Vorwurf von Fake-Nachrichten zum Krieg:
Russland blockt Google News
Die Invasion der Ukraine durch Russland ist auch ein Propaganda-Krieg, ganz im Sinne einer faschistischen Diktatur wird der Überfall der eigenen Bevölkerung als Schuld des angegriffenen Landes verkauft. Quellen, die das Gegenteil schreiben, werden geblockt - so wie Google News.
Der Nachrichten-Aggregator des Konzerns aus dem kalifornischen Mountain View steht immer wieder im Mittelpunkt von Debatten, meist geht es dabei aber um Themen wie Leistungsschutzrecht bzw. Geld. Aktuell geht es aber um ein in jeglicher Hinsicht ernstes Thema, nämlich den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine.
Seit dem Beginn der Invasion zieht das Regime von Wladimir Putin eine Informationsmauer um das Land. Berichten dürfen nur noch jene, die bereit sind, die Propaganda zu verbreiten. Der Zugang zu westlichen Quellen wird entweder eingeschränkt oder ganz verboten. Nun hat die russische Zensurbehörde Roskomnadzor den News-Aggregator von Alphabet verboten. Infografik Sanktionen: Internetblockaden kosten Russland 1,2 Milliarden Dollar
Laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax ist die Sperre auf Anordnung des russischen Generalstaatsanwaltes durchgeführt worden. "Die betreffende amerikanische Online-Nachrichtenquelle ermöglichte den Zugang zu zahlreichen Veröffentlichungen und Materialien, die nicht authentische und für die Öffentlichkeit wichtige Informationen über den Verlauf der speziellen Militäroperation auf dem Gebiet der Ukraine enthielten."
Siehe auch:
Seit dem Beginn der Invasion zieht das Regime von Wladimir Putin eine Informationsmauer um das Land. Berichten dürfen nur noch jene, die bereit sind, die Propaganda zu verbreiten. Der Zugang zu westlichen Quellen wird entweder eingeschränkt oder ganz verboten. Nun hat die russische Zensurbehörde Roskomnadzor den News-Aggregator von Alphabet verboten. Infografik Sanktionen: Internetblockaden kosten Russland 1,2 Milliarden Dollar
Vorwurf der "Fake"-Information
Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, wirft Roskomnadzor Google News vor, Zugang zu "Fake-Material" über die - so die russische Behörde - "Militäroperation" in der Ukraine zu gewähren. Google bestätigte die Sperre seines Dienstes: "Wir haben bestätigt, dass einige Personen in Russland Schwierigkeiten beim Zugriff auf die Google News-App und die Website haben und dass dies nicht auf technische Probleme unsererseits zurückzuführen ist." Der Konzern teilte außerdem mit, dass man hart daran gearbeitet habe, "Informationsdienste wie News für die Menschen in Russland so lange wie möglich zugänglich zu halten".Laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax ist die Sperre auf Anordnung des russischen Generalstaatsanwaltes durchgeführt worden. "Die betreffende amerikanische Online-Nachrichtenquelle ermöglichte den Zugang zu zahlreichen Veröffentlichungen und Materialien, die nicht authentische und für die Öffentlichkeit wichtige Informationen über den Verlauf der speziellen Militäroperation auf dem Gebiet der Ukraine enthielten."
Siehe auch:
- Tor-Projekt arbeitet mit Hochdruck gegen russische Zensur an
- Ransomware-Gruppe Conti hat enge Verbindung zu russischer Führung
- Nach Zensur-Drohung: Wikipedia-Downloads aus Russland explodieren
- Russisches Gericht: Meta schuldig, WhatsApp wird aber nicht verboten
- Russland wirft Google und YouTube Beihilfe zum Terrorismus vor
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