunu: Mein C1 ist angegeben mit 13,5 Sek. Noch langsamer finde ich tatsächlich auch schon grenzwertig.
Das derzeit alles auf dieses pseudo SUV Design geht nervt zwar, aber schön das die Preise so langsam interessant werden.
 
@lalanunu: Auf der Landstraße ist aber kaum 0 auf 100 km/h wichtig, sondern eher die Elastizität.
 
@floerido: Wie wird die Elastizität wohl zwischen 50-100km/h ausschauen. Ja... genau - ca. 13 Sekunden.

Gibt da allerdings einen Test
https://www.youtube.com/watch?time_continue=100&v=Aq-Oa4pUzlA&feature=emb_logo

0-60km/h 7,5s
0-100km/h 20s
30-60km/h 4,2s
50-80km/h 6,7s

Im Vergleich ein Peugeot e208 oder Corsa-e hat bei 50-80km/h 2,7s
Ein 1.9 TDI mit 75PS von 30-60km/h 5,27s.
Ein 1.9 TDI mit 102PS von 50-80km/h 6,1s.

Aber ja... die Elastizität vom Dacia ist nicht wirklich schlecht.
 
@lalanunu: Du meinst ernsthaft Beschleunigung ist linear? Das Aufwendigste ist beim Anfahren die Masse erstmal in Bewegung zu setzen und das ist mit 33 kW bei etwa einer Tonne halt aufwendig. Wenn die Masse aber erstmal in Bewegung ist, dann ist es leichter. Bei e-Autos kommt es dann nicht auf Übersetzung der Schaltung und Turboloch an, der erste M3 z.B. hatte es aus dem Stand in 6,7 Sekunden geschafft, der Zwischenschritt 80 auf 120 km/h, benötigt hingegen 7,8s.

Die angeführten Stellantis-Kleinwagen haben übrigens 100 kW. Wozu man diese Leistung unbedingt in der Stadt benötigt, ist mir ein Rätsel. Und gerade dieses Wettrüsten mit der Leistung ist eins der großen Probleme, mehr Leistung benötigt mehr Energie, stärkere Bremsen und festere schwerere Strukturen beim Unfallschutz. Und dann kosten Diese auch etwa 30.000 Euro, also nach Umweltbonus fast das Doppelte!

Vielleicht ist der Erste Schritt der Mobilitätswende alles etwas entspannter zu sehen und ich auch bei einem Kleinwagen mit 50 kW zu begnügen oder 100 kW auch in einer Limousine als ausreichend anzusehen. Am Ende geht es auch nur um wenige Sekunden, nach dem die Ampel auf Grün geschaltet ist.
 
1* im Euro NCAP. Damit wäre das Ding für mich direkt gestorben.
Abgesehen davon, dass das Konzept Stadtauto irgendwie nicht mehr zeitgemäß ist, schon gar nicht als SUV. Größere Städte haben genug Sharing-Angebote.
 
@jakaZ: "schon gar nicht als SUV" Warum??? Ob ich den Golf oder den T-Rock nehme, beide belegen die gleiche Grundfläche und haben den gleichen Spritverbrauch; Ebenso zwischen Audi A8 und Q7; Passat und Tiguan. Der Unterschied zwischen "Normal" und SUV ist eine höhere Sitzposition mit wesentlich bequemerem Ein-/Aussteigen und diverses Plastikgedöns.
 
@jakaZ: Ich bin mir relativ sicher dass in dem Einsatzgebiet, dem urbanen Umfeld, die Geschwindigkeiten irgendwo zwischen 30 - 70kmh liegen und das das Fahrzeug trotz 1* eine bessere Figur macht als die ganzen 90er Jahre Schüsseln die hier noch rumfahren.

Das Konzept Stadtauto ist ebenfalls relativ. Mir bräuchte keiner ankommen "fahr doch mit Fahrrad, du wohnst doch in der Stadt" wenn das Szenario das ist, dass ich im Randgebiet wohne und 3km zum Großeinkauf oder Getränkekisten einkaufen fahren will.

