Bosch macht Laden von E-Autos an normalen Steckdosen sehr einfach

Das Laden von Elektroautos an einer normalen Steckdose wird jetzt wesentlich einfacher. Bosch hat ein neues Kabel vorgestellt, das ohne den bisher notwendigen klobigen "Ladeziegel" auskommt, in dem die Steuerungs- und Sicherungstechnik steckte. mehr... Auto, Akku, Elektroautos, Energie, Batterie, Elektroauto, E-Auto, Laden, Ford, Automobil, Elektroantrieb, Ford Mustang Mach-E, Charging, E-Antrieb Auto, Akku, Elektroautos, Energie, Batterie, Elektroauto, E-Auto, Laden, Ford, Automobil, Elektroantrieb, Ford Mustang Mach-E, Charging, E-Antrieb Ford

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Für kleine Elektroautos kann eine normale Steckdose durchaus Sinn machen, die kann man damit in 10-12 Stunden vollladen. Habe ich in Norwegen schon öfters beobachtet, dass die Leute an Ferienhäusern aber auch zuahse mit normaler Steckdose laden.
 
@FuzzyLogic: mach 16-20h draus dann stimmts...mittel/oberklassige fahrzeuge brauchen dann anderthalb bis zweieinhalb tage um voll zu laden...
für sinnvollere 11/22kw muß dir dein stromversorger ne extra leitung ziehen, was auch nicht billig ist...
 
@Rulf: ...wenn das Auto leer ist.

Der durchschnittliche PKW in Deutschland steht 23h am Tag rum, um in der einen Stunde etwa 35km zu fahren. Bei 20 kWh Verbrauch auf 100km ist das ein Strombedarf von 7 kWh, das ist in drei Stunden an der Steckdose nachgeladen, ohne diese zu überlasten.
 
@TomW: zum nur rumstehen wird sich niemand so ein teures stück technik hinstellen...dann tuts auch ein billiger benziner-kleinwagen...und das sogar umweltfreundlicher...
 
@Rulf: Man wird wohl kaum täglich mit dem E-AUto von Hamburg nach München pendeln. Du kannst auch 50km am Tag draus machen, ändert nichts daran, dass nur die wenigsten Fahrten in Deutschland länger gehen.
 
@TomW: tgl 50-100km hin und zurück...dann würde sich ein elektrischer fast rechnen...für viel mehr reicht auch die haushaltssteckdose nicht...
 
@TomW: Deine Annahmen sind nicht realistisch. Du hast die Großstädte Hamburg und München ins Spiel gebracht. Pendler in diesen Städten pendeln besonders lange. Die Arbeitsagentur in München sieht eine Fahrzeit von 2,5 Stunden täglich als akzeptabel an. Dort pendeln 45% aller Arbeitnehmer nach München hinein. Dass es nur eine durchschnittliche Strecke von 17 km sind, darf aber nicht täuschen. München ist nur 20x26 km groß, so dass die meisten Münchner einen sehr kurzen Arbeitsweg habe und den Schnitt ganz massiv drücken. Laut Arbeitsagentur haben 7% der Pendler einen Arbeitsweg von über 150 km für eine Strecke. Deine Aussage, dass das Auto 23 Stunden am Tag rumsteht, kann man auch als aussagelosen Durchschnnitt abstempeln. Das würde bedeutet, dass man max. 30 Minuten für den Weg zur Arbeit braucht (man muss ja wieder zurück) und dann schon nicht mehr das Auto zum Einkaufen nehmen kann, oder zum Sport, für Veranstaltungen, um Freunde zu besuchen oder Ausflüge zu machen. Deine Rechnung kann nur aufgehen, weil viele Leute nicht jeden Tag mit dem Auto fahren. --- Die können dann natürlich auch an einer Steckdose aufladen.
 
@Nunk-Junge: Wir können auch 2 oder 3h am Tag draus machen, es ändert wenig daran, zumal der Verbrauch eines E-Autos in der Stadt nochmal erheblich geringer ist.

Bei 2,6kW Ladeleistung an der Steckdose hat man in 20h 52kWh an Energie geladen. Die meisten E-Autos sind da randvoll geladen.
 
@Rulf: Na und, auch E-Autos werden günstiger und später zu Gebrauchtwaagen. Wir hatten ein paar Jahre lang sechs Autos in einem drei Personen Haushalt. Momentan sind es noch 5. Gefahren wird mit allen zusammen pro Jahr nur wenige Tausend Kilometer und an einem Tag nur kaum mal über 2-3 Stunden.
 
@Nunk-Junge: er hat nicht unrecht, an einem Tag benutzt du das Auto viel, an anderen steht es rum? es geht um den durchschnitt
 
@flatsch: Der Durchschnitt nutzt mir aber nix, wenn ich das Auto nicht vollgeladen bekomme, weil ich in dieser Woche eine Nutzungsspitze habe.
 
