Elektroauto-Akkus sind günstig wie nie - doch das wird nicht so bleiben
Akkus sind nicht nur die wichtigste Komponente von Elektroautos, sondern auch die teuerste. Dank Bemühungen in Forschung und Entwicklung hinsichtlich der Effizienz konnte nun ein preislicher Tiefpunkt erreicht werden. Doch dieser ist vermutlich nicht von Dauer.
Elektroautos sind, wenn man nicht gerade eine Förderung oder sonstige Ermäßigung bekommt, ein recht teures Vergnügen - zumindest im Vergleich zu herkömmlichen Autos. Einen wesentlichen Beitrag stellt der Akku dar und die Batterie ist auch der vielleicht wichtigste Bereich, wenn es um die Konkurrenzfähigkeit der Kosten im Vergleich zu Verbrennern geht.
Das ist ein signifikanter Preisverfall, denn 2010 kostete eine kWh noch mehr als 1200 Dollar, aktuell sind es also 89 Prozent weniger. Im Vergleich zum Vorjahr sind es übrigens sechs Prozent weniger, 2020 lag der Preis für 1 kWh bei 140 Dollar. Das bedeutet, dass beispielsweise ein Akku-Pack für einen Tesla Model S derzeit 13200 Dollar kosten würde, da dieses Modell eine Kapazität von 100 kWh hat.
In der Industrie werden 100 Dollar als magische Grenze gesehen, um hinsichtlich Kosten mit Verbrennern in Konkurrenz treten zu können. Das ist freilich nur ein Richtwert, da man Kosten auf unterschiedliche Weise einsparen kann - Electrek verweist etwa darauf, dass vergangenes Jahr beispielsweise die Kosten für Batteriepacks für Elektrobusse auf 100 Dollar pro kWh gefallen sind.
Allerdings rechnet BloombergNEF nicht damit, dass dieser Trend weitergehen wird: Denn Materialkosten (der Nickel-Preis ist etwa um 24 Prozent gestiegen) werden vermutlich dazu führen, dass der Preis pro kWh im nächsten Jahr wieder leicht steigen wird, und zwar auf 135 Dollar. "Wenn es keine anderen Verbesserungen gibt, die diese Auswirkungen abmildern, könnte dies bedeuten, dass der Zeitpunkt, an dem die Preise unter 100 Dollar/kWh fallen, um zwei Jahre verschoben werden könnte", so die Marktforscher.
132 Dollar pro kWh
Aktuell gibt es hierzu gute Nachrichten, denn die jahrzehntelangen Forschungsbemühungen in Sachen Akkus machen sich bezahlt. Die schlechte Nachricht: Das wird leider nicht so bleiben. Wie Electrek unter Berufung auf BloombergNEF berichtet, sind die Preise für Lithium-Ionen-Batterie-Packs auf einen neuen Tiefstwert von 132 Dollar pro Kilowatt-Stunde gefallen. Infografik Elektroautos: VW e-up! profitiert am meisten vom Umweltbonus
Das ist ein signifikanter Preisverfall, denn 2010 kostete eine kWh noch mehr als 1200 Dollar, aktuell sind es also 89 Prozent weniger. Im Vergleich zum Vorjahr sind es übrigens sechs Prozent weniger, 2020 lag der Preis für 1 kWh bei 140 Dollar. Das bedeutet, dass beispielsweise ein Akku-Pack für einen Tesla Model S derzeit 13200 Dollar kosten würde, da dieses Modell eine Kapazität von 100 kWh hat.
In der Industrie werden 100 Dollar als magische Grenze gesehen, um hinsichtlich Kosten mit Verbrennern in Konkurrenz treten zu können. Das ist freilich nur ein Richtwert, da man Kosten auf unterschiedliche Weise einsparen kann - Electrek verweist etwa darauf, dass vergangenes Jahr beispielsweise die Kosten für Batteriepacks für Elektrobusse auf 100 Dollar pro kWh gefallen sind.
Allerdings rechnet BloombergNEF nicht damit, dass dieser Trend weitergehen wird: Denn Materialkosten (der Nickel-Preis ist etwa um 24 Prozent gestiegen) werden vermutlich dazu führen, dass der Preis pro kWh im nächsten Jahr wieder leicht steigen wird, und zwar auf 135 Dollar. "Wenn es keine anderen Verbesserungen gibt, die diese Auswirkungen abmildern, könnte dies bedeuten, dass der Zeitpunkt, an dem die Preise unter 100 Dollar/kWh fallen, um zwei Jahre verschoben werden könnte", so die Marktforscher.
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