Tor-Projekt arbeitet mit Hochdruck gegen russische Zensur an
Die zunehmenden Zensur-Maßnahmen des russischen Regimes führen dazu, dass die Dienste des Anonymisierungs-Netzwerkes Tor immer stärker nachgefragt werden. Reaktionen seitens der Moskauer Behörden bleiben aber auch hier nicht aus.
Wie das Team hinter Tor mitteilte, würden zahlreiche Nutzer aus Russland Verbindungen über Tor nutzen, um weiterhin auf Informationen und Dienste zugreifen zu können, die in Russland inzwischen gesperrt sind. Allein eine Anleitung, wie man die Zensur speziell in Russland umgehen kann, wurde bereits 130.000 Mal abgerufen, hieß es.
Aktuell habe man es aber vor allem mit diversen Versuchen der russischen Regierung zu tun, den Zugang zum Tor-Netzwerk zu blockieren. Das Anti-Zensur-Team arbeite daher mit Hochdruck daran, Menschen jederzeit eine Verbindung anbieten zu können. Eine wesentliche Rolle spielen hierbei die so genannten Bridges. Dabei handelt es sich um Tor-Zugangsknoten, deren Adressen allerdings nicht öffentlich verbreitet werden. Stattdessen kommuniziert man diese über halböffentliche Wege - allein 9000 Anfragen würden aktuell täglich vom Telegram-Bot der Tor-Community beantwortet.
Das Kern-Team hinter dem Anonymisierungs-Dienst teilte aber auch mit, dass man wirklich viel Unterstützung aus der Community bekommt. Im Tor-Netzwerk sind aktuell mit 31.000 so viele Proxy-Knoten online wie nie zuvor, allein binnen der letzten zwei Monate kamen 14.000 hinzu. Die meisten Knoten werden dabei von Nutzern in Deutschland, den USA und den Niederlanden bereitgestellt.
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Aktuell habe man es aber vor allem mit diversen Versuchen der russischen Regierung zu tun, den Zugang zum Tor-Netzwerk zu blockieren. Das Anti-Zensur-Team arbeite daher mit Hochdruck daran, Menschen jederzeit eine Verbindung anbieten zu können. Eine wesentliche Rolle spielen hierbei die so genannten Bridges. Dabei handelt es sich um Tor-Zugangsknoten, deren Adressen allerdings nicht öffentlich verbreitet werden. Stattdessen kommuniziert man diese über halböffentliche Wege - allein 9000 Anfragen würden aktuell täglich vom Telegram-Bot der Tor-Community beantwortet.
Massive Unterstützung
Die freiwilligen Helfer des Tor-Teams beantworten darüber hinaus hunderte Support-Anfragen aus Russland, die meist von Nutzern kommen, denen die Einrichtung eines Zugangs nicht ganz leicht fällt. Die Beratung erfolgt in der Regel über den Telegram-Messenger, der im Gegensatz zu E-Mails weniger anfällig gegen Überwachung und Sperrung ist.Das Kern-Team hinter dem Anonymisierungs-Dienst teilte aber auch mit, dass man wirklich viel Unterstützung aus der Community bekommt. Im Tor-Netzwerk sind aktuell mit 31.000 so viele Proxy-Knoten online wie nie zuvor, allein binnen der letzten zwei Monate kamen 14.000 hinzu. Die meisten Knoten werden dabei von Nutzern in Deutschland, den USA und den Niederlanden bereitgestellt.
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