Nach langem Streit: Pentagon teilt 9-Mrd.-Dollar-Cloud-Vertrag auf
Seit Jahren wird um den Cloud-Vertrag, den das US-Verteidigungsministerium vergibt, gestritten. Dieser sollte ursprünglich an Microsoft gehen, dagegen klagte Amazon. Der Vertrag wurde neu ausgeschrieben und nun bekommen gleich vier Unternehmen ein Stück vom Kuchen.
Vor drei Jahren konnte sich Microsoft freuen, denn man bekam vom Department of Defense alias Pentagon den Zuschlag zu einem milliardenschweren Vertrag, der den Aufbau von Cloud-Diensten für das US-amerikanische Militär zum Inhalt hatte. Doch dagegen klagte Amazon, weil das Unternehmen im Wesentlichen Microsoft vorwarf, den Vertrag nur deshalb bekommen zu haben, weil der damalige US-Präsident Donald Trump Amazon-Gründer Jeff Bezos nicht ausstehen kann.
Letztlich gelang es dem Versandhändler und Cloud-Marktführer auch, den Joint Enterprise Defense Infrastructure (JEDI) genannten Deal zu Fall zu bringen bzw. Microsoft zu entreißen. Allerdings wurde JEDI im vergangenen Sommer in seiner bisherigen Form aufgegeben und als Joint Warfighting Cloud Capability (JWCC) neu ausgeschrieben.
Als Argument oder besser gesagt Ausrede führte das Pentagon damals an, dass sich die Technologie aufgrund von Verzögerungen bei der Auftragsvergabe so verändert habe, dass der alte Auftrag, der an Microsoft vergeben wurde, nicht mehr den Anforderungen des Verteidigungsministeriums entsprach.
Der auf diese Weise entstehende Cloud-Dienst soll die Grundlage für die militärische Zukunft der US-Streitkräfte darstellen, er wird das Rückgrat für geheimen und auch allgemein verfügbaren Informationsaustausch bilden.
Siehe auch:
Letztlich gelang es dem Versandhändler und Cloud-Marktführer auch, den Joint Enterprise Defense Infrastructure (JEDI) genannten Deal zu Fall zu bringen bzw. Microsoft zu entreißen. Allerdings wurde JEDI im vergangenen Sommer in seiner bisherigen Form aufgegeben und als Joint Warfighting Cloud Capability (JWCC) neu ausgeschrieben.
Als Argument oder besser gesagt Ausrede führte das Pentagon damals an, dass sich die Technologie aufgrund von Verzögerungen bei der Auftragsvergabe so verändert habe, dass der alte Auftrag, der an Microsoft vergeben wurde, nicht mehr den Anforderungen des Verteidigungsministeriums entsprach.
Vier gewinnen
Nun liegt auch das Ergebnis vor und das US-amerikanische Verteidigungsministerium will offensichtlich eine Wiederholung der Streitigkeiten verhindern. Man hat für JWCC eine breite salomonische Lösung gewählt. Denn laut AP werden sich den insgesamt rund neun Milliarden Dollar schweren Vertrag gleich vier Unternehmen teilen: Google, Oracle, Microsoft und Amazon.Der auf diese Weise entstehende Cloud-Dienst soll die Grundlage für die militärische Zukunft der US-Streitkräfte darstellen, er wird das Rückgrat für geheimen und auch allgemein verfügbaren Informationsaustausch bilden.
Siehe auch:
Themen:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Beliebte Downloads
Videos zum Thema Cloud
Beiträge aus dem Forum
-
Figma ist ein cloudbasiertes Design-Tool,
d-hubs -
Neu: Google Drive und Google Docs können
d-hubs -
LibreOffice-News: Office bald in Browser, Mobile und Cloud
d-hubs -
Nextcloud und IONOS bringen am 9. Juni die erste stabile Version
d-hubs -
Droid2PC: Android und Mac sinnvoll ohne Cloud-Zwang verbinden
Droid2PC_DE -
Nextcloud-Server auf einem Raspberry Pi betreiben
d-hubs -
#CloudFest Hackathon :: vom 20-22. März '26
d-hubs -
Datei öffnen dauert 30 Sekunden OneDrive
haylebob -
immich - Open-Source-Software: eine komplette Foto-Cloud
d-hubs -
Nextcloud Talk: MS-Teams Alternat., Open Source & DSGVO-kompatibel
d-hubs
Interessante Links
Beliebt im Preisvergleich
- NAS-Systeme:
Neue Nachrichten
- Windows 11: "Projekt Pantheon" soll Alternative zu Recall werden
- Nvidia: Bug in neuem Game-Ready-Treiber 621.01 sorgt für Bildausfälle
- KI-Training nur noch offline: OpenAI sperrt Internet für neue Modelle
- iPhone Duo: Belastungstest entlarvt deutliche Schwächen des Foldables
- Windows 11 26H2: Frisches Vorschau-Update steht bereit - Das ist neu
- Windows Server 2016: Das finale Support-Ende steht kurz bevor
- Erwärmung formt Planeten: Schmelzendes Eis macht unsere Erde runder
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!