@flatsch: Der Durchschnitt nützt Dir nichts. Wenn Du 6 Tage Dein Auto voll geladen hast, aber am 7. Tag liegen bleibst, weil es nicht voll wurde´- dann hast Du im Schnitt kein Problem und bist trotzdem liegen geblieben.
 
@Rulf: Es stimmt zwar das man ggf. den Stromanbieter informieren muss ob der Zähler geeignet ist - aber bei 11 KW oder 22 KW benötigt man keine neue Leitung in der Regel. Ein Durchlauferhitzer hat oft auch 24 KW und kann auch genutzt werden so. Passender Querschnitt bei dem Kabel und Sicherungen sollten da reichen. Einige E Herde haben auch 11 KW - das klappt ja auch. Bei Benutzung aller drei Phasen ist das nicht das Problem. Schwierig ist wenn der Hausanschluss nur eine Phase hat - selten aber gibt es auch noch.
 
@FuzzyLogic: Ist die "ADAC"-Empfehlung in Norwegen anders? Glaub die haben auch nur 16 Ampere, oder? (mal abgesehen von der Dauer ^^)

"Das Laden an einer haushaltsüblichen Schuko-Steckdose ist eher als eine Not-Lademöglichkeit zu betrachten: Schutzkontaktsteckdosen sind nach DIN VDE 0620-1 für den Hausgebrauch und ähnliche Anwendungen ausgelegt und nur für begrenzte Zeiträume mit dem maximalen Bemessungsstrom von 16 Ampere belastbar. Ohnehin wäre hier die Ladeleistung begrenzt und damit die Ladedauer lang."

EDIT: Wurde oben schon von TomW beantwortet
 
@FuzzyLogic: Für Elektroautos machen normale Haushaltssteckdosen nahezu keinen Sinn. Selbst der einfache VW ID.3 hat eine Ladezeit von 34 Stunden an einer Steckdose (offizielle Herstellerangabe). Und das ist kein so übermäßig grosses Auto. Für ein Auto, das nur zum Einkaufen genutzt wird, mag eine Steckdose reichen. Schon wenn Du jeden Tag auch nur etwas in einer Großstadt unterwegs bist, dann reicht ein Laden über Nacht nicht mehr. (Ich kenne mehrere Elektroauto-Besitzer).
 
@Nunk-Junge: Für mich als Wenigfahrer alles kein Problem. Lade meinen neuen ID3 Pure (45 kWh) seit 3 Wochen beim Stand von 50% bis zu den empfohlenen 80% an einer Schukosteckdose auf. Dauert 6,5 Stunden und es ist während dieser Zeit auch keine nennenswerte Wärmeentwicklung an Leitung, Kabel und Stecker spürbar. Könnte eigentlich problemlos eine Wallbox in der Garage installieren lassen (Leitung für Kraftstromsteckdose ist vorhanden), rentiert sich aber erst wenn der Rest der Familie auch auf "Elektro" umstellt. Zusätzlicher Nebeneffekt: die Akkus werden dabei auch noch schonend geladen.
 
@noComment: Die Wallboxen werden doch jetzt wieder gefördert. Da könntest du doch schnell zugreifen.
 
@noComment: Ja, genau das meinte ich: Für Wenigfahrer ist das mit der Steckdose ok. Aber sonst braucht man eigentlich eine Wallbox.
 
@Nunk-Junge: wenige Leute verheizen pro Tag mehr als 100 km.
2 kW sollten locker ausreichen.
Wenn man wirklich mehr fährt, muss man sich eine Wallbox mit 11 kW holen.
Sonst ist aktuell der Verbrenner die bessere Variante.
 
@Mixermachine: Ich glaube nicht, dass es so wenige sind. In Brandenburg ist laut Arbeitsagentur, der Arbeitsweg im Schnitt 30 km. Macht schon 60 km am Tag nur für die Arbeit. Ich komme selber vom Land und dort sind selbst die Nachbarorte schnell 20 km weg. Da schreckt es niemand, wenn man irgendwo hinfährt und Hin- und Rückweg 100 km bringen. Das zählt noch zu "mal eben" ... In Großstädten ist es auch gar nicht so ungewöhnlich. Quer durch Hamburg oder Berlin und zurück bringt Dir auch schon 100 km.
 
@Nunk-Junge: der Schnitt liegt bei 17 km also 34 km.
100km pro Werktag sind immerhin schon 2000 km pro Monat.
Scheint mir eher relativ hoch gegriffen.
Im Berufsverkehr sind das auch schnell einmal über 2 Stunden pro Tag.

Am Ende passt es ja auch, wenn man an einem Tag 60 km fährt und am anderen 150 km.
Einige haben auch einmal Home Office, lassen das Auto einmal 12 Stunden laden oder gehen einfach an den Supercharger.
Irgendwie sehe ich da nur in relativen Randfällen Probleme.

