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Pentagon macht Jeff Bezos mit einem Schlag um über 8 Mrd. $ reicher
Das US-Verteidigungsministerium hat Jeff Bezos den Abschied als Amazon-Chef erheblich versüßt. Die Entscheidung, einen großen Cloud-Auftrag auch an dessen Unternehmen zu vergeben, machte ihn kurzerhand um 8,4 Milliarden Dollar reicher.
Seitens des Pentagons wollte man einen großen Auftrag zum Betrieb von Cloud-Diensten eigentlich an Microsoft vergeben. Es ging hierbei um ein Umsatzvolumen von rund 10 Milliarden Dollar. Amazon beklagte allerdings, dass die Redmonder lediglich den Zuschlag bekämen, da der damalige US-Präsident Donald Trump persönlich Probleme mit Bezos hatte. Der daraus entstandene Streit beschäftigte inzwischen auch mehrere Gerichte.
Nun versucht sich allerdings das Pentagon selbst in einer salomonischen Lösung und kündigte an, den Auftrag aufzusplitten und in Teilen an Microsoft und Amazon zu vergeben. In der Folge zeigte sich direkt, warum der Handelskonzern so sehr daran interessiert war, mit von der Partie zu sein. Es ging hier nicht allein um das Auftragsvolumen, sondern auch um das Prestige, das wiederum gut ist, um andere große Verträge abschließen zu können.
Vor einigen Monaten lagen Bezos und Tesla-Gründer Elon Musk in Sachen Privatvermögen dicht beieinander. Allerdings kletterte der Amazon-Kurs im Laufe dieses Jahres bereits um rund 20 Prozent, was für klarere Verhältnisse sorgt. Musks Vermögen wird aktuell auf 180,8 Milliarden Dollar geschätzt. Bezos leitete Amazon über die vergangenen 27 Jahre und nahm in dieser Woche seinen Abschied von dem Posten. Er wird zukünftig über den Aufsichtsrat Einfluss nehmen. Außerdem verfügt er noch über rund 11 Prozent der Anteile, was seiner Stimme ebenfalls entsprechendes Gewicht gibt.
Nun versucht sich allerdings das Pentagon selbst in einer salomonischen Lösung und kündigte an, den Auftrag aufzusplitten und in Teilen an Microsoft und Amazon zu vergeben. In der Folge zeigte sich direkt, warum der Handelskonzern so sehr daran interessiert war, mit von der Partie zu sein. Es ging hier nicht allein um das Auftragsvolumen, sondern auch um das Prestige, das wiederum gut ist, um andere große Verträge abschließen zu können.
Musk abgehängt
So ließ die Entscheidung des Pentagon den Aktienkurs Amazons direkt um 4,7 Prozent steigen, berichtet die US-Nachrichtenagentur Bloomberg. Die großen Anteile, die der Konzerngründer noch am Unternehmen hält, ließen dessen Privatvermögen so auf einen neuen Rekordwert klettern: 211 Milliarden Dollar besitzt Bezos so und ist lauf den Rankings mehrerer US-Publikationen damit aktuell mit einigem Abstand der reichste Mensch der Welt.Vor einigen Monaten lagen Bezos und Tesla-Gründer Elon Musk in Sachen Privatvermögen dicht beieinander. Allerdings kletterte der Amazon-Kurs im Laufe dieses Jahres bereits um rund 20 Prozent, was für klarere Verhältnisse sorgt. Musks Vermögen wird aktuell auf 180,8 Milliarden Dollar geschätzt. Bezos leitete Amazon über die vergangenen 27 Jahre und nahm in dieser Woche seinen Abschied von dem Posten. Er wird zukünftig über den Aufsichtsrat Einfluss nehmen. Außerdem verfügt er noch über rund 11 Prozent der Anteile, was seiner Stimme ebenfalls entsprechendes Gewicht gibt.
Siehe auch:
Thema:
Amazons Aktienkurs in Euro
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Christian Kahle
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