Bosch macht Laden von E-Autos an normalen Steckdosen sehr einfach
Das Laden von Elektroautos an einer normalen Steckdose wird jetzt wesentlich einfacher. Bosch hat ein neues Kabel vorgestellt, das ohne den bisher notwendigen klobigen "Ladeziegel" auskommt, in dem die Steuerungs- und Sicherungstechnik steckte.
Prinzipiell ist es schon heute möglich, das Elektroauto ohne Wallbox einfach an einer herkömmlichen Schuko-Steckdose aufzuladen. Da hier hohe Leistungen gezogen werden, muss die Verbindung natürlich gesondert gesichert sein. Die dafür notwendige Technik steckte bisher eben in einer recht unhandlichen Box, die viel Platz wegnahm und nicht besonders handlich zu nutzen war.
Bosch hat nun das "Flexible Smart Charging Cable" vorgestellt. Grundlage dafür ist die Verkleinerung der Sicherungstechnik, mit der Überlastungen der Haushaltssteckdose vermieden werden sollen. Die Sensoren und Elektronik-Komponenten konnten so direkt mit in das normale Ladekabel integriert werden, das nun mit unter drei Kilogramm rund 40 Prozent weniger wiegt als das bisherige Kabel mit Ladebox. Zudem hat man nun eben ein statt zwei Kabel im Kofferraum und kann dieses dann flexibel entweder an der Typ-2-Dose von Ladesäule und Wallbox oder eben am Schukostecker nutzen.
Schnell mal im Garten laden
Die Lösung ist damit vor allem auch für Nutzer interessant, die bisher noch keine Möglichkeit hatten, zu Hause eine eigene Wallbox zu installieren. Aber auch bei Besuchen von Familienangehörigen kann das Auto dann beispielsweise oft flexibel an eine Steckdose in der Garage oder im Garten angeschlossen werden. Bosch will die Kabel ab dem kommenden Jahr ausliefern und hofft, auch einige Autohersteller dafür zu gewinnen, das Produkt direkt mit neuen Fahrzeugen mitzugeben.
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Bosch hat nun das "Flexible Smart Charging Cable" vorgestellt. Grundlage dafür ist die Verkleinerung der Sicherungstechnik, mit der Überlastungen der Haushaltssteckdose vermieden werden sollen. Die Sensoren und Elektronik-Komponenten konnten so direkt mit in das normale Ladekabel integriert werden, das nun mit unter drei Kilogramm rund 40 Prozent weniger wiegt als das bisherige Kabel mit Ladebox. Zudem hat man nun eben ein statt zwei Kabel im Kofferraum und kann dieses dann flexibel entweder an der Typ-2-Dose von Ladesäule und Wallbox oder eben am Schukostecker nutzen.
Schnell mal im Garten laden
Flexibel unterwegs
Das Kabel ermöglicht das Laden des Elektroautos an dafür ausgelegten Stationen mit bis zu 22 Kilowatt. An der normalen Schuko-Steckdose werden hingegen bis zu 3 Kilowatt gezogen, damit es hier nicht zu Überlastungen im Stromkreislauf kommt. Die Sicherheitstechnik im Kabel kann Probleme erkennen und schaltet notfalls den Ladevorgang ab.Die Lösung ist damit vor allem auch für Nutzer interessant, die bisher noch keine Möglichkeit hatten, zu Hause eine eigene Wallbox zu installieren. Aber auch bei Besuchen von Familienangehörigen kann das Auto dann beispielsweise oft flexibel an eine Steckdose in der Garage oder im Garten angeschlossen werden. Bosch will die Kabel ab dem kommenden Jahr ausliefern und hofft, auch einige Autohersteller dafür zu gewinnen, das Produkt direkt mit neuen Fahrzeugen mitzugeben.
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Christian Kahle
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