Neuer massiver Hacker-Angriff auf Bundestagsabgeordnete

Deutsche Politiker stehen im Zentrum eines groß angelegten Hacker­an­griffs. Ziel des Angriffs sind vor allem Bundestagsabgeordnete, aber auch weitere Politiker auf Landesebene. Die Sicherheitsbehörden vermuten, dass der russische Geheimdienst GRU dahintersteckt. Das berichtet der Spiegel. Dabei ist derzeit noch vieles unklar - es gibt auch kaum offiziell bestätigte Informationen zu dem Vorfall. Laut Spiegel-Informationen sind sieben Bundes­tags- und 31 Landtagsabgeordnete betroffen, mehrheitlich von CDU/CSU und SPD. Deren private E-Mail-Accounts wurden für den Angriff genutzt. Die Hacker haben dazu verschiedene Phishing-Kampagnen eingesetzt, die zum Schein im Namen von bekannten Partei-Mitgliedern an die Opfer versendet wurden, um sie zum Öffnen von manipulierten Anhängen zu bewegen.

Auch Phishing im Namen von Providern und E-Mail-Anbietern sind in diesem Zusammenhang bekannt geworden. Über diverse Wege wurde versucht, das Vertrauen der Politiker in die vermeintlichen Absender auszunutzen. Inwiefern die Angreifer damit erfolgreich waren, also ob Politiker-Accounts kompromittiert wurden, ist noch unbekannt.

Hackergruppe "Ghostwriter"

Sicherheitsexperten vermuten den russischen Militärgeheimdienst GRU hinter den Attacken, meldet der Spiegel. Dabei wird eine Hackergruppe namens Ghostwriter genannt, die den Angriff initiiert haben soll. Eine Bestätigung des Angriffs gibt es noch nicht. Die Parlaments-Verwaltung hat aber eine Stellungnahme abgegeben, in der es heißt: "Es hat nach den bislang vorliegenden Informationen keinen unmittelbaren Angriff auf die Infrastruktur des Deutschen Bundestages gegeben."

Behörden versenden Warnung

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und das Bundesamt für Verfassungsschutz sollen aber aktiv geworden sein und warnen weitere potenzielle Opfer vor den Hackern und versuchen die Politiker besser über das Thema Phishing zu informieren.

Den Verfassungsschutz zitiert der Spiegel so: Es soll einen nachrichtendienstlichen Hintergrund zu dem Angriff geben. "Die Angreifer versuchten gezielt, E-Mail-Konten zu übernehmen, um diese für weitere Aktivitäten zu nutzen. Betroffen seien aktuell E-Mail-Adressen bei den Anbietern GMX und T-Online. Die Angreifermails erweckten den falschen Eindruck, offizielle Warnmails der Provider zu sein." Infografik: 23,4 Millionen deutsche Cyberkriminalitäts-Opfer23,4 Millionen deutsche Cyberkriminalitäts-Opfer Mehr zum Thema:
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