Nervende Cookie-Banner sollen mit geänderten Regeln verschwinden

So wichtig der Schutz der Nutzer vor ausuferndem Tracking sein mag: Die aktuelle Situation stellt niemanden so recht zufrieden. Digitalpolitiker der Unionsparteien wollen das Thema Cookie-Banner daher noch einmal auf die Tagesordnung holen. "Der derzei­tige Dschungel an Cookie-Bannern im Internet ist nervig und führt zu weniger statt mehr Daten­sou­verä­nität, Daten­schutz und Klar­heit", sagte Tankred Schi­panski, der Spre­cher für Digi­tale Agenda der CDU/CSU-Frak­tion im Bundestag, gegenüber der Nachrichtenagentur DPA. Kaum ein Nutzer wird sich bei jeder einzelnen Webseite ordentlich über die Datenschutz-Regelungen informieren. In der Praxis sieht man eher genervte User, die nach dem schnellsten Weg schauen, die Banner wieder verschwinden zu lassen.

Daher will man sich des Themas noch einmal annehmen und eine andere Lösung suchen, die vielleicht ähnlich gute Informationen und Wahlmöglichkeiten bereitstellt, aber zumindest einen freien Blick auf die Inhalte gewährleistet. Bei der Union denkt man dabei in Richtung von Voreinstellungen, mit denen Anwender längerfristig entscheiden können, wie mit ihren Daten umgegangen werden soll.

Deutsche Regelung wäre machbar

Das würde letztlich bedeuten, dass statt den einzelnen Seitenbetreibern eher die Browser-Hersteller verpflichtet werden, eine Auswahlmöglichkeit in ihre Programme zu implementieren. Hier müsste dann eine Schnittstelle geschaffen werden, an der die Betreiber von Webseiten die voreingestellten Wünsche des Nutzers abzuholen und einzuhalten hätten.

Obwohl die grundlegenden gesetzlichen Anforderungen in der Datenschutz-Grundverordnung aus EU-Ebene festgeschrieben sind, sieht Schi­panski durchaus die Möglichkeit, entsprechende Regelungen auch über die deutsche Umsetzung des Rechtsrahmens festzuschreiben. Und mit dem Vorstoß stünden die Deutschen wohl auch nicht allein da. Denn es soll auch in anderen europäischen Ländern Initiativen geben, das Problem zu beheben.

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