Das Fahrzeug ist übrigens kanpp 3,7m lang. Nur zum Vergleich, der aktuelle Polo liegt bei 4,05m. Dem Fahrzeug also vorzuwerfen es wäre groß und klobig für die Stadt ist etwas unverhältnismäßig.
 
@jakaZ: Die neue EuroNCAP ist meiner Meinung nach leider kaum noch vernünftig zu benutzen. Es gibt unzählige Zusatzpunkte für Ausstattung wie in der Gurtwarner, Alkoholtester, Toter Winkelassistent, Spurhalte-Assistent, Abstandssensor, Anzahl von Isofix usw.. Diese ganze Ausstattung ist natürlich in einem günstigen Kleinwagen in der getesteten Basisversion nicht Serie. Übrigens wegen solchen Vorgaben an die Basisausstattung verschwindet günstige Autos auch aus dem Sortiment.

Der ehemalige Kernpunkt, wie gut das Auto einen Unfall übersteht, findet deutlich weniger Beachtung.
 
Das ist mal wieder so typisch.
Ein günstiges E-Auto, daß wirklich bezahlbar ist auch von Personen die keinen dicken Geldbeutel haben.
Aber schon wird wieder gemeckert, daß dieses und jenes fehlt und keine Leistungswerte nahe eines Porsche oder Tesla gegeben sind.
 
@Brassel: Kann ich auch nicht nachvollziehen. Wenn ich unbedingt ein Auto haben wollte, wäre sowas sogar ziemlich perfekt. Wohne in einer Kleinstadt, die Arbeit ist grad mal 1 km weg (oder 25, wenn ich mal an den anderen Standort muss), Freunde, die man mal eben besucht, wohnen durchschnittlich 15 km weit weg, sehe da also gar kein Problem. Man muss nicht immer danach planen, dass man ja auch mal quer durch die Republik nach München fahren *könnte*, wenn das dann real eh nicht - oder nur alle paar Jahre mal - passiert. Viele Menschen haben tatsächlich nur einen eher kleineren Radius in ihrem Alltag.
 
@Brassel: Das ist leider auch ein großer Fehler der Auto-Journalisten, dort wird ein Auto kaum im Alltag getestet, sondern auf der abgesperrten Rennstrecke. Dann wird auch kein Auto gekauft, sondern es wird in Topausstattung zur Verfügung gestellt.
Nach Förderung kostet der Wagen knapp 10.000 Euro. Was bekommt man für diesen Preis woanders? Selbst für Verbrenner wird es da eng.
 
@Brassel:
Es meckern die selben Leute, die e-Autos mit Mini-Akkus auch schon vorher unsinnig fanden. Die Leute, die das gut finden, haben einfach keine Erfahrung mit vergleichbaren e-Autos gemacht. Die Degradationskeule kommt und dann ist das vermeintlich günstige Auto ein wirtschaftlicher Totalschaden.

Schon alleine, dass du die Beschleunigung eines Porsche als negativ betrachtest, zeigt dass du Elektromobilität noch gar nicht verstanden hast. Eine hohe Leistung bedeutet eine hohe Effizienz, da der Elektromotor optimal rekuperieren kann. Außerdem eröffnet uns ein großer Akku die Möglichkeit ein großes Speichernetzwerk zur Netzstabilisierung aufzubauen und den Akku noch lange im 2nd Life zu verwenden.

E-Autos mit Mini-Akku sind Wegwerfahrautos. Dass die dazu lahm wie Sau sind, ist ein zusätzlicher negativer Effekt.

Aber was auch immer. Die nächste Spring-Generation wird sicher mit 300 bis 400 km Reichweite kommen. Dann ist jeder zufrieden.
 
@mgutt: Es ist einfach idiotisch die selben Ansprüche an ein 10.000 Euro, wie an einen 100.000 Euro Porsche zu stellen. Das wäre so, wie zu sagen der Sandero mit 16,7 Sekunden ist nicht geeignet, weil der 911er es ab 4,4 Sekunden schaft. Bei einem Verbrenner würde nie so ein Vergleich gezogen. Dieser Wagen ist ein Kurzstreckenpendelfahrzeug oder Zweitwagen für Besorgungen und mehr will er auch nicht sein. Für solche Autos ist eine Reichweite von mehreren hundert Kilometern nicht notwendig, somit würde man einfach nur zuviele Akkus transportieren.