Wenn man immer 1000 km abreißen will geht das auch in Zukunft wahrscheinlich nur mit einem Verbrenner.
Der Rest nutzt dann halt die günstigere E-Variante.
 
Hm. 3 kW dauerhaft kann für dünne und alte Schukozuleitungen schon zu viel sein. Da würde ich mich nicht auf die Automatik eines Ladegeräts verlassen, sondern im Auto aktiv weniger einstellen (8-10A sollten auch bei o.g. Leitungen relativ safe sein).
 
Super Sache. Für die meisten Pendler und die typischen Alltagsfahrten (z.B. Einkaufen) reicht das Laden über die Schuko-Steckdose völlig, nur nach langen Fahrten ist eine Wallbox dann ein wirklicher Vorteil. Und wenn man das Kabel mit weniger Extra-Ballast mitnehmen kann - umso besser :)
 
@Irgendware: besser kann ich es nicht beschreiben.
 
Da ist Bosch aber ca 6 Jahre zu spät: Ich nutze seit 2015 solch ein Kabel von den Schweden. Bisher ohne Probleme und bei "dünnen" Leitungen auch auf 10 A oder 6 A runterschaltbar.

https://www.schnellladen.de/images/uploaded/produkte/Charge%20Amps/SPARK/Usermanual_SPARK_6.2.pdf
 
@TheBigHello: Gutes Teil. Weißt du noch, was du ca. bezahlt hast?
 
Ich halte da nicht viel von. Eine Schuko-Dose liefert eigentlich nichts rein, wenn man also nicht vorhat bei den Verwandten/Bekannten zu übernachten, kann man sich die Ladung dort eigentlich auch sparen und besser für 3 Minuten an einem HPC Lader halten.

Zudem dürften viele der Schuko-Dosen mit 1,5mm² Kabel verdrahtet sein, das ist dafür ausgelegt dass man mal in der Garage ne Bohrmaschine oder ne Lampe anschließt, nicht aber, dass da ein Gerät 15 Stunden mit 16A Dauerfeuer draufgeht.

Das nächste Problem ist, dass die meisten Schuko Dosen in Altbauten ausgenudelt sind. Das stört bei der besagten Lampe nicht, bei soviel Last ist die fehlerhafte Kontaktierung aber ein thermisches Problem und verkokelt die Dose. Gute Geräte erkennen das und reduzieren den Ladestrom auf 13 oder 10A, aber dann wirds halt wirklich lächerlich mit der Nachladung.

Wer keine Möglichkeit hat eine Wallbox zu installieren sollte sich zumindest erkundigen welcher Kabelquerschnitt hinter der Dose liegt und könnte bei 2,5mm² sich vom Elektriker für ein paar Euro einen blauen CEE Campingstecker installieren lassen. Der ist zumindest für dauerhaft 16A auslegelt.
 
@Frankenheimer: 80% der Leute laden zuhause.

10 Ampere sind immer noch 22 kWh über die Nacht.
Bei vielen Modellen sind das über 100 km.
Die durchschnittliche Pendelstrecke liegt bei 17 km also 34 km hin und zurück.
Warum so das nicht sinnvoll sein?
 
@Frankenheimer
Dem kann ich nur zustimmen. Es gibt reichlich technische Möglichkeiten der Umsetzung. Geld sollte dabei weniger eine Rolle spielen (Die Kosten für den Anschluß sind im Vergleich zur Anschaffung der mobilen E-Technik moderat). Es muß ja nicht immer eine teure Wallbox sein. 3~400V CEE 16 und CEE32 sind leistungsstark und kriegen über Nacht auch den dicksten Akku wieder voll. Kann mit relativ wenig Aufwand vielerorts installiert werden. (150-200?). Nachteil: Funktioniert in Städten und großen Mietshäusern eher nicht. Desweiteren: Was heute aufgrund der geringen Verbreitung noch prima in der klassischen Wohnhaussiedlung mit Eigentum funktioniert, dürfte in Zukunft schwieriger werden wenn jeder einen E-Flitzer bewegt. Dann bekommt der örtliche Netzbetreiber Probleme und muß ausrücken weil mal wieder irgendwo ein ganzer Straßenzug im Dunkeln steht...
 
Wie funktioniert denn die Technik? wäre doch ein ordentlicher Sicherheitsgewinn, wenn Wasserkocher, Trockner u.ä. das auch hätten.
 
@DRMfan^^: Nicht umsonst sind Trockner und Waschmaschine öfters extra abgesichert. War zumindest früher ganz oft der Fall.
 
@FatEric: Also ich kenne das so, dass der Vermieter die Mieter ermahnt, keine Mehrfachsteckdosen im Keller zu verwenden, weil Trockner und Waschmaschine gleichzeitig z.B. zumindest billige Mehrfachstecker in Brand setzen könnten.
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