US Space Force? - Die Bundeswehr hat jetzt ein Weltraumkommando!
Das US-Militär hat es mit der Gründung der Space Force vorgemacht, da konnte die Bundeswehr unter ihrer Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) natürlich nicht lange zurückstehen und gründete nun ebenfalls ein "Weltraumkommando".
Die Bundesverteidigungsministerin hat die neue Einheit gestern offiziell aufgestellt. Gemeinsam mit hochrangigen Militärvertretern enthüllte sie in Uedem das neue Wappen der Einheit, die im Mai in den "Eckpunkten für die Bundeswehr der Zukunft" angekündigt worden war. Das Ziel besteht darin, die Bundeswehr zukunftsfähiger zu machen, hieß es.
Offizielle Einweihung (Bild: Bundeswehr/Christian Timmig)
"Es ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Handlungsfähigkeit in der Dimension Weltraum", sagte Kramp-Karrenbauer anlässlich des kleinen Festaktes. Die Bundeswehr reagiere mit der Aufstellung des Kommandos auf die immer stärker werdende Bedeutung des Weltraumes für die Funktionsfähigkeit des Staates, den Wohlstand der Bevölkerung und auf die zunehmende Abhängigkeit der Streikräfte von weltraumgestützten Daten, Diensten und Produkten.
Immer wieder hört man dabei von Raketen, mit denen Satelliten von einer feindlichen Militärmacht abgeschossen werden könnten. Das ist aber sicherlich das exotischste Szenario. Deutlich wahrscheinlicher sind digitale Angriffe, mit denen Satelliten übernommen oder zumindest gestört werden könnten, was diverse Infrastrukturen auf der Erde empfindlich treffen könnte. Daher geht es beim Aufbau des neuen Kommandos auch darum, sowohl Kapazitäten aus den Bereichen Luft und Digitales zusammenzuführen.
Offizielle Einweihung (Bild: Bundeswehr/Christian Timmig)
"Es ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Handlungsfähigkeit in der Dimension Weltraum", sagte Kramp-Karrenbauer anlässlich des kleinen Festaktes. Die Bundeswehr reagiere mit der Aufstellung des Kommandos auf die immer stärker werdende Bedeutung des Weltraumes für die Funktionsfähigkeit des Staates, den Wohlstand der Bevölkerung und auf die zunehmende Abhängigkeit der Streikräfte von weltraumgestützten Daten, Diensten und Produkten.
Schutz wichtiger Infrastrukturen
Die Aufgabe der neuen Einheit besteht entsprechend auch nicht darin, sich auf Kampfhandlungen im Orbit vorzubereiten. Stattdessen geht es darum, Expertise für den Schutz der Satelliten-Infrastruktur aufzubauen, ohne die viele alltägliche Anwendungen heute gar nicht mehr denkbar sind. Entsprechend interessant sind die Systeme, die um die Erde kreisen, natürlich auch für verschiedene Arten von Attacken.Immer wieder hört man dabei von Raketen, mit denen Satelliten von einer feindlichen Militärmacht abgeschossen werden könnten. Das ist aber sicherlich das exotischste Szenario. Deutlich wahrscheinlicher sind digitale Angriffe, mit denen Satelliten übernommen oder zumindest gestört werden könnten, was diverse Infrastrukturen auf der Erde empfindlich treffen könnte. Daher geht es beim Aufbau des neuen Kommandos auch darum, sowohl Kapazitäten aus den Bereichen Luft und Digitales zusammenzuführen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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