NuScale: Pilotprojekt für Klein-Kernkraftwerk laufen Supporter davon
Eines der hoffnungsvollsten Projekte jener, die Kernkraft als Alternative zu anderen fossilen Energieträgern in den Fokus rücken wollen, gerät zunehmend in Schieflage. Dem NuScale-Reaktor in den USA laufen die Vertragspartner inzwischen in Scharen davon.
Im US-Bundesstaat Utah soll mit Unterstützung des US-Energieministeriums ein neu entwickelter Kernreaktor des Unternehmens NuScale Power gebaut werden. Es handelt sich hier um einen so genannten Small Modular Reactor (SMR), der vom Prinzip her jenem Typ entspricht, wie er auch von Bill Gates unterstützt wird. Der Microsoft-Gründer arbeitet über die Firma TerraPower an ähnlichen Projekten.
In den letzten Wochen verliert das Carbon Free Power Project (CFPP) in Utah allerdings immer mehr Unterstützer. Allein in dieser Woche haben vier Städte ihre Abnahme-Garantien und damit die Beteiligungen an dem Bau aufgekündigt. Vier weitere taten dies zuvor bereits, in drei weiteren Kommunen laufen noch Entscheidungsprozesse, die aber mit hoher Wahrscheinlichkeit ähnlich ausfallen werden. Das geht aus einem Bericht des Power Magazine hervor.
Mit den SMRs versucht die Kernkraft-Lobby sich als Faktor in der Energiewende zu positionieren. Die kleinen Reaktoren sollen vor allem flexibler einsetzbar sein und so eine gute Ergänzung zu den regenerativen Energieträgern darstellen. Weiterhin wirbt man damit, dass selbst schwere Havarien sehr viel weniger Probleme bereiten würden als bei einem Großkraftwerk. Grundlegende Probleme der Kernkraft - insbesondere den anfallenden radioaktiven Müll - lösen aber auch diese Systeme nicht.
In den letzten Wochen verliert das Carbon Free Power Project (CFPP) in Utah allerdings immer mehr Unterstützer. Allein in dieser Woche haben vier Städte ihre Abnahme-Garantien und damit die Beteiligungen an dem Bau aufgekündigt. Vier weitere taten dies zuvor bereits, in drei weiteren Kommunen laufen noch Entscheidungsprozesse, die aber mit hoher Wahrscheinlichkeit ähnlich ausfallen werden. Das geht aus einem Bericht des Power Magazine hervor.
Kosten steigen immer weiter
Hinter den Entscheidungen zum Rückzug aus dem Projekt steht die Tatsache, dass die Kosten zunehmend aus dem Ruder laufen. Bereits jetzt sind aus den ursprünglich geplanten 4,2 Milliarden Dollar für den Prototypen dieser neuen Reaktor-Generation voraussichtliche 6,1 Milliarden Dollar geworden. Und mit einer Inbetriebnahme wird inzwischen erst 2030 gerechnet, was schonmal eine dreijährige Verspätung bedeutet. Anhand der bisherigen Entwicklung ist es wahrscheinlich, dass die Kosten sogar noch höher werden.Mit den SMRs versucht die Kernkraft-Lobby sich als Faktor in der Energiewende zu positionieren. Die kleinen Reaktoren sollen vor allem flexibler einsetzbar sein und so eine gute Ergänzung zu den regenerativen Energieträgern darstellen. Weiterhin wirbt man damit, dass selbst schwere Havarien sehr viel weniger Probleme bereiten würden als bei einem Großkraftwerk. Grundlegende Probleme der Kernkraft - insbesondere den anfallenden radioaktiven Müll - lösen aber auch diese Systeme nicht.
Siehe auch:
Thema:
Beliebte Downloads zum Thema
Videos zum Thema Stromversorgung
Beliebt im Preisvergleich
- Akkus original:
Beiräge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Samsung Health: App erhält riesiges Update mit vielen neuen Features
- HP bringt limitiertes Ferrari-Notebook - für 5600 Dollar
- Microsoft redet Klartext: Nutzer sollen KI-"süchtig" gemacht werden
- CPU-Nachfrage 'zerstört': Kunden verweigern sich hohen Preisen
- FritzOS 8.24: Frische Beta-Firmware landet auf fünf FritzBox-Routern
- Keine Stargate-Rückkehr: Prime Video streicht die geplante Serie
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen