Nutzung unabhängiger Geldautomaten um 75 Prozent zurückgegangen
Wie stark sich durch die Corona-Krise die Nachfrage nach Bargeld geändert hat, zeigt ein neuer Bericht der Arbeitsgemeinschaft Geldautomaten in Deutschland. Demnach wurden viele Geräte abgebaut oder temporär stillgelegt.
Die Nachfrage nach Bargeld und damit verbunden die Nutzung von Geldautomaten ist seit dem Frühjahr 2020 erheblich zurückgegangen. Das zeichnete sich früh in der Pandemie ab - immer weniger Menschen wollten mit Bargeld einkaufen, verlegten sich lieber auf möglichst kontaktfreie Zahlungsarten oder bestellten einen Großteil ihres täglichen Bedarfs gleich ganz online.
Der Zusammenschluss der Arbeitsgemeinschaft betrieb bisher rund 5000 Geldautomaten in Deutschland, das sind in etwa zehn Prozent aller in Deutschland aufgestellten Geräte. "Rund 1000 Geräte der Arbeitsgemeinschaft wurden mangels Nachfrage vorübergehend außer Betrieb genommen, 200 bis 300 komplett abgebaut", unterstrich Trojanus.
Laut "Welt am Sonntag" ist der Bedarf an Bargeld auch bei den Banken und Sparlassen vor Ort deutlich zurückgegangen, wenn auch mit zehn bis 15 Prozent bei Weitem nicht so drastisch wie bei den unabhängigen Geräten der Arbeitsgemeinschaft Geldautomaten. Die Arbeitsgemeinschaft Geldautomaten ist an sogenannten Drittstandorten platziert - also in Innenstädten, Stadtrandlagen sowie ländlichen Regionen. Wer sich nun mit Bargeld versorgt macht das nun eher bei seiner Hausbank, sehr viel seltener bei den Geräten der unabhängigen Betreiber.
Abholung bei unabhängigen Geldautomaten sinkt drastisch
Nun gibt es von dem Zusammenschluss deutscher Geldautomatenbetreiber, zu dem große Anbieter wie Euronet und Cashpoint gehören, interessante Zahlen. "Durch die Corona-Krise ist die Nachfrage nach Bargeld an unseren Automaten um 75 Prozent eingebrochen", erklärte Kersten Trojanus, Geschäftsführer des Geldautomatenbetreibers IC Cash und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Geldautomaten, in einem Gespräch mit "Welt am Sonntag".Der Zusammenschluss der Arbeitsgemeinschaft betrieb bisher rund 5000 Geldautomaten in Deutschland, das sind in etwa zehn Prozent aller in Deutschland aufgestellten Geräte. "Rund 1000 Geräte der Arbeitsgemeinschaft wurden mangels Nachfrage vorübergehend außer Betrieb genommen, 200 bis 300 komplett abgebaut", unterstrich Trojanus.
Laut "Welt am Sonntag" ist der Bedarf an Bargeld auch bei den Banken und Sparlassen vor Ort deutlich zurückgegangen, wenn auch mit zehn bis 15 Prozent bei Weitem nicht so drastisch wie bei den unabhängigen Geräten der Arbeitsgemeinschaft Geldautomaten. Die Arbeitsgemeinschaft Geldautomaten ist an sogenannten Drittstandorten platziert - also in Innenstädten, Stadtrandlagen sowie ländlichen Regionen. Wer sich nun mit Bargeld versorgt macht das nun eher bei seiner Hausbank, sehr viel seltener bei den Geräten der unabhängigen Betreiber.
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