Telekom: Glasfaser wird so wichtig wie früher der Telefonanschluss

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Bei der Deutschen Telekom scheint nach vielen Jahren der Diskussion tat­sächlich ein Umdenken eingesetzt zu haben. Zumindest beteuern hoch­ran­gige Manager derzeit immer wieder, wie groß die Bedeutung echter Glasfaser-Anschlüsse geworden ist. Jüngstes Beispiel hierfür ist ein Auftritt Jean-Pascal Rouxs, der im Telekom-Vorstand für die Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft und dem Breitband-Ausbau bei Ge­schäfts­kun­den verantwortlich ist. "Die Zukunft ist Glas", erklärte dieser. "Deswegen gehört ein lei­stungs­star­ker Glasfaseranschluss jetzt und für die kommenden Generationen so selbst­ver­ständ­lich in jedes Haus, in jede Gewerbeeinheit, wie es der Telefonanschluss in den letzten 100 Jahren war."

Die flächendeckende Breitband-Versorgung Deutschlands sei "Basis für seine Wirtschafts- und Innovationsstärke, aber auch für die gesellschaftliche Teilhabe seiner Menschen", führte Roux weiter aus. Das klingt nach einer ganz anderen Telekom, als man sie viele Jahre in der Praxis erlebte. Denn bisher wirkte es stets, als sei der Konzern weiterhin nur bereit, immer noch weitere Bits durch die alten Kupferdrähte zu pressen, statt mit voller Kraft an einer zukunftsfähigen Daten-Infrastruktur zu bauen.

Konkurrenz treibt die Telekom

Die Äußerungen Rouxs erfolgten im Zuge der Bekanntgabe eines neuen Ausbau-Projekts, mit dem die Telekom in 26 weiteren Kommunen mit Glasfasern in die Gewerbegebiete vordringen will. Rund 7400 Unternehmen sollen so zu­künf­tig zusätzlich in der Lage sein, Ver­bin­dun­gen mit Bandbreiten von bis zu einem Gi­ga­bit zu nutzen. 420 Kilometer zusätzliche Glas­fa­ser­ka­bel sollen dafür verlegt werden.

Entsprechende Initiativen sind aber auch einem zunehmenden Konkurrenzdruck geschuldet. So ist es heute insbesondere in den Ge­wer­be­ge­bie­ten vieler Orte kein Problem mehr, Glasfaser-Anschlüsse mit 10 Gigabit pro Se­kun­de zu buchen. Diese werden meist von Stadtwerken und anderen lokalen Versorgern an­ge­bo­ten, die mit regionalen Netzbetreibern kooperieren.

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