Russland soll hinter Leak geheimer Akten aus dem Bundestag stecken

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Vor etwa zwei Wochen hat die Enthüllungsplattform Wikileaks rund 90 Gigabyte interner Unterlagen aus dem NSA-Untersuchungsausschuss des Bundestags veröffentlicht. Nach der Einschätzung deutscher Sicherheitskreise steckt Russland mit einem Cyber-Angriff dahinter. Darüber hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet. Wie wir bereits zu Beginn des Monats berichtet hatten, handelte es sich bei der Veröffentlichung um rund 90 Gigabyte an Datensätzen. Dies entspricht ungefähr 2.400 Unterlagen, welche aus dem NSA-Untersuchungsausschuss stammen. Hierunter befanden sich auch Dokumente, die eine frühere Kooperation zwischen dem Bundesnachrichtendienst (BND) und der US-amerikanischen National Security Agency (NSA) belegen. Ein Sicherheitsbeamter der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.) behauptete nun, dass diese Datensätze mit hoher Wahrscheinlichkeit aus einem im Frühjahr 2015 von Russland durchgeführten Cyberangriff auf den deutschen Bundestag stammen.


Hierfür spricht, dass die veröffentlichten Akten aus der Zeit zwischen Frühjahr 2014 und dem Januar 2015 stammen. Diese waren für die Abgeordneten des Untersuchungsausschusses zugänglich. Da der Angriff, für welchen Russland verantwortlich gemacht wurde, direkt kurze Zeit später stattfand und keine aktuellen Datensätze nach dieser Zeitperiode mehr veröffentlicht wurden, geht man in Sicherheitskreisen von einem Zusammenhang aus. Wären die Daten aus einem Abgeordnetenbüro übermittelt worden, so wären vermutlich auch aktuellere Akten veröffentlicht worden.

Russland nahm angeblich Einfluss auf US-Wahl

Präsident Obama hatte erst vor wenigen Tagen bekanntgegeben, ein Ermittlungserfahren gegen den Einfluss Russlands auf die US-Präsidentschaftswahl einleiten zu wollen. Damals wurden verschlüsselte E-Mails von Anhängern der Demokratischen Partei abgefangen und zu Gunsten der Republikaner der Plattform Wikileaks zugespielt. Ein Bericht der CIA legte nahe, dass Personen mit Verbindungen nach Moskau dafür verantwortlich gewesen seien.

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