Angriff: Cash-Logistik für Bargeldverteilung an Geldautomaten gehackt
Ein angeblicher Hackerangriff auf die Cash-Logistik, die Bargeldlieferungen an Geldautomaten steuert, hält derzeit Österreich in Atem. Medien haben ein internes Schreiben des US-Konzerns Diebold Nixdorf erhalten, das über eine Cyberattacke auf die Bankomat-Infrastruktur informiert.
Es handelt sich dabei um einen noch nicht von dem Unternehmen oder von den Behörden bestätigten Hackerangriff. Laut dem österreichischen Standard deutet aber vieles darauf hin, dass es sich um eine Cyberattacke handelt, eine Erklärung der Betroffenen steht noch aus.
Die Details dazu hat der Standard von einem nicht näher genannten Insider zugespielt bekommen. Die Quelle sei vertrauenswürdig, heißt es, ebenso erscheint das interne Informationsschreiben des US-Konzerns Diebold Nixdorf legitim zu sein.
Planfocus steuert laut eigenen Angaben jährlich Bargeldlieferungen im Wert von über 300 Milliarden Euro, wobei das Unternehmen unter anderem die Auslieferung an Geldautomaten plant. Der Angriff auf Planfocus soll bereits am 23. Mai stattgefunden haben.
Der Bericht des Standards geht aber noch weiter: Demnach ist es sehr wahrscheinlich, dass dieses Sicherheitsproblem nun nicht nur Österreich betrifft, sondern auch deutsche Geldautomaten - Planfocus ist schließlich international tätig und hat seinen Sitz in Deutschland.
Betroffen vom Datendiebstahl seien "nur Informationen, die für die CCO (Cash Cycle Optimization - Optimierung des Bargeldkreislaufs) notwendig sind". Zu diesen Informationen gehören Identifikationsnummern von Geldautomaten mit Adressen von Bankfilialen, die Menge des abgehobenen Geldes je Bankomat in einem bestimmten Zeitraum und wie viel Nachlieferungen an Bargeld pro Gerät notwendig waren. Konkrete Daten von Kunden sind laut "derzeitigem Wissensstand" nicht betroffen.
Siehe auch:
Zugriff auf ein wichtiges Partner-Netzwerk
Diebold Nixdorf informiert derzeit seine Kunden über einen unberechtigten Zugriff auf ein wichtiges Partner-Netzwerk. Es habe "eine Attacke auf Server und Komponenten" stattgefunden, heißt es: "Das unmittelbare Opfer der Attacke war nämlich der Hosting-Anbieter eines Münchner Finanztechnologieunternehmens namens Planfocus, das wiederum im Auftrag von Diebold Nixdorf die Cash-Logistik betreibt", so der Standard.Die Details dazu hat der Standard von einem nicht näher genannten Insider zugespielt bekommen. Die Quelle sei vertrauenswürdig, heißt es, ebenso erscheint das interne Informationsschreiben des US-Konzerns Diebold Nixdorf legitim zu sein.
Planfocus steuert laut eigenen Angaben jährlich Bargeldlieferungen im Wert von über 300 Milliarden Euro, wobei das Unternehmen unter anderem die Auslieferung an Geldautomaten plant. Der Angriff auf Planfocus soll bereits am 23. Mai stattgefunden haben.
Der Bericht des Standards geht aber noch weiter: Demnach ist es sehr wahrscheinlich, dass dieses Sicherheitsproblem nun nicht nur Österreich betrifft, sondern auch deutsche Geldautomaten - Planfocus ist schließlich international tätig und hat seinen Sitz in Deutschland.
Betroffen vom Datendiebstahl seien "nur Informationen, die für die CCO (Cash Cycle Optimization - Optimierung des Bargeldkreislaufs) notwendig sind". Zu diesen Informationen gehören Identifikationsnummern von Geldautomaten mit Adressen von Bankfilialen, die Menge des abgehobenen Geldes je Bankomat in einem bestimmten Zeitraum und wie viel Nachlieferungen an Bargeld pro Gerät notwendig waren. Konkrete Daten von Kunden sind laut "derzeitigem Wissensstand" nicht betroffen.
Zusammenfassung
- Hackerangriff auf Cash-Logistik, die Bargeldlieferungen an Geldautomaten steuert
- US-Konzern Diebold Nixdorf informiert Kunden über unberechtigten Zugriff auf Partner-Netzwerk
- Planfocus betreibt Cash-Logistik im Auftrag von Diebold Nixdorf, steuert jährlich Bargeldlieferungen im Wert von über 300 Milliarden Euro
- Angriff auf Planfocus am 23. Mai
- Sicherheitsproblem betrifft möglicherweise auch deutsche Geldautomaten
- Betroffen sind Informationen, die für Geldverteilung notwendig sind
- Erklärung des Unternehmens und der Behörden steht noch aus.
- Quelle des Berichts vertrauenswürdig, internes Schreiben von Diebold Nixdorf legitim
Siehe auch:
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