Friedrich Merz will "neue" Kernkraft-Konzepte ohne Vorurteile
Der neue Vorsitzende der CDU, Friedrich Merz, hat die energiepolitischen Pläne der neuen Bundesregierung kritisiert. Der zu erwartenden Entwicklung des Strombedarfs würden sie nicht gerecht - seine Vorschläge allerdings auch nicht.
Merz kritisierte im Zuge eines Treffens der Fraktionsvorsitzenden der Unionsparteien, dass die Ziele der Bundesregierung hinsichtlich der Umstellung auf regenerative Energieträger aus Sicht seiner Partei nicht erreichbar seien. Die jüngst gegründete Ampel-Koalition hat es sich zum Ziel gesetzt, den Anteil der Erneuerbaren Energien am Strommix bis 2030 auf 80 Prozent zu steigern. Angesichts einer Elektrifizierung verschiedener anderer Nutzungsformen von Energie ist das durchaus ein ambitioniertes Vorhaben.
Dieses sei aber "mit dem gegenwärtigen Konzept der Bundesregierung nicht zu leisten", ist sich Merz sicher, wie er laut einem Bericht der Nachrichtenagentur DPA erklärte. Er forderte daher, dass man "vorurteilsfrei" auch über neue Nutzungsformen der Kernenergie sprechen müsse. Merz betonte, dass es dabei nicht um eine Rückgängigmachung des aktuell laufenden Atomausstiegs gehe. Diesen wolle man nicht in Frage stellen.
Experten im Energiebereich dürften daher schlichtweg abwinken. Denn selbst wenn diese Konzepte für die Stromerzeugung zukünftig eine Rolle spielen würden - auf die Bereitstellung des Stroms in den kommenden 15 Jahren werden sie keinen Einfluss haben. Denn der Bau eines kommerziell nutzbaren Kernkraftwerkes ist in diesem Zeitraum schlicht unrealistisch - von der Kernfusion ganz zu schweigen.
Siehe auch:
Dieses sei aber "mit dem gegenwärtigen Konzept der Bundesregierung nicht zu leisten", ist sich Merz sicher, wie er laut einem Bericht der Nachrichtenagentur DPA erklärte. Er forderte daher, dass man "vorurteilsfrei" auch über neue Nutzungsformen der Kernenergie sprechen müsse. Merz betonte, dass es dabei nicht um eine Rückgängigmachung des aktuell laufenden Atomausstiegs gehe. Diesen wolle man nicht in Frage stellen.
Alter Wein in neuen Schläuchen
Nachzudenken und zu diskutieren sei aus seiner Sicht aber beispielsweise über Fusionsenergie und "neueste Formen der Energieerzeugung aus Kernenergie". Unter letzterem versteht Merz die immer wieder ins Feld geführten Konzepte von Dual Fluid- und Thoriumreaktoren. Besonders neu sind diese allerdings nicht - teils wurden Erprobungen schon vor Jahrzehnten aufgegeben oder es gelang bisher gar nicht, die Systeme in der Praxis umzusetzen.Experten im Energiebereich dürften daher schlichtweg abwinken. Denn selbst wenn diese Konzepte für die Stromerzeugung zukünftig eine Rolle spielen würden - auf die Bereitstellung des Stroms in den kommenden 15 Jahren werden sie keinen Einfluss haben. Denn der Bau eines kommerziell nutzbaren Kernkraftwerkes ist in diesem Zeitraum schlicht unrealistisch - von der Kernfusion ganz zu schweigen.
Siehe auch:
Thema:
Beliebte Downloads zum Thema
Videos zum Thema Stromversorgung
Beliebt im Preisvergleich
- Akkus original:
Beiräge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Forscher bauen aus alten Handys erstaunlich leistungsstarke Server
- Xbox-Exodus: Chef von Microsofts Spielestudios geht
- Galaxy A27: Samsung leakt sein neues Jedermann-Smartphone selbst
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
- Fox kauft Roku: Neuer Streaming-Gigant für 22 Milliarden Dollar
- Drohnen-Alternative: Schlangenroboter prüfen Hochspannungsleitungen
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen