Huawei: Harmony OS ist kein Ersatz für Android - es ist nur Android
Von wegen eigenes Betriebssytem. Bisher ist Huaweis Harmony OS im Grunde nichts weiter als ein "ganz normales" Android 10, wie sich jetzt bei einer ausführlichen Untersuchung der aktuellen Beta 2.0 des neuen Betriebssystems von Huawei herausgestellt hat.
Kollege Ron Amadeo hat für Ars Technica gründlich untersucht, wie es um Huaweis "Plan B" für eine Zukunft ohne Googles mobiles Betriebssystem steht. Er schaute sich dafür die jüngst von Huawei veröffentliche Harmony OS Beta 2 Developer-Preview ausführlich an und prüfte, welche Unterschiede bestehen beziehungsweise, wie eng Android und Harmony OS verwandt sind.
Amadeos Bericht zufolge, gleicht Harmony OS dem Google-Betriebssystem in fast allen Bereichen bis ins Detail, so dass er zu dem Schluss kommt, es handele sich lediglich um eine optisch veränderte Ausgabe von Android 10. Diese habe lediglich visuelle Anpassungen durch die ohnehin von Huawei seit Jahren verwendete eigene Benutzeroberfläche EMUI erfahren und sei in einigen anderen Bereichen leicht angepasst worden.
Darüber hinaus versucht der chinesische Konzern offenbar mit großem Aufwand, eine umfangreiche Dokumentation zu allerhand Funktionen zu liefern, die laut Amadeo nur wenig wirklich konkrete Informationen enthält. Des Weiteren sei der Funktionsumfang von Harmony OS Beta 2.0 einfach zu umfangreich für eine frühe Vorabversion eines neu entwickelten Betriebssystems.
Es gebe Gesten-Unterstützung und praktisch alle anderen Funktionen, die Android 10 eben hat. Es sei aber unmöglich, all dies in einer kurzen Zeit zu entwickeln, wie es hier eben der Fall sein müsste. Insgesamt sei Huawei Harmony OS bisher wohl nichts weiter als ein verdammt aufwendiger PR-Stunt, der primär dazu dienen könnte, gegenüber der chinesischen Regierung und den chinesischen Kunden gut dazustehen, vermutet Amadeo.
Direkten Zugriff auf das neue Betriebssystem bekommt man übrigens zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht. Stattdessen müssen Entwickler Fotos von Kreditkarte und Ausweisdokumenten einreichen, die dann von Huawei über mehrere Tage geprüft werden. Hat man die Anforderungen erfüllt, bekommt man die Möglichkeit, per Remote-Verbindung auf ein in China laufendes physisches Smartphone zuzugreifen, auf dem die Harmony OS 2.0 Beta läuft.
Amadeos Bericht zufolge, gleicht Harmony OS dem Google-Betriebssystem in fast allen Bereichen bis ins Detail, so dass er zu dem Schluss kommt, es handele sich lediglich um eine optisch veränderte Ausgabe von Android 10. Diese habe lediglich visuelle Anpassungen durch die ohnehin von Huawei seit Jahren verwendete eigene Benutzeroberfläche EMUI erfahren und sei in einigen anderen Bereichen leicht angepasst worden.
Wenn es nach Android aussieht, ist meist auch Android drin
Die Belege dafür, dass es sich bei Harmony OS 2.0 Beta bisher nur um Android 10 handelt, sind laut Amadeo vielerorts zu finden. So finden sich in der Liste der laufenden Apps und Services diverse Android-Dienste, die auch weiter ihren ganz normalen Namen tragen. Andernorts hat Huawei einfach nur die Bezeichnung "Android" durch die eigene Marke "Harmony OS" ersetzt.Darüber hinaus versucht der chinesische Konzern offenbar mit großem Aufwand, eine umfangreiche Dokumentation zu allerhand Funktionen zu liefern, die laut Amadeo nur wenig wirklich konkrete Informationen enthält. Des Weiteren sei der Funktionsumfang von Harmony OS Beta 2.0 einfach zu umfangreich für eine frühe Vorabversion eines neu entwickelten Betriebssystems.
Es gebe Gesten-Unterstützung und praktisch alle anderen Funktionen, die Android 10 eben hat. Es sei aber unmöglich, all dies in einer kurzen Zeit zu entwickeln, wie es hier eben der Fall sein müsste. Insgesamt sei Huawei Harmony OS bisher wohl nichts weiter als ein verdammt aufwendiger PR-Stunt, der primär dazu dienen könnte, gegenüber der chinesischen Regierung und den chinesischen Kunden gut dazustehen, vermutet Amadeo.
Direkten Zugriff auf das neue Betriebssystem bekommt man übrigens zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht. Stattdessen müssen Entwickler Fotos von Kreditkarte und Ausweisdokumenten einreichen, die dann von Huawei über mehrere Tage geprüft werden. Hat man die Anforderungen erfüllt, bekommt man die Möglichkeit, per Remote-Verbindung auf ein in China laufendes physisches Smartphone zuzugreifen, auf dem die Harmony OS 2.0 Beta läuft.
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