Lithium: Weltmarkt-Preis explodiert seit dem Dezember regelrecht
Der schnell steigende Bedarf an Akkuzellen sorgt aktuell für deutlich steigende Lithium-Preise. Jahrelang ist das Material immer günstiger geworden, das hat sich nun binnen weniger Monate aber komplett umgekehrt.
Bis in den Sommer des letzten Jahres sanken die Weltmarktpreise für Lithium-Carbonat immer weiter und stabilisierten sich dann auf niedrigem Niveau bis fast zum Jahresende. In den vergangenen Wochen gab es aber einen massiven Ausschlag nach oben. Der Rohstoff kostet inzwischen 71,24 Prozent mehr als am 1. Dezember des letzten Jahres, wie ein auf Yahoo Finance veröffentlichter Bericht zeigt.
Es deutet derzeit auch wenig darauf hin, dass hier bereits das Ende der Fahnenstange erreicht wäre. Denn die Nachfrage steigt weiterhin enorm stark an - vor allem aufgrund des gerade beginnenden Booms bei der Elektromobilität. Nach einer kurzen Bremsung aufgrund des globalen Pandemie-Geschehens wird der Bedarf hier in den kommenden Jahren immer weiter nach oben gehen.
Die Preisentwicklung bei Lithium-Carbonat der letzten Monate
Von dort aus kann dann zukünftig der europäische Markt, auf dem gerade erst mehrere große Akku-Werke entstehen, beliefert werden. Hinzu kommen aber auch noch andere Abbau-Standorte. Auch in Deutschland läuft die Erschließung von Lithium-Vorkommen im Erzgebirge und in den Geothermie-Regionen des Rheingrabens, wo der Rohstoff aus dem ohnehin durch die Erde gepumpten Wasser abgeschieden werden kann.
Es deutet derzeit auch wenig darauf hin, dass hier bereits das Ende der Fahnenstange erreicht wäre. Denn die Nachfrage steigt weiterhin enorm stark an - vor allem aufgrund des gerade beginnenden Booms bei der Elektromobilität. Nach einer kurzen Bremsung aufgrund des globalen Pandemie-Geschehens wird der Bedarf hier in den kommenden Jahren immer weiter nach oben gehen.
Die Preisentwicklung bei Lithium-Carbonat der letzten Monate
Neue Lagerstätten kommen
Das bedeutet allerdings nicht zwingend, dass die Indutrie auf einen Engpass zuläuft. Vielmehr sind die zusätzlichen Einnahmen aufgrund der Preissteigerungen auch geeignet, um den Abbau-Unternehmen die Erschließung neuer Lagerstätten zu ermöglichen. So arbeitet das Unternehmen United Lithium beispielsweise daran, eine neue Förderung in Schweden aufzubauen. Die vorbereitenden Verträge sollen bis spätestens April unterzeichnet sein.Von dort aus kann dann zukünftig der europäische Markt, auf dem gerade erst mehrere große Akku-Werke entstehen, beliefert werden. Hinzu kommen aber auch noch andere Abbau-Standorte. Auch in Deutschland läuft die Erschließung von Lithium-Vorkommen im Erzgebirge und in den Geothermie-Regionen des Rheingrabens, wo der Rohstoff aus dem ohnehin durch die Erde gepumpten Wasser abgeschieden werden kann.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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