Google schafft Netzteile bei seinen Smartphones ab:
Man hat ja eins
Google zieht mit Apple und Samsung gleich, was die angeblichen Bemühungen zum Umweltschutz durch den Wegfall von mitgelieferten Netzteilen angeht. Das Google Pixel 5a ist nach Angaben des Internetkonzerns das letzte seiner Smartphones, bei dem ein Netzadapter beiliegt.
Wie Google gegenüber dem US-Magazin The Verge ankündigte, will man in Zukunft darauf verzichten, seinen Smartphones im Lieferumfang ein Netzteil beizulegen. Das Unternehmen will damit angeblich dem Umstand Rechnung tragen, dass die meisten Käufer der Geräte ohnehin schon Netzteile für Smartphones besitzen, die sie schon früher erworben haben.
Angeblich will man so einen Beitrag leisten, die Menge des anfallenden Elektroschrotts zu reduzieren. Gleichzeitig sinken für die Gerätehersteller aber vor allem die Kosten, da sie eine Komponente weniger in ihrer Rechnung für den Bau und Vertrieb ihrer Geräte berücksichtigen müssen. Außerdem schrumpft der Support-Aufwand, da man nicht mehr für eventuelle Defekte von Netzteilen geradestehen muss.
Gleichzeitig können die Geräteanbieter zusätzliche Einnahmen durch den Vertrieb von Netzteilen über ihre Zubehörprogramme erzielen. Für die Kunden bedeutet dies, dass sie ihr neues Smartphone unter Umständen nicht so schnell laden können, wie der Hersteller verspricht. Liegt nämlich kein Netzteil bei, das etwa die proprietären Schnellladefunktionen bestimmter Geräte unterstützt, erzielt man mit einem älteren Netzteil eines anderen Geräts natürlich nicht die gleiche Ladegeschwindigkeit.
Pixel 6-Serie erstmals ohne beiliegendes Netzteil
Dies bedeutet auch, dass die neuen Flaggschiff-Smartphones von Google in Form des Pixel 6 und Pixel 6 Pro bei ihrer Einführung im Herbst nicht mit einem Netzteil im Lieferumfang angeboten werden sollen. Zuvor hatten auch schon Apple und Samsung den Verzicht auf mitgelieferte Netzteile umgesetzt und ihn damit begründet, dass die meisten Kunden bereits entsprechende Produkte zur Stromversorgung besitzen.Angeblich will man so einen Beitrag leisten, die Menge des anfallenden Elektroschrotts zu reduzieren. Gleichzeitig sinken für die Gerätehersteller aber vor allem die Kosten, da sie eine Komponente weniger in ihrer Rechnung für den Bau und Vertrieb ihrer Geräte berücksichtigen müssen. Außerdem schrumpft der Support-Aufwand, da man nicht mehr für eventuelle Defekte von Netzteilen geradestehen muss.
Gleichzeitig können die Geräteanbieter zusätzliche Einnahmen durch den Vertrieb von Netzteilen über ihre Zubehörprogramme erzielen. Für die Kunden bedeutet dies, dass sie ihr neues Smartphone unter Umständen nicht so schnell laden können, wie der Hersteller verspricht. Liegt nämlich kein Netzteil bei, das etwa die proprietären Schnellladefunktionen bestimmter Geräte unterstützt, erzielt man mit einem älteren Netzteil eines anderen Geräts natürlich nicht die gleiche Ladegeschwindigkeit.
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