Ukraine-Krieg: Sony stoppt Verkauf der PlayStation 5 in Russland
Nach zahllosen anderen Unternehmen setzt Sony jetzt ebenfalls auf einen Verkaufsstopp seiner PlayStation-Sparte in Russland. Der japanische Konzern reagiert damit seinerseits auf den Krieg in der Ukraine und beendet mit sofortiger Wirkung den Verkauf aller PlayStation-Produkte.
Wie Sony gestern nach Angaben von CNBC verlauten ließ, hat man alle Lieferungen von Software- und Hardware-Produkten aus dem PlayStation-Ökosystem gestoppt. Dazu gehört auch, dass die PlayStation 5 in ihren Varianten ab sofort nicht mehr nach Russland geliefert wird. Auch der PlayStation Store soll für Nutzer aus Russland nicht mehr zur Verfügung stehen.
Der Vertriebsstopp für die PlayStation-Produkte bedeutet auch, dass Sony keine neuen Spiele mehr auf den russischen Markt bringt. Dies betrifft unter anderem den Start von Gran Turismo 7, der in diesen Tagen international über die Bühne gehen soll. Sony hat nach eigenen Angaben zwei Millionen Dollar an das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR gespendet und verurteilte den Angriff auf die Ukraine durch russische Truppen ausdrücklich.
Für das Unternehmen dürfte die Maßnahme daher durchaus auch merkliche finanzielle Folgen haben. Nach Angaben von StatCounter hat Sony in Russlands Markt für Spielkonsolen einen sehr hohen Marktanteil, während sowohl die Xbox als auch die Nintendo Switch kaum eine Rolle spielen.
Unterdessen setzt auch Google neue Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine um. Das Unternehmen teilte heute allen Entwicklern, die Software oder Dienste über den Google Play-Store für Android anbieten, in einer entsprechenden E-Mail mit, dass man die Zahlungsabwicklung für den Kauf von Apps, In-App-Services und Gütern über Google Pay mit sofortiger Wirkung aussetzt.
Der Vertriebsstopp für die PlayStation-Produkte bedeutet auch, dass Sony keine neuen Spiele mehr auf den russischen Markt bringt. Dies betrifft unter anderem den Start von Gran Turismo 7, der in diesen Tagen international über die Bühne gehen soll. Sony hat nach eigenen Angaben zwei Millionen Dollar an das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR gespendet und verurteilte den Angriff auf die Ukraine durch russische Truppen ausdrücklich.
Die PlayStation ist die beliebteste Konsole Russlands
Microsoft hatte am Freitag letzter Woche ebenfalls einen Verkaufstopp aller seiner Produkte und Dienste in Russland angekündigt. Dies betrifft auch die Xbox-Konsolen, deren Spiele und alle Abo-Dienste. Sonys Schritt ist jedoch von größerer Bedeutung, weil der japanische Konzern in Russland den größten Marktanteil unter den Konsolen-Anbietern hat.Für das Unternehmen dürfte die Maßnahme daher durchaus auch merkliche finanzielle Folgen haben. Nach Angaben von StatCounter hat Sony in Russlands Markt für Spielkonsolen einen sehr hohen Marktanteil, während sowohl die Xbox als auch die Nintendo Switch kaum eine Rolle spielen.
Unterdessen setzt auch Google neue Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine um. Das Unternehmen teilte heute allen Entwicklern, die Software oder Dienste über den Google Play-Store für Android anbieten, in einer entsprechenden E-Mail mit, dass man die Zahlungsabwicklung für den Kauf von Apps, In-App-Services und Gütern über Google Pay mit sofortiger Wirkung aussetzt.
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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