Pink Floyd-Legende zu Zuckerberg:
Lass unseren Song in Ruhe, du Idiot
Pink Floyd-Legende Roger Waters ist der Mastermind hinter dem Jahrhundertalbum The Wall. Er hat nicht nur das Konzept erschaffen und die Musik geschrieben, sondern auch das Drehbuch des Filmes verfasst. Nun hat Mark Zuckerberg erfahren, was Waters von ihm denkt.
Another Brick in the Wall (Part 2) ist einer der bekanntesten Songs der britischen Prog-Rock-Legende Pink Floyd und das Lied kennt entsprechend praktisch jeder. Natürlich macht es das auch für Werbung interessant und deshalb hat Facebook nachgefragt, ob sie das bekannteste Stück von The Wall (1979) für eine Instagram-Anzeige nutzen können.
Waters weiter: "Ich erwähne das nur, weil das eine heimtückische Bewegung von ihnen ist, absolut alles zu übernehmen... Ich werde nicht Teil dieses Bullshits sein, Zuckerberg." Laut Facebook kam die Anfrage allerdings nicht vom Chef persönlich, sondern vom Marketing-Team von Instagram - das störte den Musiker aber nicht.
Grund für den Zorn von Waters ist auch der Umstand, dass die metaphorische Grundaussage des Songs - das Verarbeiten von autoritären Traumen in der Schule und zu Hause - im Widerspruch zu einem Unternehmen wie Facebook steht. Waters: "Der Kerngedanke dieses Liedes ist auch heute noch so aktuell und so notwendig."
"Auf gar keinen Fall!"
Laut Roger Waters habe der Social-Media-Riese "eine riesige, riesige Menge Geld" für den Song geboten. Doch Waters, der sich von der von ihm mitgegründeten Band 1985 im Streit getrennt hat, lehnte das ab. Und hatte auch - im Rahmen einer Pressekonferenz zum Fall Julian Assange - wenig freundliche Worte für Facebook und dessen Chef Mark Zuckerberg übrig (via Cnet). Waters auf die Anfrage: "Die Antwort ist: 'Fickt euch. Auf gar keinen Fall'."Waters weiter: "Ich erwähne das nur, weil das eine heimtückische Bewegung von ihnen ist, absolut alles zu übernehmen... Ich werde nicht Teil dieses Bullshits sein, Zuckerberg." Laut Facebook kam die Anfrage allerdings nicht vom Chef persönlich, sondern vom Marketing-Team von Instagram - das störte den Musiker aber nicht.
Grund für den Zorn von Waters ist auch der Umstand, dass die metaphorische Grundaussage des Songs - das Verarbeiten von autoritären Traumen in der Schule und zu Hause - im Widerspruch zu einem Unternehmen wie Facebook steht. Waters: "Der Kerngedanke dieses Liedes ist auch heute noch so aktuell und so notwendig."
"Einer der mächtigsten Idioten der Welt"
Auch Zuckerberg selbst bekam den wenig diplomatischen Zorn von Waters zu spüren (in Anspielung auf die "FaceMash"-Anfänge von Facebook): "Wie konnte dieser kleine Arsch, der anfangs sagte: 'Sie ist hübsch, wir geben ihr eine 4 von 5, sie ist hässlich, wir geben ihr eine 1', wie zum ... konnte er überhaupt Macht bekommen? Und doch, hier ist er, einer der mächtigsten Idioten der Welt."
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