Ziel Politiker-Adressen: Hacker greifen Fuhrpark der Bundeswehr an
Die Servicegesellschaft des Fuhrparks der Bundeswehr ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Die Bundesregierung bestätigte einen entsprechenden Medienbericht. Derzeit steht noch nicht fest, inwieweit dabei Daten von Unbefugten eingesehen werden konnten.
Derzeit fehlen allerdings noch wichtige Informationen zu dem Vorfall, es steht zum Beispiel noch gar nicht genau fest, wie weit Unbefugte in die IT-Systeme vordringen konnten und wie das überhaupt passiert war. Da die Servicegesellschaft für den Fuhrpark der Bundeswehr auch den Fahrdienst für den Deutschen Bundestag mit organisiert und daher eine Vielzahl an sensiblen Informationen von Politikern verwaltet, ist die Aufregung um den Vorfall nun auf jeden Fall groß. Laut einem Bericht von Tagesschau.de hatte die Gesellschaft allein im vergangene Jahr 142.000 Chauffeurfahrten für Abgeordnete abgewickelt. Nun werde befürchtet, dass die Hacker es gerade auf die Adress-Daten von Abgeordneten abgesehen hatten.
Infografik: 23,4 Millionen deutsche Cyberkriminalitäts-Opfer
Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann bestätigte mittlerweile den Vorfall und erklärte, man werde nun so rasch es nur geht den Vorfall überprüfen und Konsequenzen einleiten: "Da tut sich eine Sicherheitslücke auf, die gravierend ist", so Oppermann. Der Cyberangriff müsse daher schnell aufgeklärt werden. Man habe nach dem Bekanntwerden am Freitag alle notwendigen Schritte eingeleitet. Die Gesellschaft BwFuhrparkService GmbH habe nun zur Aufklärung ein Unternehmen engagiert, welches sich auf die Forensik solcher Angriffe spezialisiert habe.
Zudem seien alle Systeme offline und damit auch alle Verbindungen zu anderen (Regierungs-) Servern gekappt worden.
Siehe auch:
Angriff wurde erst in der zurückliegenden Woche entdeckt
Bekannt geworden war der Hackerangriff durch einen Insider, der einen Bericht zu der Attacke an die Bild am Sonntag weitergegeben hat. Demnach war der Angriff erst vor kurzem entdeckt und am 13. August an das Verteidigungsministerium gemeldet worden.Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann bestätigte mittlerweile den Vorfall und erklärte, man werde nun so rasch es nur geht den Vorfall überprüfen und Konsequenzen einleiten: "Da tut sich eine Sicherheitslücke auf, die gravierend ist", so Oppermann. Der Cyberangriff müsse daher schnell aufgeklärt werden. Man habe nach dem Bekanntwerden am Freitag alle notwendigen Schritte eingeleitet. Die Gesellschaft BwFuhrparkService GmbH habe nun zur Aufklärung ein Unternehmen engagiert, welches sich auf die Forensik solcher Angriffe spezialisiert habe.
Zudem seien alle Systeme offline und damit auch alle Verbindungen zu anderen (Regierungs-) Servern gekappt worden.
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