Bund zahlte 2020 rund 2 Millionen Euro für Windows 7-Support

Die Bundesregierung hat es mit dem Wechsel von Windows 7 auf ein neueres Betriebssystem nicht sonderlich eilig. Wie jetzt bekannt wurde, zahlte der Bund im vergangenen Jahr rund zwei Millionen Euro für den verlängerten Support.
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Dabei ist Windows 7 nun seit einem Jahr raus aus dem Support-Zeitraum. Mitte Januar 2020 hatte Microsoft den Support nach elf Jahren für das OS beendet. Wer weiterhin Sicherheits­updates erhalten möchte, muss zahlen - die Bundesregierung macht das auch seither. Das berichtet das Online-Magazin Netzpolitik.org. Demnach sind die Kosten für den verlän­gerten Support nun im Grunde etwa doppelt so hoch, wie zuvor veranschlagt. Denn zunächst war die Bundesregierung mit rund 800.000 Euro Lizenzkosten für etwas über 30.000 Arbeits­plätze mit Windows 7 ausgegangen, doch nun sind ganz andere Zahlen auf den Tisch gekommen.


Auf Anfrage der Grünen im Bundestag hieß es nun, dass etwa 60.000 PC noch weiterhin mit Windows 7 betrieben werden. Im Jahr 2020 wurden 1,9 Millionen Euro an Update-Gebühren verausgabt, schreibt Netzpolitik.org. Somit hat sich die Zahl der Rechner, für die der erwei­terte Support gebucht wurde, also im Vergleich zu dem ursprünglich veranschlagten Zahlen verdoppelt. Die Kosten sind sogar mehr als doppelt so hoch.

Stark unterschiedliche Zahlen

Diese Differenz erklärt sich dadurch, dass die Bundes­regierung bei der ersten Schätzung noch gar nicht alle Zahlen vorliegen hatte. Ein Sprecher des Bundes­innen­ministeriums (BMI) bestätigte gegenüber Netzpolitik.org, dass Anfang 2020 noch nicht alle Ressorts zurück­gemeldet hatten und man so zunächst von deutlich niedrigeren Zahlen ausgegangen war. Man hatte aber schon damals eine "Dunkel­ziffer" mit eingeplant. Die Bundesregierung ist dabei nicht allein mit dieser doch auf den ersten Blick immensen Zahl der PC, die noch mit Windows 7 laufen.

Erst vor Kurzem hatten wir die neuesten Marktanteile von Windows veröffentlicht. Dabei war Windows 7 noch immer mit Nutzerzahlen von rund 17 Prozent vertreten und damit also weiterhin weit verbreitet. Im Rahmen des "Extended Security Update"-Programms von Microsoft sind viele Konzerne dabei, um für Sicherheitsupdates weiterhin zu bezahlen.

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