Erstmal muss eine Grundversorgung bestehen. Dieses gibt es wenn es einen höheren Bedarf an Ladestationen gibt. Dann kann man sich mit Spielereien wie Speichernetzen beschäftigen. Und gerade diese kleineren Akkus hängen doch dann häufiger am Netz und würden somit eine Basis für ein fiktives Speichernetz bilden.
 
@floerido:
Ich vergleiche keinen Porsche mit dem Spring. Ich sage der Spring ist eine Fehlkonstruktion, da es ein Wegwerfauto ist. Frag doch mal die Leute, die sich damals einen Renault Fluence ZE mit Batteriemiete gekauft haben und nach 5 bis 7 Jahren als der Akku wegen der Degradation seinen Geist aufgab und die Bank den Mietvertrag kündigte, ob die sich heute einen Spring kaufen würden.

Oder denk einfach mal darüber nach wie viel Laufleistung deine Autos bisher hatten (auch nachdem du sie verkauft hast). Wer glaubt, dass die meisten Spring die 200tkm schaffen, der hat einfach noch kein E-Auto gehabt. Du hast alle 3 Jahre locker 10% Degradation. Dazu kommt die massive Abnutzung durch die hohe Ladezyklenzahl.
 
@mgutt: Der Vergleich mit dem Porsche und Tesla kam von oben, die spitzen Fahrleistungen bei diesen Preis erwarten.

Hast du nicht gerade einen gebrauchten Zoe in die Diskussion als Alternative genannt? Und jetzt sind diese als Gebrauchtwagen plötzlich nach wenigen Jahren verschließen? Ein Auto ist in Deutschland im Schnitt etwa 9 Jahre alt, wenn er so lange hält, bei 8 Jahren Garantie auf den Akku, ist er somit voll im Soll. Der Spring wirkt für mich wie das perfekte Übergangsfahrzeug, um den Nahbereich abzudecken und so viele Personen an die E-PKW ran zuführen, weil der Schritt beim Haupt-PKW vielleicht als zu groß angesehen wird.
 
Bei allen Kommentaren über mir, wird Argumentiert wie in bester Querdenker Manier. Wenn mir etwas nicht gefällt, konstruiere ich mir über 15 Ecken ein Szenario zusammen, mit dem ich meine Gegenrede untermauere. Für 95% aller Autofahrer ist sowas das absolut passende Auto, für rund 40% der Fahrer, würde es sogar der Opel Rocks-E tun.
 
@MaxineMusterfrau:
Wenn Roller und damit der Rocks-E 70 km/h fahren dürfen, wäre ich bei dir. Aber bis dahin wüsste ich bis auf die Fahrt zum Bäcker und da laufe ich lieber hin, nichts damit anzufangen. Ich mein wir können auch alle in einer 10m² Holzhütte leben. Geht alles. Nur wer hat da Bock drauf? Und gerade diesen Mini-Autos fehlt es ja am Wesentlichen. Eine ordentliche Heizung, gedämmter Innenraum, Platz für Gegenstände, Klimaanlage... Mir wäre es die Ersparnis nicht wert. Gefühlt regen sich sowieso die am meisten auf, die sich eh keinen Neuwagen leisten können. Ich selbst habe auch einen Gebrauchten, da ein Neuwagen zum selben Preis meinem Anspruch nicht gerecht geworden wäre und statt 10k € für einen Spring auszugeben, würde ich lieber noch was sparen oder eben eine gebrauchten Zoe mit Kaufbatterie nehmen.
 
@mgutt: Ja, für den Preis des Springs würde man einen gebrauchten Zoe bekommen, aber wäre dieser wirklich soviel besser? Der Wagen wäre mehrere Jahre alt und die Reichweite war bei Erscheinen knapp über 200 km. Und die nächst höhere Fahrzeugklasse, kostet dann fast 20.000 Euro. Da ist die Spardauer doppelt so lange wie für den Spring.
 
