Branson gegen Bezos: Milliardäre liefern sich einen Wettlauf ins All
Raumfahrt ist das Lieblingshobby von jenen, die so viel Geld haben, dass sie nicht wissen, was sie damit machen sollen. Denn Elon Musk, Jeff Bezos und Richard Branson investieren viel Geld in Raketen und Co. Die letztgenannten liefern sich nun einen privaten Wettlauf ins All.
Es ist bereits länger bekannt, dass Amazon-Gründer Jeff Bezos plant, im Juli an Bord einer "New Shepard"-Rakete seines Raumfahrtunternehmens Blue Origin zu gehen und damit einen rund elf Minuten langen Flug in eine Höhe von 100 Kilometern zu unternehmen. Wenn Wetter und Technik mitspielen, wird dieser Flug am 20. Juli stattfinden.
Doch wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, wird der exzentrische britische Milliardär und Abenteurer Richard Branson dem vermutlich zuvorkommen. Denn das von Branson mitgegründete Raumfahrtunternehmen Virgin Galactic will am 11. Juli einen bemannten Testflug absolvieren und an Bord des Raumflugzeugs VSS Unity wird Branson sitzen.
Jeff Bezos, der mit seinem Bruder Mark, der 82-jährigen Pilotin Wally Funk und einem vierten namentlich nicht bekannten Weltraumtouristen auf die Reise gehen wird, soll indes eine Höhe von 100 Kilometern erreichen.
Branson, der die Öffentlichkeit sucht wie kaum ein anderer, geht es zweifellos auch darum, dem Amazon-Gründer die Show zu stehlen. Das kann man auch in einem Statement des 70-Jährigen herauslesen: "Virgin Galactic steht an der Spitze einer neuen kommerziellen Raumfahrtindustrie, die den Weltraum für die Menschheit öffnen und die Welt für immer verändern soll."
Doch wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, wird der exzentrische britische Milliardär und Abenteurer Richard Branson dem vermutlich zuvorkommen. Denn das von Branson mitgegründete Raumfahrtunternehmen Virgin Galactic will am 11. Juli einen bemannten Testflug absolvieren und an Bord des Raumflugzeugs VSS Unity wird Branson sitzen.
Ist das schon Weltraum? Jein
VSS Unity ist in der Lage, eine Höhe von rund 90 Kilometern zu erreichen. Ob man das bereits als Weltraum bezeichnen kann, ist Definitionssache. Die Internationale Aeronautische Vereinigung (FAI) setzt die Grenze bei 100 Kilometern, die US Air Force sieht diese hingegen bei 50 Meilen bzw. 80 Kilometern.Jeff Bezos, der mit seinem Bruder Mark, der 82-jährigen Pilotin Wally Funk und einem vierten namentlich nicht bekannten Weltraumtouristen auf die Reise gehen wird, soll indes eine Höhe von 100 Kilometern erreichen.
Branson, der die Öffentlichkeit sucht wie kaum ein anderer, geht es zweifellos auch darum, dem Amazon-Gründer die Show zu stehlen. Das kann man auch in einem Statement des 70-Jährigen herauslesen: "Virgin Galactic steht an der Spitze einer neuen kommerziellen Raumfahrtindustrie, die den Weltraum für die Menschheit öffnen und die Welt für immer verändern soll."
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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