Feature weg statt Problem lösen:
Blizzard streicht bei Diablo 2-Remaster

Was tun, wenn ein Feature Probleme macht? Bei Blizzard heißt die Antwort aktuell, "weg damit". Wie die Entwickler von Diablo 2 Resurrected kurz vor dem Release mitteilen, wird der Support für Ultrabreitbild-Monitore gestrichen, weil er sich nicht mit der Spiele-KI verträgt.
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Blizzard

Ultrabreitbild ist ein Problem, das Blizzard nicht gelöst kriegt

In der Alpha von Diablo 2 Resurrected hatte ein Umstand für große Freude bei Nutzern von Monitoren mit Ultrabreitbild gesorgt: Blizzard hatte wiederholt zugesagt, dass man eine Unterstützung des 21:9-Formats für das Spiel vorsieht. Jetzt vermelden die Entwickler kurz vor dem offiziellen Start des Spiels aber eine deutliche Kehrtwende: Das Remaster wird das breite Sichtfeld nicht unterstützen, da es mit anderen Teilen des Spiels aktuell nicht vereinbar ist.


Wie der Community-Manager Adam Fletcher alias PezRadar in einem aktuellen Update schreibt, habe der Support von Ultrabreitbild für sehr heiße Diskussionen in der Entwicklungsphase gesorgt. Bei den Alpha- und Beta-Tests habe man aber unüberwindbare Probleme entdeckt. Die Gegner-KI des 21-Jahre alten Titels kann mit Bildformaten über 19:9 schlicht nicht umgehen.

Diablo 2: ResurrectedDiablo 2: ResurrectedDiablo 2: ResurrectedDiablo 2: Resurrected

Die Folge: Beim Spielen bei einem Seitenverhältnis von 21:9 werden am Spielfeldrand Attacken von Gegnern nicht wie vorgesehen ausgelöst. Spieler können so unter anderem auf hohe Reichweite deutlich mehr Monster in einen Kampf ziehen, "als im ursprünglichen Spiel vorgesehen", so die Entwickler. Als Klasse mit Entfernungsfähigkeiten lassen sich Gegner attackieren und besiegen, ohne dass diese reagieren. Ein weiteres Problem: Unfaire Vorteile bei PVP-Kämpfen.

Weg damit

"Um die Integrität des Spielerlebnisses zu schützen und gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle zu schaffen, können Spieler mit Ultrawide-Monitoren ihren Bildschirm auf 19:9 vergrößern", so Fletcher. Dies sei die aktuell maximale Länge der Begrenzungszonen im Spiel. Wie der Community-Manager betont, will man aber weiter nach "Lösungsansätzen" Ausschau halten - die Community zeigt hier aber wenig Hoffnung, dass auf diese Worte auch Taten folgen. Vorerst werden 21:9-Nutzer bei Diablo 2 Resurrected mit schwarzen Balken an der Seite leben müssen.

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