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Kernkraftwerke: Untersuchung entdeckt massenhaft gefälschte Bauteile
Wer schon einmal auf Verkäufer gefälschter Produkte hereingefallen ist, muss nicht unbedingt am eigenen Urteilsvermögen zweifeln. Denn selbst in äußerst kritischen Anlagen wie Kernkraftwerken wurden minderwertige Kopien entdeckt.
Dies betrifft zumindest einen Teil der Anlagen in den USA, wie aus einem aktuellen Bericht des Generalinspekteurs der Nuclear Regulatory Commission (NRC) hervorgeht. Die fraglichen Bauteile "werfen Fragen hinsichtlich der nuklearen Sicherheit und der Gefahrenabwehr auf, die schwerwiegende Folgen haben könnten", heißt es in dem Bericht.
Der Generalinspekteur hatte eine Untersuchung eingeleitet, nachdem bei seiner Behörde verschiedene Berichte von Whistleblowern eingegangen waren, wonach "die meisten, wenn nicht alle" Kernkraftwerke in den USA mit gefälschten Bauteilen ausgestattet sind. Darüber hinaus waren in eigenständigen Ermittlungen des US-Energieministeriums im letzten Jahr bereits rund hundert Fälle bekannt geworden, in denen die Betreiber von Kernkraftwerken auf gefälschte oder nachgebaute Bauteile setzten, um Geld zu sparen.
Seitens der NRC warnte man davor, dass die Nutzung billiger Kopien in der nächsten Zeit immer weiter steigen könnte und die Kontrollen daher entsprechend stärker auf dieses Problem fokussiert werden müssten. Denn solche nichtzertifizierten Bauteile können sich im Ernstfall unberechenbar verhalten, was bei den Risiken, die eine Havarie in einem Kernkraftwerk mit sich bringe, natürlich ein enormes Problem darstellt.
Ein Grund hierfür ist auch der wachsende finanzielle Druck, der auf den Betreibern der Kernkraftwerke lastet. Denn es handelt sich hier um die teuerste Form Strom zu produzieren. Und von Jahr zu Jahr sorgen die weiter wachsenden regenerativen Quellen dafür, dass die Großhandelspreise an den Strombörsen nach unten gedrückt werden, so dass der teure Atomstrom immer schwieriger zu verkaufen ist.
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Der Generalinspekteur hatte eine Untersuchung eingeleitet, nachdem bei seiner Behörde verschiedene Berichte von Whistleblowern eingegangen waren, wonach "die meisten, wenn nicht alle" Kernkraftwerke in den USA mit gefälschten Bauteilen ausgestattet sind. Darüber hinaus waren in eigenständigen Ermittlungen des US-Energieministeriums im letzten Jahr bereits rund hundert Fälle bekannt geworden, in denen die Betreiber von Kernkraftwerken auf gefälschte oder nachgebaute Bauteile setzten, um Geld zu sparen.
Risiken steigen
Die mit den gefälschten Produkten einhergehenden Probleme zeigten sich auch direkt in der Praxis: In einem Fall war es ein Wasserpumpenschacht für den Notbetrieb, der kurz nach seiner Installation abbrach. In einem anderen Kraftwerk im Nordosten fielen plötzlich Temperaturüberwachungsgeräte in "sicherheitsrelevanten Bereichen" aus, die zur Erkennung von Dampfleitungsbrüchen eingesetzt werden. Vor diesem Ausfall waren einige der Geräte mit defekten Teilen repariert worden.Seitens der NRC warnte man davor, dass die Nutzung billiger Kopien in der nächsten Zeit immer weiter steigen könnte und die Kontrollen daher entsprechend stärker auf dieses Problem fokussiert werden müssten. Denn solche nichtzertifizierten Bauteile können sich im Ernstfall unberechenbar verhalten, was bei den Risiken, die eine Havarie in einem Kernkraftwerk mit sich bringe, natürlich ein enormes Problem darstellt.
Ein Grund hierfür ist auch der wachsende finanzielle Druck, der auf den Betreibern der Kernkraftwerke lastet. Denn es handelt sich hier um die teuerste Form Strom zu produzieren. Und von Jahr zu Jahr sorgen die weiter wachsenden regenerativen Quellen dafür, dass die Großhandelspreise an den Strombörsen nach unten gedrückt werden, so dass der teure Atomstrom immer schwieriger zu verkaufen ist.
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Christian Kahle
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