Blizzard hat ein massives Problem, denn die Spielerzahlen brechen ein
Es gibt nicht viele Studios, die einen so wohlklingenden Namen wie Blizzard haben. Kein Wunder, schließlich hat man Marken wie Warcraft, WoW, StarCraft, Overwatch, Diablo und mehr in seinem Stall. Doch das kann den Abwärtstrend nicht aufhalten - und dieser ist signifikant.
Activision Blizzard hat gestern Abend seine aktuellen Quartalszahlen vorgelegt und diese sind für den Gaming-Giganten auch mehr als erfreulich, ja blendend. So konnte man im ersten Quartal des Jahres seinen Umsatz auf rund 2,3 Milliarden Dollar steigern, das ist ein Wachstum von rund 27 Prozent. Das hat man vor allem Call of Duty zu verdanken, der Shooter spült auch dank Warzone mehr Geld in die Kassen denn je.
Doch so positiv die Zahlen auch sind: In einigen Geschäftsbereichen dürften sich bei Managern des Unternehmens die Sorgenfalten immer weiter vertiefen. Und das betrifft einen riesigen Teil von Activision Blizzard, nämlich den zweiten im Firmennamen, also Blizzard.
Durchaus erstaunlich: Blizzard konnte im Gegensatz zu fast allen anderen Spieleunternehmen von der Pandemie und dem Umstand, dass viele Menschen zu Hause sitzen und spielen, nicht profitieren. Denn auch in den vergangenen vier Quartalen ging es konstant nach unten.
Die Gründe sind sicherlich vielfältig, teilweise liegt es aber daran, dass ältere Spiele wie WoW nicht mehr so ziehen wie früher und Diablo 4 und Overwatch 2 noch (länger) nicht fertig sind.
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Doch so positiv die Zahlen auch sind: In einigen Geschäftsbereichen dürften sich bei Managern des Unternehmens die Sorgenfalten immer weiter vertiefen. Und das betrifft einen riesigen Teil von Activision Blizzard, nämlich den zweiten im Firmennamen, also Blizzard.
Blizzard verliert seit Jahren Spieler
Denn Blizzard, das 2007 mit Activision fusionierte, hat seit Jahren mit sinkenden Spielerzahlen zu kämpfen und konnte auch im ersten Quartal 2021 diesen Negativtrend nicht stoppen. Aktuell kommt Blizzard auf nur noch 27 Millionen monatlich aktive Nutzer (Monthly Active Users; MAUs), wie Massively Overpowered zusammengefasst hat. In den vergangenen drei Jahren hat man rund elf Millionen monatlicher Spieler verloren, denn im ersten Quartal 2018 waren es noch 38 Millionen Nutzer.Durchaus erstaunlich: Blizzard konnte im Gegensatz zu fast allen anderen Spieleunternehmen von der Pandemie und dem Umstand, dass viele Menschen zu Hause sitzen und spielen, nicht profitieren. Denn auch in den vergangenen vier Quartalen ging es konstant nach unten.
Die Gründe sind sicherlich vielfältig, teilweise liegt es aber daran, dass ältere Spiele wie WoW nicht mehr so ziehen wie früher und Diablo 4 und Overwatch 2 noch (länger) nicht fertig sind.
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