Die Homeoffice-Pauschale könnte die Corona-Pandemie "überleben"

Europa steckt derzeit in einer neuerlichen Corona-Welle, in Deutschland ist es die mittlerweile vierte. Die fünfte (Omikron-)Welle ist laut Experten auch kaum oder nicht zu vermeiden. Das Homeoffice bleibt uns also erhalten und damit auch die dazugehörige Steuerpauschale. Seit kurzem hat Deutschland eine neue Regierung und diese plagt sich mit denselben Problemen wie die Vorgängerkoalition: Corona. Das betrifft aber nicht nur die unmittelbare Bekämpfung der Pandemie, sondern auch die wirtschaftlichen und finanziellen Aspekte der Krise. Dazu zählt auch die Homeoffice-Pauschale in Höhe von fünf Euro am Tag und maximal 600 Euro im Jahr.

Diese ist bisher an die Pandemie geknüpft, doch sie könnte auch dann bleiben, wenn Corona irgendwann einmal besiegt oder zumindest signifikant eingedämmt ist. Denn gegenüber der WAZ sagte Bundesfinanzminister Christian Lindner, dass die Arbeit im Homeoffice dauerhaft absetzbar bleiben könnte oder dürfte.


Dauerhafte Regelung vorstellbar

"Ich halte es für denkbar, dass wir aus der Ausnahmeregel eine dauerhafte Regel machen", sagte Lindner und teilte mit, dass man die Sache weiter "beobachte". Grundsätzlich meinte der Finanzminister, dass sich die meisten Beschäftigten Selbstbestimmung wünschten und selbst entscheiden wollen, ob sie zu Hause oder im Büro arbeiten wollen.

Die neue Regelung wurde vor einem Jahr eingeführt bzw. umgesetzt. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte das Arbeiten in den eigenen vier Wänden nur dann steuerlich berücksichtigt werden, wenn ein separates Arbeitszimmer zur Verfügung stand. Durch die Pandemie und die vielen temporären Arbeitsplätze zu Hause wurde die Arbeitszimmerregelung gekippt - allerdings war und ist das auf die Dauer der Pandemie beschränkt. Doch die Ampelkoalition kann sich vorstellen, dass das zu einer dauerhaften Lösung wird.

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