Klare Ansage: Call of Duty bleibt dauerhaft für PlayStation erhältlich

Gestern Abend hat Microsoft neue Store-Richtlinien vorgestellt, Microsofts President und Chefjurist Brad Smith stellte dabei fest, dass der Konzern in Zukunft einen "offenen" App Store betreiben will. Dabei gab es aber auch eine klare Ansage in Richtung PlayStation und Call of Duty.
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Microsoft hat vor einigen Wochen ein schweres Branchenbeben ausgelöst, denn die Redmonder haben die Übernahme von Activision Blizzard bekannt gegeben oder besser gesagt angekündigt. Denn bisher ist das Geschäft noch nicht in trockenen Tüchern. Zunächst müssen gleich mehrere Wettbewerbsbehörden den Deal durchwinken, Microsoft rechnet, dass der ganze Prozess zwölf bis 18 Monate dauern wird.

Beliebteste Konsole und beliebtestes Spiel

Seit der Übernahmeankündigung ist die Nervosität nicht nur bei den Konkurrenten groß, sondern auch den Spielern auf anderen Systemen. Denn sie fürchten, dass viele Spiele des bekannten Publishers künftig nicht mehr für ihr bevorzugtes System erhältlich sein werden. Eine besondere Kombination ist hier sicherlich PlayStation und Call of Duty (CoD), denn hier trifft die beliebteste Konsole auf das populärste Spiel dieser Tage.


Microsoft hat auch bereits angekündigt, dass man die nächsten Call of Duty-Titel auch für die Sony-Konsole veröffentlichen wird. Smith hat aber in seinem gestrigen Blogbeitrag eine noch klarere Ansage gemacht: Der Activision-Shooter bleibt dauerhaft für die PlayStation erhältlich.

Das soll auch für andere Titel von Activision Blizzard gelten, welche das sind, verriet Smith aber nicht. Das ist auch durchaus nachvollziehbar: Denn ein Spiel wie CoD spült schlichtweg zu viel Geld in die Kassen. Es ist dem Game Pass auch nicht im "Weg": So wird Microsoft Call of Duty sicherlich künftig von Tag 1 an als Teil seines Spiele-Abos anbieten, PlayStation-Spieler werden dafür wie schon jetzt extra bezahlen müssen. Das macht den Xbox Game Pass trotzdem attraktiver und zusätzlich kommt Sony-Geld in die Kassen.

Das Ganze ergibt für Microsoft auch aus einem anderen Grund Sinn: Man nimmt dadurch Kritikern in Sachen Kartell viel Wind aus den Segeln, denn für die wäre eine Exklusivität von Call of Duty ein gefundenes Fressen gewesen.

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