@floerido: Am Sprit also Strom Sparst du sowieso kaum noch außer als Hausbesitzer mit Solardach dann ist es wirklich billiger.
Aber da ja selbst Tesla nun die Preise angleicht ist man als Ladesäulenkunde ohne den Luxus einer Privaten Wallbox Praktisch genauso Teuer wie beim Super oder Diesel.
Also Eliminiert sich jeder Vorteil und es bleibt unterm Strich nur Ärger.
 
@Freddy2712: Nur mittlerweile gibt es kaum noch Verbrenner in der Preisklasse des geförderten Springs, weil durch die vorgeschriebenen Abgaswerte die Abgasreinigung der Kleinstwagen zu teuer wird.
 
@mgutt: Wir haben 2 Autos zu Hause. Darunter einen Smart für kurze Strecken, sprich Einkäufe, etc. und für die Fahrt zur Arbeitstätte die ca. 10km entfernt liegt.
Das Auto ist alles andere als komfortabel. Keine vernünftige Klima, keine Sitzheizung, knallharte Federung, alles sehr spartanisch ausgestattet. Platz für 2 Personen und 2 Einkaufstaschen. Aber genau dafür wurde dieses Auto gebaut und genau dafür wird er genutzt. Der Wagen erfüllt somit voll und ganz seinen Zweck.
Da wir auch mit einem E-Auto liebäugeln (der Smart ist über 12 Jahre alt), wäre der Dacia-Spring eine ernsthafte Überlegung wert. Wir wollten auch zuerst den ZOE kaufen, ließen es aber wegen der Mietbatterie. Die kostete 75€ pro Monat zusätzlich. Auf 5 Jahre gerechnet sind das nochmal 4500€ die zum Kaufpreis dazu kommen. Preislich somit uninteressant.
Einen ZOE mit Kaufbatterie liegt außerhalb dessen was wir für ein gebrauchtes E-Auto ausgeben würden.
Insofern kann ich nur empfehlen, die Ansprüche anderer nicht mit den eigenen gleich zu setzen. Jeder hat andere Vorstellungen was für sich selbst ausreichend und genügend ist.
 
@MaxineMusterfrau: Ich würde mal soweit gehen für 90% bis 95% ist ein eigenes Auto in der Theory völlig Sinnlos steht eh 99% vom Jahr nur rum und wird in der Woche rund 50 bis 60 km bewegt.
Die könnten auch alles Lastenrad oder ÖPNV fahren und sich bei bedarf auf Bahn, Car Sharing oder Auto Vermieter verlassen.
Problem ÖPNV ist ein ganz schlechter Scherz oft eigentlich kaum Existent dafür aber Teuer, Unbequem, Unpünktlich, Überfüllt, schlechter Ausbau oder Lächerliche Taktung.
Bei Wind und Wetter mag als Kind, Idealistischer Student oder Links Grün Aktivist Radfahren toll sein irgendwann kommt bei jedem aber die Erleuchtung macht nur im Sommer Spaß alles andere ist eine Qual.

Und je Ländlicher es wird je Lebensnotwendiger wird ein Auto oft sind die Banalsten dinge ohne gar nicht machbar durch Praktisch nicht Existente Infrastrukturen wie man diese aus Berlin kennt.
Und mit Steigendem Alter wird ein Auto auch in Stadt wie Land immer mehr und mehr zu einem Ding der Freiheit weil man einfach nicht mehr so kann.

Links Grüne Ideologien und Fatasien mögen ja in Bullerbü oder wie bei Pipi Langstrumpf widewidewitt ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt super Funktionieren in der Realität ist eben nicht so.
 
5:00 Dacia hat so gar kein Taktgefühl vom Blinker .... boah ist der unregelmäßig
 
@Nomex: tja.. bin auch durch mit billig Autos. Habe mir ein Smart EQ Für 10 Monate rausgeholt, nie wieder. Der Dacia wird kaum besser sein, irgendwo muss der Preis ja herkommen und mit der Qualität macht man eigentlich nur Appetit wieder auf das höhere preissegment. Dann lieber wieder 300 Euro mehr ausgeben. Klar gibts Leute die können/wollen sich das nicht leisten und haben auch andere Ansprüche im Alltag. Muss jeder selber wissen… ist ja sowieso endlos die Diskussion ums Auto.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen