Big Box VR: Population One-Entwicklerstudio von Facebook gekauft
Der Social-Media-Konzern Facebook hat ein weiteres Entwicklerstudio aufgekauft. Bei dem übernommenen Unternehmen handelt es sich um Big Box VR, den Entwickler des Virtual-Reality-Spiels Population One. Damit möchte Facebook seine Position im VR-Markt festigen.
Vor kurzem hat Big Box VR in einem Tweet bekannt gegeben, dass der Konzern zukünftig zu den Oculus Studios gehört. Da es sich bei Oculus um eine Marke von Facebook handelt, ist das Studio zukünftig im Besitz des Internet-Giganten. Zu welchen Konditionen Big Box VR übernommen wurde, ist nicht bekannt. Die ausgehandelte Summe wurde nicht veröffentlicht.
Mit der Übernahme der Firmen verfolgt Facebook das Ziel, eine marktführende Position im VR-Bereich zu beanspruchen. Neue von den Studios entwickelte Titel werden ausschließlich auf Oculus-Headsets und nicht auf VR-Brillen von anderen Herstellern angeboten. Alte Games werden jedoch weiterhin mit Updates versorgt. Auch für die Steam-VR-Version von Population One sollen weiterhin Aktualisierungen und Support zur Verfügung stehen.
Die Vorgehensweise von Facebook dürfte allerdings dazu führen, dass vor allem kleinere Firmen keine Möglichkeit mehr haben, in den VR-Markt einzusteigen. Das betrifft vor allem die Hersteller von eigenen Headsets. Da auf Oculus-Geräten viele Exklusivtitel verfügbar sind, dürften sich nur wenige Nutzer für Cyberbrillen von anderen Herstellern entscheiden.
Facebook hat weitere Studios gekauft
Schon in den vergangenen zwei Jahren hat Facebook zahlreiche Entwicklerstudios aufgekauft. Hierzu zählen unter anderem Beat Games, Ready at Dawn, Downpour Interactive und Sanzaru Games. Von den Studios wurden Beat Saber, Lone Echo, Onward und Asgard's Wrath herausgebracht. Die in Oculus Studios integrierten Entwickler haben den Vorteil, dass Facebook mehr Geld für Spiele bereitstellt.Mit der Übernahme der Firmen verfolgt Facebook das Ziel, eine marktführende Position im VR-Bereich zu beanspruchen. Neue von den Studios entwickelte Titel werden ausschließlich auf Oculus-Headsets und nicht auf VR-Brillen von anderen Herstellern angeboten. Alte Games werden jedoch weiterhin mit Updates versorgt. Auch für die Steam-VR-Version von Population One sollen weiterhin Aktualisierungen und Support zur Verfügung stehen.
Die Vorgehensweise von Facebook dürfte allerdings dazu führen, dass vor allem kleinere Firmen keine Möglichkeit mehr haben, in den VR-Markt einzusteigen. Das betrifft vor allem die Hersteller von eigenen Headsets. Da auf Oculus-Geräten viele Exklusivtitel verfügbar sind, dürften sich nur wenige Nutzer für Cyberbrillen von anderen Herstellern entscheiden.
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